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Yvonne Behnke

16.05.18 - 21.09.18

Eröffnung 15.06.18 - 18:30


Die Künstlerin Yvonne Behnke widmet sich seit vielen Jahren der ungegenständlichen Malerei. Sie lässt sich von unsichtbaren mikroskopischen Welten inspirieren, ohne jedoch wissenschaftliche Phänomene abbilden zu wollen.

Jedes Werk resultiert aus einem Gleichgewicht von Intuition, Technik und dem Spiel mit dem Zufall. So folgt der Farbauftrag zwar einem konkreten Programm, wird jedoch von Zufällen unterbrochen, auf die die Künstlerin jeweils neu reagieren muss. Yvonne Behnke experimentiert mit verflüssigten Farbpigmenten, die sie gezielt platziert, durch Neigung der Leinwand in Bewegung versetzt und den Trocknungsprozess schließlich durch Wärmeeinwirkung befördert und manipuliert.

„Moleküle“, „DNA-Ketten“ sowie „Steinformationen“ winden sich über die dunkle Fläche und scheinen in Schwingung zu geraten, kommen auf uns zu und treten wieder zurück. Alles erweckt den Eindruck, in Bewegung zu sein und dennoch versetzen die Werke den Betrachter in einen Zustand der Stille und der Kontemplation. Sie eröffnen vielfältige Interpretationsansätze, die zur Diskussion anregen.

Die Ausstellung wird ergänzt durch Arbeiten von Philine Görnandt.

Franziska Haslinger - Nebra, 2010, Seidenpapier, Spanplatte, Holzlasur, 160 x 180 x 60 cm

Franziska Haslinger - Nebra, 2010, Seidenpapier, Spanplatte, Holzlasur, 160 x 180 x 60 cm

Franziska Haslinger

27.01.18 - 31.05.18



Franziska Haslinger (*1936, Berlin) widmet sich seit Jahrzehnten mit Konsequenz der Konkreten Kunst. Dabei findet sie vielfältige Ausdrucksformen. Gegen die Reizüberflutung der Welt setzt Haslinger bewusst auf Reduktion der Bildform, auf Klarheit in der Ausdrucksform, auf die Stille und die Einfachheit. Gestalterische Elemente ihrer Arbeiten sind Linien, Flächen, Raum und Farbe. Die Faltungen ihrer Werke zeigen  Um- und Einschläge, Klappungen, die je nach Wechsel der Perspektive neue Silhouetten formen, Räume öffnen und andere wiederum verschließen.

Die klassische Konkrete Kunst behandelt Farbe als Masse, die makellos sein muss, um die Form des Objektes in seiner Wirkung nicht zu beeinträchtigen. Im Gegensatz dazu spielt bei Haslinger das Antlitz von Farbe eine große Rolle. Die Künstlerin überzieht die harte und derbe Oberfläche der Spanplatte mit einer  zarten transparenten Haut. Die Werke lassen uns auf den ersten Blick durch ihre klare und reduzierte Form innehalten. Auf den zweiten Blick verflechten sich unsere Augen mit der Oberfläche und lassen uns in die Farbhaut eindringen.

Freitag, 13. April 2018, 18.30 Uhr
Freitag, 27. April 2018 18.30 Uhr.
„‘Vom Ursprung zur Gegenwart‘ – 40 Jahre freischaffend“
Interaktiver Vortrag und anschließende Diskussionsrunde mit der Künstlerin Franziska Haslinger
(Um schriftliche oder telefonische Anmeldung wird gebeten)