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Dieter Mammel

Schnittstelle - Mal keine Malerei

20.10.18 - 17.11.18

Eröffnung 19.10.18 - 18:00


Bisher konnte man in den zahlreichen Ausstellungen Dieter Mammels in der Galerie hauptsächlich seine Tusche-auf-Leinwand-Malereien sehen. Die sich dort fortzeichnende Verwendung von Hell-Dunkel-Kontrasten geht maßgeblich auf eine frühe Beschäftigung mit der Grafik hervor, die mit Zeichenunterricht schon als Kind und mit einer frühen persönlichen Bekanntschaft mit HAP Grieshaber begann. Rückgriffe auf Kindheit, Jugend und Familie zeigen sich auch in den Motiven der gezeigten Handabzüge und Installationen, wenn der Künstler beispielsweise sich als Täufling mit den Patenonkel  schnitzt oder das Bild seines Vaters auf verschiedene Materialien und Untergründe setzt, die häufig eine emotionale Bedeutung haben. So interpretiert er beispielsweise den Holzfäller Ferdinand Hodlers als persönliches Symbol für mit Verletzung erkämpfte Freiheit als Grundvoraussetzung künstlerischen Schaffens. In Installationen wie „Venusfalle“ spielt er ironisch ornamental mit existentiellen Themen wie Fruchtbarkeit und Vergehen. 

Sonntag, 11.11.2018, 16:00 Uhr
Künstlergespräch mit Dieter Mammel