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<div>Johannes Spehr – Rücktritt | Substrategische Nische | Demonstration | Deviantes Verhalten | periphere Siedlung, 2002, Bleistift/Aquarell auf Karton, 48 x 70 cm. © Johannes Spehr</div>

Johannes Spehr – Rücktritt | Substrategische Nische | Demonstration | Deviantes Verhalten | periphere Siedlung, 2002, Bleistift/Aquarell auf Karton, 48 x 70 cm. © Johannes Spehr

Johannes Spehr

Zwanzig Jahre in der Galerie Hübner & Hübner

01.03.19 - 30.03.19

Eröffnung 01.03.19 - 18:00


Johannes Spehrs Bilder und Zeichnungen erzählen meist aus einer gewissen Distanz von Momentaufnahmen, die jenseits der Alltagsnormalität in einem Spektrum von anscheinend harmlos bis abgründig tief stehen. Seine Räume sind dabei inszeniert wie zeitlose Bühnenbilder, mit Bäumen wie Kulissen oder verstörende Schlammmassen. Die mit zupackender Sympathie gezeichneten Menschen treten meist in Gruppen auf und interagieren miteinander, was häufig zu offener oder subtil angedeuteter Gewalt führt. Seine Szenerien erscheinen uns durch die Medien erschreckend vertraut und angesichts anscheinend mühelos übertretener Gesetze befällt uns ein Unbehagen. Die Konfrontation bleibt allerdings erträglich, weil sie mit bezauberndem Strich und einer Prise Humor geschildert wird. Spehrs Botschaft ist dabei jedoch selten harmlos: Sie will politisch verstanden sein, allerdings ohne Handlungsanweisung geben zu wollen. 

Johannes Spehr gehört zu den ersten Künstlern der Galerie. Neben Werken aus dem Besitz der Galerie wird eine atelierfrische Arbeit von ihm gezeigt.