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Heike Jeschonnek

Lost in Translation

20.03.20 - 02.05.20

Eröffnung 20.03.20 - 19:00


Langsam, auf bedachte Weise holt Heike Jeschonnek Fragen nach Wahrheit, Identität und politischer Relevanz unter dem durchscheinenden Wachsüberzug ihrer Bilder hervor. Wie eine Alltagsethnologin kratzt, schabt und setzt sie frei, was sich an Schmerz, an enttäuschenden Niederlagen, an Zweifeln, aber auch an Empörung unter der Konsumkruste der Gegenwart angestaut hat. Die Übergänge zwischen der Wirklichkeit und dem Geheimnisvollen sind dabei fließend….
Heike Jeschonnek wählt vielmehr den Weg, die Realität zu überschreiten, in´s Surreale hinüberzuwechseln, dorthin, wo ein Bild mehrschichtig und vieldeutig wird. Jede Wachsschicht ist insofern eine Bedeutungsschicht. Nur so kann der Spagat zwischen Fakten und Phantasie überzeugend gelingen
(Christoph Tannert – Textauszug)