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<div>Astrid Lincke-Zukunft - Turm, Stabskulptur (Holz), 2016, 138 cm hoch</div>

Astrid Lincke-Zukunft - Turm, Stabskulptur (Holz), 2016, 138 cm hoch

Leo Grewenig – Malerei | Astrid Lincke-Zukunft - Stabskulpturen

27.01.19 - 16.03.19

Eröffnung 27.01.19 - 11:00


Raum beschreibt die Bildhauerin Astrid Lincke-Zukunft nicht figurativ oder blockhaft in der Korrespondenz von gestalteter Materialsubstanz und Umraum, sondern in einer selten gesehenen Transparenz auf der Grundlage einer geheimen Geometrie. 
Der Raum wird imaginär sichtbar, gleichsam illusionär. Licht und Schatten ist unverzichtbarer Aspekt der Skulpturen. Als Material setzt Astrid Lincke-Zukunft überwiegend feine Holzstäbe ein, in wenigen Fällen Edelstahl. Mit ihren Wand- und Sockelskulpturen verändert und gestaltet die Künstlerin Raumsituationen und führt den Betrachter zu überraschenden Erlebnissen im Raum. 1942 in Offenbach geboren, studierte Sie an der dortigen Hochschule für Gestaltung. Seit 1981 arbeitet die Malerin und Zeichnerin skulptural, die Stabskulpturen entstehen seit 1997. 

Leo Grewenig wurde 1898 in Heusweiler an der Saar geboren. Zur Kunst kam er durch seinen Bruder, dem Maler Fritz Grewenig. Von 1921-1923 studierte Grewenig an der Kunstakademie in Kassel bei Prof. Kay H. Nebel, der zuvor an den Lehrwerkstädten für Kunst an der Darmstädter Mathildenhöhe unterrichtete. Nebel gehörte als einer der wichtigsten Vertreter der Neuen Sachlichkeit, als Gründungsmitglied der Darmstädter Sezession an. Leo Grewenig wechselte 1924 ans Bauhaus nach Weimar, besuchte den Vorkurs bei László Moholy-Nagy  und bei Josef Albers. Die Klasse für Wandmalerei bei Wassily Kandinsky schloss er mit dem Gesellenbrief ab. Neben Kandinsky wurde Paul Klee der wichtigste künstlerische Anreger für Leo Grewenig. Nach einem erneuten Studium bei Georg Tappert an der Kunsthochschule Berlin-Schöneberg hatte er Lehrtätigkeiten im Saarland inne.

Freitag, 15. Februar 2019
Gespräch mit der Tochter Waltrud Grewenig-Hölscher, dem Leiter des Bensheimer Museums Christoph Breitwieser (angefragt) u.a. über Leben und Werk von Leo Grewenig

Freitag, 1. März 2019
Zwischen konstruktiver Raumerfassung und poetisch-ungegenständlicher Malerei - Führung durch die Ausstellung