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Reduktionen

Alwin Dorok - Dietz Eilbacher

14.03.18 - 14.04.18

Eröffnung 14.03.18 - 19:00


In der Doppelausstellung mit Malereien von Alwin Dorok und Skulpturen von Dietz Eilbacher zeigt die Galerie zwei unterschiedliche, der Reduktion verpflichtete Positionen: Die meist auf zwei Farben reduzierten Malereien Alwin Doroks ziehen ihre subtile aber nicht weniger starke Wirkung durch die Spannungen in Material, Farbe und Duktus. Dietz Eilbacher durchbricht mit leicht aus dem Lot gebrachten Formen die strenge Geometrie seiner Skulpturen und legt auf die Oberflächenbeschaffenheit großen Wert. Letzendlich bleibt eine Titelgebung mit gegenständlichen Bezügen unerheblich für das Erfahren von Form und Material.

Alwin Dorok ist ein Vertreter der Konkreten Kunst. Innerhalb dieser Kunstrichtung ist er der reduktiven Malerei zuzurechnen. In dieser Ausstellung präsentiert er Arbeiten aus verschiedenen Werkgruppen der letzten Jahre. Seine Tafelbilder und Papierarbeiten besitzen eine starke Farb- und Materialspannung, sie beziehen sich immer auf das Quadrat.

Dietz Eilbacher gehört zu jenen Künstlern des 20. Jahrhunderts, deren Werk die Spannung alter Bildhauerkunst mit der Negierung einer gegenstandbezogenen Aussage aufrechtzuerhalten verstand. Alles andere als abstrakt, sind seine Arbeiten nicht motivgebunden, bleiben Bezüge offen, deuten Formen sich nur an.

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