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After Rubens

Absolventenausstellung der Städelschule 2018

11.07.18 - 05.08.18


Nach elf Jahren kehrt die Absolventenausstellung der Hochschule der Bildenden Künste–Städelschule in das Städel Museum zurück. Vom 11. Juli bis zum 5. August 2018 präsentieren insgesamt 31 Künstlerinnen und Künstler Arbeiten in verschiedenen Medien und Disziplinen im Ausstellungshaus des Städel Museums. Die Ausstellung „After Rubens“ bietet einen Einblick in das Schaffen der international renommierten Kunsthochschule und zeigt Werke von Absolventinnen und Absolventen aus den Klassen von Monika Baer, Peter Fischli, Douglas Gordon, Judith Hopf, Michael Krebber, Christa Näher, Laure Prouvost, Tobias Rehberger, Willem de Rooij, Amy Sillman und Haegue Yang.

<div>Ursula Schulz-Dornburg - Kronstadt (aus der Serie: Kronstadt), 2002, 70 x 45 cm, Heliografie, Archiv der Künstlerin, © Ursula Schulz-Dornburg</div>

Ursula Schulz-Dornburg - Kronstadt (aus der Serie: Kronstadt), 2002, 70 x 45 cm, Heliografie, Archiv der Künstlerin, © Ursula Schulz-Dornburg

Ursula Schulz-Dornburg

The Land In-Between - Fotografien von 1981 bis 2012

04.07.18 - 16.09.18


Die in Berlin geborene und in Düsseldorf lebende Schulz-Dornburg widmet sich in ihren Bildern Kult- und Kulturstätten in Europa, Asien und dem Nahen Osten, vor allem aber den sichtbaren und unsichtbaren Grenzen dieser Kontinente und Regionen. Ihre analogen Schwarz-Weiß-Fotografien sind Zeugnisse verschwundener Landschaften, vergangener politischer Systeme, sich im Auflösen befindlicher Kulturkreise und erlischender Gesellschaften. Geprägt von ethnologischer Neugierde und einem archäologischen Blick, sind die Aufnahmen an den Schnittstellen von Dokumentarismus und politischer Fotografie, von Konzeptkunst und aufklärerischem Verantwortungsgefühl angesiedelt. Schulz-Dornburgs Interesse gilt sowohl den Spuren, die Menschen im Laufe lange währender historischer Prozesse in der Landschaft hinterlassen haben, als auch jüngsten politischen Veränderungen, wie sie beispielsweise durch die Golfkriege (zwischen 1980 und 2003) bewirkt worden sind.   

<div>Manuel Franke, Vorstudie zu Colormaster F, 2018</div><div></div>

Manuel Franke, Vorstudie zu Colormaster F, 2018

Manuel Franke

Colormaster F

20.06.18 - 23.09.18


Im Rahmen der Reihe „Im Städel Garten“ hat der Düsseldorfer Künstler Manuel Franke (* 1964) ein monumentales, 50 Meter langes und 2,5 Meter hohes Kunstwerk für den Garten des Städel Museums entwickelt. Vom 20. Juni bis 23. September erhält der Städel Garten zwischen Museum und Städelschule durch diese raumgreifende Geste eine neue, körperlich erfahrbare Begrenzung. Halb Skulptur, halb Malerei, setzt Colormaster F der auf drei Seiten von Gebäuden begrenzten Rasenfläche eine gebogene Membran in leuchtenden monochromen Farben entgegen. 

Als unüberwindliches Hindernis versperrt Frankes Objekt einerseits den gewohnten Blick, macht den Rasenhügel andererseits jedoch in ganz neuer Weise erfahrbar. Darüber hinaus lädt das Kunstwerk die Besucher zum Spielen, Erkunden und Verweilen ein und ermöglicht somit einen Sommer lang eine völlig neue und interaktive Erfahrung des vertrauten Städel Gartens.

Auerbach und Freud

Gesichter

16.05.18 - 12.08.18


Frank Auerbach und Lucian Freud zählen zu den bedeutendsten figurativen Künstlern der englischen Nachkriegskunst. Die Graphische Sammlung versammelt erstmals Hauptwerke der beiden Künstler in einer gemeinsamen Ausstellung, insgesamt vierzig Zeichnungen und Druckgrafiken, insbesondere Bildnisse, die zu den kompromisslosesten und innovativsten der zeitgenössischen Kunst gehören. 
Über nahezu vier Jahrzehnte, bis zum Tod von Lucian Freud, waren die Künstler eng befreundet. Sie verband nicht nur die Wertschätzung für die Kunst des je anderen, sondern auch das Schicksal, in Berlin als Söhne jüdischer Familien geboren worden zu sein. Noch im Kindesalter mussten sie aus dem nationalsozialistischen Deutschland nach England flüchten beziehungsweise emigrieren. Ihre Werke sind Ausdruck eines sehr persönlichen Sehens und Erlebens und entstanden trotz großer formaler und stilistischer Unterschiede nach überraschend gleichen Strategien: Über Wochen, manchmal Jahre hinweg beobachteten und porträtierten Auerbach und Freud beharrlich dieselben Menschen aus ihrer jeweils näheren Umgebung. Wiederholung und Beschränkung sind ihnen Mittel der Konzentration auf der Suche nach Erkenntnis: über das Gegenüber, über sich selbst und über die Welt.  

Ausstellungsansicht „Hermann Glöckner und Rudolf Jahns. Geometrie als Gestaltungsprinzip“. Foto: Städel Museum

Ausstellungsansicht „Hermann Glöckner und Rudolf Jahns. Geometrie als Gestaltungsprinzip“. Foto: Städel Museum

Hermann Glöckner und Rudolf Jahns

Geometrie als Gestaltungsprinzip - Kabinettpräsentation

05.03.18 - 05.03.18


Rudolf Jahns (1896–1983) und Hermann Glöckner (1889–1987) gehören zu den wichtigsten und zugleich unkonventionellsten Konstruktivisten der deutschen Kunst des 20. Jahrhunderts. Eine neue Sammlungspräsentation in den Gartenhallen des Städel Museums thematisiert die erstaunlichen Verwandtschaften dieser beiden Künstlerpersönlichkeiten. Darüber hinaus fokussiert die auf ein Kabinett und 22 Arbeiten sich konzentrierende Auswahl ein zentrales Anliegen der Städel Sammlung: die Verbindung von Vorkriegs- und Nachkriegsmoderne, der Zeit zwischen und nach den Weltkriegen – und ihre Bedeutung für die Kunst unserer Gegenwart.   
Städel Museum, Gartenhallen