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Gold

Schätze in der Deutschen Bundesbank

11.04.18 - 30.09.18


Rund zweieinhalb Jahrtausende lang waren Goldmünzen ein wesentliches Element der Geldsysteme fast aller Staaten. Auch heute erfüllt Gold eine wichtige Funktion als Teil der Währungsreserven. Mit 3.374 Tonnen hält Deutschland die zweitgrößten Goldreserven nach den USA. Die Deutsche Bundesbank verwaltet den Goldschatz und zeigt nun in dieser Sonderausstellung erstmals eine Auswahl der bemerkenswertesten Goldbarren. Darunter befindet sich einer der ältesten Barren der deutschen Währungsreserven. Er wurde im Jahr 1917 gegossen und 1956 von der Federal Reserve Bank an die Bank deutscher Länder geliefert, die Vorgängerin der Bundesbank. Anhand der Exponate sowie des umfangreichen Informationsmaterials kann der Besucher die Entwicklung der Geld- und Währungspolitik nachvollziehen. 

Im numismatischen Teil der Ausstellung stehen besonders bedeutende und langlebige historische Goldmünzensorten aus der numismatischen Sammlung der Bundesbank im Mittelpunkt. Besucher können mit dem Dukaten etwa die langlebigste werthaltige Münzsorte der Welt bewundern, die 1284 eingeführt wurde und noch heute geprägt wird. Exponate wie diese haben den internationalen Zahlungsverkehr zu ihrer Zeit wesentlich bestimmt und standen im Fokus der Geld- und Währungspolitik. Vielfach haben sie die Münzprägung anderer Staaten beeinflusst.