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Echo Chambers

20.06.20 - 19.08.20


Thomas Arnolds, Peppi Bottrop, Andreas Breunig, André Butzer, Albert Oehlen, David Ostrowski, Jana Schröder, Henning Strassburger kuratiert von Christian Malycha
Die Gegenwart ist seit 20 Jahren ungewisser denn je. Wie wollte man da sagen, was Malerei »gerade eben jetzt« wäre oder sein könnte?
Farbe und Leinwand? Aufgezeichnetes Echtzeitmaterial oder die eigene Erfahrung? Sind die Gesten, Zeichen, Aussagen, die wir sehen, überhaupt ›echt‹? Was ist heute noch relevant? Und spielt das alles irgendeine Rolle?
Keine eindimensionalen Urteile also, sondern offene Fragen. Fragen, denen sich Albert Oehlen wie kaum ein anderer gestellt hat und in engem Austausch mit einer Handvoll Malerinnen und Maler nach wie vor zuspitzt und weiterdenkt.
Davon ausgehend ist die Ausstellung ECHO CHAMBERS eine vielstimmige Auseinandersetzung mit den gegenwärtigen Möglichkeiten der Malerei.
ECHO CHAMBERS trifft eine bewusste Auswahl, schafft Gleichzeitigkeit und stellt damit Vergleichbarkeit her: Generationsübergreifende Gemeinsamkeiten und Bezüge werden sichtbar, die Extreme und individuellen Gegensätze verstärken sich.
ECHO CHAMBERS zeigt, dass Individualität und ein eigenes, mögliches neues Bild gerade aus solch relativer Nähe entstehen.