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<div>Walter Linck - Vegetativ III, 1958</div>

Walter Linck - Vegetativ III, 1958

abstrakt konkret

Hans Jörg Glattfelder und Walter Linck

21.10.18 - 10.03.19

Eröffnung 20.10.18 - 14:00


Die Verschränkung von Wahrnehmungsdaten und Emotionen spielt eine wichtige Rolle im Umgang mit Kunstwerken, die Frage: „Welche Farb- und Formqualitäten lösen welche Empfindungen aus?“ umfasst Phänomene, die schwer zu kategorisieren sind. Dazu kommt als weitere variable die Erwartungshaltung, die der Betrachtung eine gewisse Färbung gibt: Die Palette reicht von der Devotion einer Ikone  bis zur mokierten Ironie vor einem „readymade“. Die Erwartungshaltung geht nicht vom Kunstwert selbst aus, sondern vom Kontext, in dem es präsentiert wird. (Hans Jörg Glattfelder)

Will man Walter Lincks arbeiten benennen, gerät man meist in Schwierigkeiten. Man nennt sie heute oft „Mobiles“. Bei Linck ist aber jedes sensible Stahlgerüst in einer ausgewogenen Grundstellung festgelegt. Es ist immer ein präziser Charakter, der auf Einwirkungen reagiert, nervös wird oder mitgeht, irgendwie aus der Grundstellung heraus schwingt und danach – wenn sich der Anstoß ausgewirkt hat – wieder zum hergestellten Ursprung zurückkommt.