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Sertan Satan - Fliegerdenkmal, 2017. Fotografie. Courtesy und ©: Der Künstler

Sertan Satan - Fliegerdenkmal, 2017. Fotografie. Courtesy und ©: Der Künstler

High Ends

Absolvent_innen Kunst 2017 der HfG Offenbach

19.01.18 - 25.02.18

Eröffnung 18.01.18 - 18:00


Erstmals werden künstlerische Positionen von Absolvent_innen der Hochschule für Gestaltung (HfG) Offenbach öffentlich im institutionellen Rahmen gezeigt. Die Schau des Jahrgangs 2017 aus dem Bereich Kunst bildet den Auftakt zu einer langfristig angelegten Serie, in der zukünftig in jedem Jahr wechselnd an einem anderen Ort die Arbeiten von Absolvent_innen der HfG Offenbach in einer öffentlichen Ausstellung gezeigt werden.
Die HfG Offenbach steht für eine dem Bauhaus entlehnte, übergreifende Lehre zwischen und mit den Künsten, die sich in der zeitgenössischen Lage zwischen postmedial, hybrid und digital immer mehr als aktuell angemessen positioniert. Entgrenzte wie erweiterte Künste sind hier ab dem ersten Semester Dauerthema.

Künsterlinnen und Künstler der Ausstelleung:  
Leslie Bauer, Daniel Eyrich, Carolin Liebl, Stefanie Kayß, Dominik Keggenhoff, Jaewon Kim, Marc Krause, Tom Kròl, Daisy von Mitzlaff, Sertan Satan, Nikolaus Schmid-Pfähler, Johanne Schröder, Rudi Weissbeck, Malte Zenses

Jen Neville - Proxy, 2017, Video Still, © Die Künstlerin

Jen Neville - Proxy, 2017, Video Still, © Die Künstlerin

Jen Neville / Proxy

Jen Neville / Proxy

21.07.17 - 23.07.17

Eröffnung 20.07.17 - 19:00


Proxy untersucht das Verhältnis von digitalem zu realem Raum. Der Stellenwert des digitalen Bildes wird vor dem Hintergrund eines zunehmenden Bedürfnisses nach medialer Selbstdarstellung hinterfragt. Auch das Mobilitätsversprechen zeitgenössischer Technologien, jederzeit einen Informationszugang und -austausch zu ermöglichen, stellt Jen Neville auf den Prüfstand und wirft die Frage auf, inwiefern die physische Unabhängigkeit durch eine psychische Abhängigkeit ersetzt wird.

Eliza Douglas - How to Survive in This World, 2017, Öl auf Leinwand, © und Courtesy: Die Künstlerin und Air de Paris

Eliza Douglas - How to Survive in This World, 2017, Öl auf Leinwand, © und Courtesy: Die Künstlerin und Air de Paris

Eliza Douglas

20.05.17 - 02.07.17


Eliza Douglas’ Gemälde hinterfragen als Konglomerat aus Zitaten, Appropriationen, verschiedenen malerischen Stilen und der Beteiligung anderer Maler auf humorvolle und innovative Weise die Strategien des Kunstbetriebs. Die große Einzelausstellung vereint Eliza Douglas’ Hand- und Fußbilder, in denen sich die gegenständliche, realistische Darstellung von Händen und Füßen in abstrakte Farben und Formen auflöst, mit einer ganz neuen Serie von jungen Männern in stereotypen Interieurs.

Mirjam Völker - Bann, 2015, Acryl auf Leinwand, 180 x 220 cm, Sammlung Hildebrand, Leipzig, courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin, Foto: Stefan Fischer, Leipzig

Mirjam Völker - Bann, 2015, Acryl auf Leinwand, 180 x 220 cm, Sammlung Hildebrand, Leipzig, courtesy Galerie EIGEN + ART Leipzig/Berlin, Foto: Stefan Fischer, Leipzig

Mirjam Völker

Vorposten

18.03.17 - 30.04.17


Die Künstlerin erschafft in Acryl und Kohle detailreiche Landschaftsbilder, die von einer starken Instabilität geprägt sind. Diese drückt sich auch inhaltlich in dem Changieren zwischen Dokumentationscharakter und surrealer Fiktion aus. Das Aufeinandertreffen von einem Gewirr aus Ästen und Zweigen auf provisorische Artefakte der Zivilisation in den Gemälden und Zeichnungen wird begleitet von einem Spiel mit Transparenzen und verschiedenen, sich überlagernden Ebenen und Perspektiven.

Luzie Meyer, Unerringly she pinned it down. She does not like to put it there., 2016, Videostill; Copyright: Die Künstlerin

Luzie Meyer, Unerringly she pinned it down. She does not like to put it there., 2016, Videostill; Copyright: Die Künstlerin

Luzie Meyer

Unerringly she pinned it down. She does not like to put it there.

14.01.17 - 05.03.17

Eröffnung 13.01.17 - 18:00


Die neu entstandene Videoarbeit "Unerringly she pinned it down. She does not like to put it there." von Luzie Meyer ist erstmalig im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden zu sehen. Das Video bildet den Ausgangspunkt für eine Serie von experimentellen Arbeiten, die ein Misstrauen gegenüber einem poetischen sowie wissenschaftlichen Sprachgebrauch thematisieren.
Im Video trifft eine obsessive, selbstbezogene Erzählstimme auf Bilder und Kontexte, die sie teils nicht zu erkennen scheint oder nicht adäquat zu benennen vermag. Die Stimme der Künstlerin wird zusammen mit rhythmischen, scharfen Montagen, Musik und Geräuschen als kompositorisches Mittel eingesetzt, um Konflikte zu externalisieren, die der prekären Erfahrung von Subjektivität inhärent sind. Monologisch befragt sich die Stimme selbst, richtet sich aber auch an ihre Umgebung und fordert diese heraus. Im Spannungsfeld des Ichs und des Anderen, dem Innen und Außen reflektiert sie ihre eigene Situation als manipulierte und manipulierende Instanz.