«ZURÜCK

Valentina Knežević

Voiceover

07.11.17 - 09.12.17

Eröffnung 06.11.17 - 19:00


Die Frankfurter Künstlerin und Städelschulstudentin beschäftigt sich in ihrer ersten Einzelausstellung mit dem Krieg als anormalem Zustand, der zur Normalität geworden ist. Kneževićs Interesse besteht vor allem darin, die Machtstrukturen zu verstehen und zu erforschen. Der Soldat, nicht  als Subjekt, sondern als Objekt betrachtet, wird zur Spielfigur, die Realität verdreht sich in eine Unwirklichkeit.

In dem im Katalog zur Ausstellung abgedruckten Interview führt Valentina Knežević aus: „Der Krieg ist eine der extremsten Formen der Gewalt, was mich immer sehr interessiert hat. Was zwingt Menschen dazu, sich gegenseitig zu vernichten? Wie fühlt es sich an, Menschen zu töten? Warum zieht man freiwillig immer wieder auf die andere Seite des Planeten, um Kriege zu führen? In der Arbeit möchte ich mich diesen Fragen nähern und Kritik am ganzen militärischen Konstrukt ausüben sowie an den gegenwärtigen Kriegen, bei denen alles darauf hindeutet, dass sie künstlich erzeugt werden.“