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<p><span style="font-size:10.0pt; font-family:&quot;Yu Gothic UI Semilight&quot;,&quot;sans-serif&quot;; color:black">Friederike Jokisch – Sturm, Öl auf Leinwand, 210 x 150 cm. ©
Friederike Jokisch/VG Bild-Kunst Bonn</span></p>

Friederike Jokisch – Sturm, Öl auf Leinwand, 210 x 150 cm. © Friederike Jokisch/VG Bild-Kunst Bonn

Friederike Jokisch

Neue Ufer

18.05.18 - 15.06.18

Eröffnung 18.05.18 - 18:00


Friederikes Jokisch‘ Interieurs und Szenen scheinen direkt aus Träumen zu entstammen. Es sind zusammengesetzte Eindrücke aus dem Alltag aber auch von vielen Reisen, die für sich auf dem Bild vereinzelt oder aus dem Kontext herausgerissen und in einen neuen (Innen-)Raum gestellt, den Bezug zur Realität verlieren. Riesenhafte Muscheln in Regalen oder kleine Gipspferdchen vor Pflanzenwänden verschieben die Maßstäbe und lassen mal rätselhafte, mal unheimliche Landschaften und Räume entstehen. Es ist die Natur, die in Form von Kraken, Zwiebeln oder Wasser in die Zivilisation hineingerät und sich dort auf wundersame Art wie selbstverständlich behauptet. So schiebt sich beispielsweise in einer Strandlandschaft der Sturm eher wie ein verspieltes blaues Ornament denn als Naturgewalt heran und der Durchbruch von Wasserflüssen in einer Terrassenlandschaft wirkt, auch weil er im Hintergrund passiert, eher wie ein Wasserfall als ein bedrohlicher Dammbruch, der er wohl ist.

Freitag, 15. Juni 2018, 17:00 Uhr
Führung durch die Ausstellung mit Dr. Hanneke Heinemann, Kunsthistorikerin