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Eric Snell und Christian Frosch

02.12.18 - 01.04.19

Eröffnung 01.12.18 - 12:00


Christian Frosch, damals im Studium der Malerei, hört vom erklärten Tod der Malerei, er resigniert nicht, er rebelliert nicht, das Pathos des Satzes vom Tod der Malerei ist für ihn fremd und verdächtig, nicht fremd sind ihm versteckte Ironie und schalk. er entzieht sich und beschließt vorsichtig, auf wissenschaftliche Weise, die Malerei zu untersuchen.

Eric Snell verbirgt nichts, er zeigt alles. Das teure Papier, die schöne serielle Zeichnung, den Rahmen mit Museumsglas, das Werkzeug, die angebrannte stinkende Mistgabel... oder er zeigt pralle, goldene Bilderrahmen, denen er die eine Ecke angebrannt hat und mit dieser kohle ein monochromes, schwarzes Bild zeichnete, dies nun gerahmt in seinem prächtigen Goldrahmen, ein leicht angebrannter solcher rahmen in einer modernen Galerie, niemals!