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Ina Holitzka

transform

01.03.20 - 30.04.20

Eröffnung 01.03.20 - 17:00


Nach Vilém Flusser ist der gebaute Raum organisch wie "eine lebende Haut, die Informationen aufnimmt, sie speichert, verarbeitet, um sie weiterzugeben." Der architektonische Raum ist unsere äußere Abgrenzung neben Haut und Kleidung. Wir bewegen und organisieren uns in ihm und werden von ihm organisiert und bewegt. Architektur dient Ina Holitzka als unmittelbarer inspirierender Formenfundus. Sie erfindet nichts, sondern läßt die Dinge selbst sprechen - ganz unmittelbar und zum Teil maßstabsgetreu. Ihr Fokus liegt auf dem Bodenbereich, von Raumfragmenten bis hin zu den schnell getakteten baulichen Veränderungen einer Mega-Baustelle. Ina Holitzka experimentiert mit unterschiedlichen Sehweisen, Materialien und Medien. Architektonische Formen werden transformiert aus einem Aggregatszustand in einen anderen. Sie baut eine Gegenwelt auf, die der wirklichen Architektur eine fiktive entgegensetzt. Ihr Interesse am Raum gilt seiner materiellen wie auch immateriellen Dimension: gebaute Räume, Zwischen-Räume, Zeit-Räume, Denk-Räume.