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<div>Abb.: Gertrud und Alfred Arndt auf der Dorfstraße in Probstzella, Foto von Gertrud Arndt, 1928; © Archiv Alfred und Gertrud Arndt, Darmstadt / Bauhaus-Archiv Berlin / VG Bild-Kunst, Bonn 2018</div>

Abb.: Gertrud und Alfred Arndt auf der Dorfstraße in Probstzella, Foto von Gertrud Arndt, 1928; © Archiv Alfred und Gertrud Arndt, Darmstadt / Bauhaus-Archiv Berlin / VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Gertrud und Alfred Arndt - Zwei Bauhaus-Künstler in Darmstadt

100 Jahre Bauhaus

20.01.19 - 29.03.19

Eröffnung 20.01.19 - 11:00


Als „Urbauhäusler“ bezeichnete Walter Gropius den späteren Bauhaus-Meister Alfred Arndt (1898-1976), der von 1921 bis 1926 am Bauhaus studierte und von 1929 bis 1931 als Lehrer am Bauhaus tätig war. Vom Habitus, der Mentalität und dem künstlerischen Selbstverständnis verkörperte ebenso Gertrud Hantschk (1903-2000) – beiden lernten sich am Bauhaus kennen und heirateten 1927 – das Bild einer „Ur“-Bauhäuslerin. Beide waren an neuer Architektur interessiert. Alfred Arndt wurde Architekt, war Maler und gehörte als Meister zum Lehrkörper des Bauhauses.
In der Ausstellung stellt das Kunst Archiv Darmstadt die höchst selten gezeigten Bilder von 1925 bis in die Nachkriegszeit zur Diskussion. Die frühen, freien künstlerischen Arbeiten am Bauhaus waren der neuen Sachlichkeit verpflichtet und beschäftigen sich hauptsächlich mit dem idealen Stadtgefüge und mit Stillleben. Ab 1929, im Wesentlichen bis zur Auflösung des Bauhauses, sind die Öl- und Temperabilder von Alfred Arndt abstrakt-surreal zu deuten, die mit einer stilisierten Figürlichkeit korrespondieren. Es entstanden Bildwelten, die aus dem Stilwillen des Bauhauses heraus konzipiert wurden und innerhalb des facettenreichen Gesamtwerkes von Alfred Arndt als geschlossene Werkgruppe hervortreten.