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Bruno Erdmann - o.T., 1958, Öl auf Leinwand

Bruno Erdmann - o.T., 1958, Öl auf Leinwand

Formspiel – Monochrom – Struktur

Peter Thoms – Neue Bilder - Seine Künstlerfreunde Bruno Erdmann und Etzel Klomsdorff und die Abstraktion in Darmstadt seit 1960

02.08.20 - 19.09.20


Peter Thoms Bilder und Objekte sind oft seriell-minimalistisch angelegt und beziehen Schrift und Wort ins Bild mit ein. Mit den nicht vordergründig entzifferbaren malerischen Texturen vermittelt er eine Botschaft des Ungefähren! Seine Bilder bewegen sich zwischen Geste und Konkretion und oszillieren zwischen strenger Reihung und malerischen Kürzeln. Farbe ist ihm zweitrangig: in erster Linie geht es in seinen Bildern um ein strukturelles Seherlebnis!

So ist es nicht verwunderlich, dass sich Peter Thoms den älteren Künstlerkollegen Bruno Erdmann (1915-2003) und Etzel Klomsdorff (1920-1985) freundschaftlich verbunden fühlte und anschloss. Der eine, Klomsdorff, setzte den pointilistischen Farbfleck als künstlerisches Medium ein, den er direkt aus der Tube auf die Leinwand aufbrachte und der andere gehörte zu den herausragenden essentiellen Malern der reinen Monochromie in Deutschland. Bruno Erdmann malte weiße Bilder: verstörend in ihrem Purismus, absolut und sinnlich-schön.