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<div>Ursula Schulz-Dornburg - Kronstadt (aus der Serie: Kronstadt), 2002, 70 x 45 cm, Heliografie, Archiv der Künstlerin, © Ursula Schulz-Dornburg</div>

Ursula Schulz-Dornburg - Kronstadt (aus der Serie: Kronstadt), 2002, 70 x 45 cm, Heliografie, Archiv der Künstlerin, © Ursula Schulz-Dornburg

Ursula Schulz-Dornburg

The Land In-Between - Fotografien von 1981 bis 2012

04.07.18 - 16.09.18


Die in Berlin geborene und in Düsseldorf lebende Schulz-Dornburg widmet sich in ihren Bildern Kult- und Kulturstätten in Europa, Asien und dem Nahen Osten, vor allem aber den sichtbaren und unsichtbaren Grenzen dieser Kontinente und Regionen. Ihre analogen Schwarz-Weiß-Fotografien sind Zeugnisse verschwundener Landschaften, vergangener politischer Systeme, sich im Auflösen befindlicher Kulturkreise und erlischender Gesellschaften. Geprägt von ethnologischer Neugierde und einem archäologischen Blick, sind die Aufnahmen an den Schnittstellen von Dokumentarismus und politischer Fotografie, von Konzeptkunst und aufklärerischem Verantwortungsgefühl angesiedelt. Schulz-Dornburgs Interesse gilt sowohl den Spuren, die Menschen im Laufe lange währender historischer Prozesse in der Landschaft hinterlassen haben, als auch jüngsten politischen Veränderungen, wie sie beispielsweise durch die Golfkriege (zwischen 1980 und 2003) bewirkt worden sind.