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<div>Nathalie Djurberg &amp; Hans Berg, Installation view &quot;The Experiment&quot; at Moderna Museet 2018, Photo: Åsa Lundén / Moderna Museet, © Nathalie Djurberg &amp; Hans Berg / VG Bild-Kunst, Bonn 2018</div>

Nathalie Djurberg & Hans Berg, Installation view "The Experiment" at Moderna Museet 2018, Photo: Åsa Lundén / Moderna Museet, © Nathalie Djurberg & Hans Berg / VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Nathalie Djurberg & Hans Berg

A Journey Through Mud and Confusion with Small Glimpses of Air

28.02.19 - 26.05.19


Bereits im Jahr 2003 wurde Nathalie Djurberg mit ihren Stop-Motion-Filmen bekannt – eine langsame, sehr aufwendige Animationstechnik, bei der mit einer Serie von Standbildern die Illusion einer Bewegung erzeugt wird. Die Puppen aus Knetmasse, Ton, Textil und Kunsthaar sind Protagonisten einer filmischen Narration, die seit 2004 durch die Musik von Hans Berg ergänzt wird. Zu jedem Film komponiert Berg einen spezifischen Sound. Die Ausstellung beleuchtet das gemeinsame künstlerische Schaffen von Nathalie Djurberg und Hans Berg. Das Künstlerpaar arbeitet dabei ganz intuitiv im jeweils eigenen Medium – ohne vorgefertigtes Skript, Storyboard oder festgelegten Spannungsbogen. Das Prozesshafte des Arbeitens steht im Vordergrund, sie versuchen nicht, ein Ende zu finden, sondern es kommt auf den Prozess selbst an. Durch das Zusammenspiel von Skulptur, bewegtem Bild und Sound werden die Betrachter von einem Sog erfasst, dem sie sich kaum entziehen können. Djurberg und Berg lassen ihre Figuren an ahnungsvollen Schauplätzen, im Wald, in einer Höhle, einer Kammer oder auf einer Bühne in Aktion treten, wo sie getrieben von einem unbewussten, inneren Verlangen schmerzliche oder groteske Situationen erleben. Die Künstler nehmen die Besucher der Ausstellung mit auf eine Reise ins Innere des Menschen – mit Filmen, die absurden Träumen wie auch verdrängten Erinnerungen gleichen und atmosphärisch verdichtet die Grenzen des menschlich Erträglichen ergründen.

<div>Bruno Gironcoli, Ohne Titel, 2001, Eisen, Holz, Kunststoff, 230 x 260 x 230 cm, Gironcoli Museum, Herberstein, © the Estate Bruno Gironcoli, Foto: Hans Christian Krass</div><div></div>

Bruno Gironcoli, Ohne Titel, 2001, Eisen, Holz, Kunststoff, 230 x 260 x 230 cm, Gironcoli Museum, Herberstein, © the Estate Bruno Gironcoli, Foto: Hans Christian Krass

Bruno Gironcoli

Prototypen einer neuen Spezies

14.02.19 - 12.05.19


Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert vom 14. Februar bis 12. Mai 2019 in einer eindringlichen Ausstellung eine Auswahl monumentaler Skulpturen aus dem Spätwerk des Künstlers Bruno Gironcoli (1936–2010). Der Österreicher gilt als einer der wichtigsten Bildhauer seiner Generation. In seiner persönlich gefärbten, individuellen Bildsprache schuf er ab den frühen 1960er-Jahren in einer schier nicht enden wollenden erfinderischen Unersättlichkeit ein sehr eigenwilliges, singuläres Œuvre. Mit immer neuen Werkgruppen gelang es ihm, eine jeweils unverkennbare, überraschende Sprache zu finden.

Nacheinander entstanden Drahtplastiken, Hohlkörperformen, Polyesterobjekte und irritierende Environments. Der Mensch mit seinen Abgründen befand sich dabei im Zentrum der künstlerischen Arbeit Gironcolis. Existenzielle Fragen und einen durchaus politisch motivierten Avantgardegedanken teilte er mit den Kollegen der Wiener Szene. Gironcolis Ästhetik der Maßlosigkeit und der Opulenz, die ständig Wucherungen und Schnörkel ausbildete, hat unzählige jüngere Künstler inspiriert, darunter auch ehemalige Schüler wie Franz West, Hans Schabus oder Ugo Rondinone. 

<div>Maria Loboda - Ah! Wilderness, 2010-2014, Kiefer, Fichte, Douglastanne, Zeder, Birke, Buche, Eiche und Alde, unterschiedliche Maße, Courtesy Künstler und Maisterravalbuena, Madrid &amp; Lissabon</div>

Maria Loboda - Ah! Wilderness, 2010-2014, Kiefer, Fichte, Douglastanne, Zeder, Birke, Buche, Eiche und Alde, unterschiedliche Maße, Courtesy Künstler und Maisterravalbuena, Madrid & Lissabon

Maria Loboda

Idyl in an Electronics Factory

16.11.18 - 03.02.19

Eröffnung 15.11.18 - 19:00


Die Skulpturen und Installationen von Maria Loboda sind rätselhaft und voller Geheimnisse. Erst auf den zweiten Blick erschließen sich ihre verschlüsselten Botschaften. Mit ihren Arbeiten im Raum überträgt die Künstlerin vergangenes Wissen in die unmittelbare Gegenwart. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert mit der Ausstellung „Idyl In An Electronics Factory“ drei Arbeiten von Maria Loboda, die sie eigens für die öffentlich frei zugängliche Rotunde entwickelt hat. Im Zusammenklang schreiben ihre Werke der Rotunde eine Erzählung ein, die auf den wegweisenden US-amerikanischen Landschaftsarchitekten James C. Rose (1913–1991) verweist.

<div>Henri Rousseau - Le lion, ayant faim, se jette sur l'antilope, 1898 – 1905, Öl auf Leinwand, 200 x 301 cm, Fondation Beyeler, Riehen/Basel, Sammlung Beyeler, Foto: Robert Bayer, Basel</div>

Henri Rousseau - Le lion, ayant faim, se jette sur l'antilope, 1898 – 1905, Öl auf Leinwand, 200 x 301 cm, Fondation Beyeler, Riehen/Basel, Sammlung Beyeler, Foto: Robert Bayer, Basel

Wildnis

01.11.18 - 03.02.19


Mit Wildnis steht ein kulturelles Konzept zur Diskussion, das seit jeher auch als Projektionsfläche für das Andere und das Fremde, für Gegenbilder und Sehnsuchtsfantasien jenseits der Grenzen einer selbsternannten Zivilisation dient. Im heutigen „Zeitalter des Menschen“ erscheint die Utopie eines von Kultur und menschlichem Einfluss fernen Naturzustands überholt. Die Auseinandersetzung mit tradierten Bildern und Fiktionen von Wildnis aber erweist sich als lebendiger denn je. 
Mit Werken von Darren Almond, Karel Appel, Hicham Berrada, Frères Bisson, Julian Charrière, Ian Cheng, Marcus Coates, Constant, Tacita Dean, Mark Dion, Jean Dubuffet, Max Ernst, Joan Fontcuberta, Luke Fowler, GUN (Group Ultra Niigata), Camille Henrot, Pieter Hugo, Asger Jorn, Per Kirkeby, Jacob Kirkegaard, Joachim Koester, Richard Long, Heinz Mack, Ana Mendieta, Helmut Middendorf, Georgia O’Keeffe, Richard Oelze, Gerhard Richter, Briton Rivière, Henri Rousseau, Lin May Saeed, Frank Stella, Thomas Struth und Carleton E. Watkins.

<div>Wilhelm Kuhnert - Schlacht von Mahenge, o. J., Öl auf Leinwand, 30 × 60 cm, Sammlung Philipp Spangenberg, Foto: Jens Nober</div>

Wilhelm Kuhnert - Schlacht von Mahenge, o. J., Öl auf Leinwand, 30 × 60 cm, Sammlung Philipp Spangenberg, Foto: Jens Nober

König der Tiere

Wilhelm Kuhnert und das Bild von Afrika

25.10.18 - 27.01.19


Wie kein anderer Maler seiner Zeit hat Wilhelm Kuhnert (1865–1926) die Vorstellung von Afrika in Europa wie auch in den USA geprägt. Als einer der ersten europäischen Künstler bereiste er Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts mehrmals die zu dieser Zeit noch weitgehend unerforschte damalige Kolonie Deutsch-Ostafrika. Die auf diesen Reisen entstandenen Zeichnungen und Ölskizzen der dortigen Tier- und Pflanzenwelt dienten ihm als Vorlagen für monumentale Gemälde, die er nach der Rückkehr in seinem Atelier in Berlin anfertigte. Kuhnert stellte international mit großem Erfolg aus und wurde so zum führenden Interpreten der afrikanischen Tierwelt. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert mit rund 120 Werken die erste große Retrospektive zum Leben und Werk des Künstlers. Die Ausstellung vereint neben Studien und Gemälden aus europäischen und amerikanischen Museen, Privatsammlungen und dem Nachlass Kuhnerts auch zahlreiche Druck- und Werbegrafiken sowie Publikationen des Künstlers.