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Picasso

Druckgrafik als Experiment

03.04.19 - 30.06.19


<div>Jacopo Palma il Vecchio (1479/80–1528), Junge Frau in blauem Kleid mit Fächer, um 1512–14</div>

Jacopo Palma il Vecchio (1479/80–1528), Junge Frau in blauem Kleid mit Fächer, um 1512–14

Tizian und die Renaissance in Venedig

13.02.19 - 26.05.19


Zu Beginn des 16. Jahrhunderts entwickeln die Künstler der Lagunenstadt eine eigenständige Spielart der Renaissance, die auf rein malerische Mittel und die Wirkung von Licht und Farbe setzt. Einer der wichtigsten Vertreter ist Tizian (um 1488/90–1576), der zeit seines Lebens die zentrale Figur in der venezianischen Kunstszene bleibt. Mit über 20 seiner Werke versammelt die Frankfurter Schau die umfangreichste Auswahl, die in Deutschland je gezeigt wurde. Darüber hinaus sind unter anderem Gemälde und Zeichnungen von Giovanni Bellini (um 1435-1516), Jacopo Palma il Vecchio (1479/80-1528), Sebastiano del Piombo (um 1485-1547), Lorenzo Lotto (um 1480-1556/57), Jacopo Tintoretto (um 1518/19-1594), Jacopo Bassano (um 1510-1592) oder Paolo Veronese (1528–1588) zu sehen. Die Ausstellung bietet einen umfassenden Einblick in die künstlerische und thematische Bandbreite der Renaissance in Venedig und macht anschaulich, warum sich Künstlerinnen und Künstler der nachfolgenden Jahrhunderte immer wieder auf die Werke dieser Zeit beziehen. In einer Folge von acht thematischen Kapiteln werden ausgewählte Aspekte vorgestellt, die für die venezianische Malerei des 16. Jahrhunderts charakteristisch sind. Dazu gehören etwa atmosphärisch aufgeladene Landschaftsdarstellungen, Idealbilder schöner Frauen (die sogenannten „Belle Donne“) oder die Bedeutung der Farbe für die Kunst der Venezianer. Die thematisch angelegten Sektionen ergeben ein systematisches Panorama des umfangreichen Materials. Neben dem venezianischen Bestand der Städelschen Sammlung, zu dem etwa Tizians Bildnis eines jungen Mannes (um 1510) gehört, werden hochkarätige Leihgaben aus mehr als 60 deutschen und internationalen Museen gezeigt.

<div>Victor Vasarely - Reytey, 1968, Tempera auf Leinwand, 160 x 160 cm, Solomon R. Guggenheim Museum, New York. © VG Bild-Kunst, Bonn 2018. Foto: Solomon R. Guggenheim Museum, New York</div>

Victor Vasarely - Reytey, 1968, Tempera auf Leinwand, 160 x 160 cm, Solomon R. Guggenheim Museum, New York. © VG Bild-Kunst, Bonn 2018. Foto: Solomon R. Guggenheim Museum, New York

Victor Vasarely

Im Labyrinth der Moderne

26.09.18 - 13.01.19


Das Städel Museum zeigt die groß angelegte Sonderausstellung „Victor Vasarely. Im Labyrinth der Moderne“. Anhand von über 100 Werken präsentiert die Retrospektive den Erfinder der Op-Art der 1960er-Jahre. Victor Vasarelys (1906–1997) Œuvre erstreckt sich jedoch über mehr als 60 Jahre und bedient sich unterschiedlichster Stile und Einflüsse. Die Entwicklung des Jahrhundertkünstlers wird mit zentralen Arbeiten aller Werkphasen nachgezeichnet. Der oftmals auf seine Op-Art reduzierte Künstler verbindet die Kunst der frühen Moderne Ost- und Mitteleuropas mit den Avantgarden der Swinging Sixties in Europa und Amerika. Er bediente sich Zeit seines Lebens klassischer Medien und Genres und integrierte in den 1950er-Jahren das Multiple, die Massenproduktion und die Architektur in sein weitverzweigtes Werk. Zugleich blickt die Ausstellung mit Arbeiten wie „Hommage au carré“ (1929) oder figurativen Malereien wie „Autoporträt“ (1944) zurück zu Vasarelys künstlerischen Anfängen. Von diesen frühesten Werken wie „Zèbres“ (1937) über seine „Noir-et-Blanc“-Periode der 1950er-Jahre erstreckt sich die Auswahl bis zu den Hauptwerken der Op-Art wie den Vega-Bildern der 1970er-Jahre. Die umfassende Retrospektive Vasarelys versteht sich als Wiederentdeckung einer zentralen Künstlerfigur des 20. Jahrhunderts, welche die Moderne wie keine andere in all ihrer Komplexität widerspiegelt.

Lotte Laserstein - Morgentoilette, 1930&nbsp;

Lotte Laserstein - Morgentoilette, 1930 

Lotte Laserstein

Von Angesicht zu Angesicht

19.09.18 - 13.01.19


Lotte Laserstein teilt das Schicksal vieler ihrer Zeitgenossen, die in der Weimarer Republik anfingen, sich eine Reputation aufzubauen, deren künstlerische Laufbahn durch das NS-System aber massiv beschnitten wurde. Sie kann der sogenannten ‚verschollenen Generation‘ zugerechnet werden, da ihre realistisch gemalten Bilder in der avantgardeorientierten Nachkriegsforschung vernachlässigt wurden. Erst seit den 1990er-Jahren findet diese außergewöhnliche Künstlerin eine späte Würdigung, zu der die Ausstellung im Städel einen entscheidenden Teil beitragen kann.

After Rubens

Absolventenausstellung der Städelschule 2018

11.07.18 - 05.08.18


Nach elf Jahren kehrt die Absolventenausstellung der Hochschule der Bildenden Künste–Städelschule in das Städel Museum zurück. Vom 11. Juli bis zum 5. August 2018 präsentieren insgesamt 31 Künstlerinnen und Künstler Arbeiten in verschiedenen Medien und Disziplinen im Ausstellungshaus des Städel Museums. Die Ausstellung „After Rubens“ bietet einen Einblick in das Schaffen der international renommierten Kunsthochschule und zeigt Werke von Absolventinnen und Absolventen aus den Klassen von Monika Baer, Peter Fischli, Douglas Gordon, Judith Hopf, Michael Krebber, Christa Näher, Laure Prouvost, Tobias Rehberger, Willem de Rooij, Amy Sillman und Haegue Yang.