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<div>Kiri Dalena - Gikan sa Ngitngit nga Kinailadman (From the Dark Depths), 2017, Ein-Kanal-Video, 27 Min., Courtesy und ©: Kiri Dalena und 1335MABINI</div>

Kiri Dalena - Gikan sa Ngitngit nga Kinailadman (From the Dark Depths), 2017, Ein-Kanal-Video, 27 Min., Courtesy und ©: Kiri Dalena und 1335MABINI

Kiri Dalena

From the Dark Depths

09.11.18 - 16.12.18

Eröffnung 08.11.18 - 18:00


In ihren filmischen Arbeiten kombiniert Dalena (*1975, Manila, PHL) Dokumentationen und kritische Kommentare zur historischen und aktuellen Lage ihrer Heimat mit fiktionalen, oftmals poetischen Elementen. Ihre Videos entstehen häufig in Kooperation mit sogenannten Grassroot-Bewegungen, die, im wörtlichen Sinne, soziale Themen von der Wurzel ausgehend reflektieren. Diese politisch und gesellschaftlich engagierten Initiativen entstehen aus der Mitte der Bevölkerung und betrachten soziale Missstände von einem innseitigen Blickwinkel heraus. 

<div>Raffy Lerma - Jennilyn Olayres hält ihren Partner Michael Siaron, 30, einen Fahrradrikschafahrer, der von unbekannten, bewaffneten Motorradfahrern entlang des Pasay Rotonda, EDSA am 23. Juli 2016 erschossen wurde. Neben dem Körper des Opfers wurde ein Schild hinterlassen, auf dem stand: „Drug pusher ako, wag tularan“ (Ich bin ein Drogendealer, mach mich nicht nach)., ©: Raffy Lerma&nbsp;</div>

Raffy Lerma - Jennilyn Olayres hält ihren Partner Michael Siaron, 30, einen Fahrradrikschafahrer, der von unbekannten, bewaffneten Motorradfahrern entlang des Pasay Rotonda, EDSA am 23. Juli 2016 erschossen wurde. Neben dem Körper des Opfers wurde ein Schild hinterlassen, auf dem stand: „Drug pusher ako, wag tularan“ (Ich bin ein Drogendealer, mach mich nicht nach)., ©: Raffy Lerma 

Raffy Lerma

Nightshift Report

09.11.18 - 16.12.18

Eröffnung 08.11.18 - 18:00


Raffy Lerma (*1978, Manila) bezeugt als Teil der Nightshift Group, einer Gruppe von nachtaktiven Fotojournalisten, in eindringlichen Bildern die Umsetzung und Auswirkung der Anti-Drogen-Politik des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte. Die dokumentarischen Fotografien nehmen die Opfer des strikten Regierungskurses in den Blick. Vordergründig zeigen sie Gewalt, Blut und Leichname, rücken dabei aber zugleich die Hinterbliebenen in ihrer tiefsten Trauer in den Fokus. Kurze beschreibende Texte zu den Ereignissen legen die Zusammenhänge der Fotografien offen.

<div>Martha Atienza - Fair Isle 59 41 200 N 2 36 23 0, 2016, Ein-Kanal-Video, 63 Min, Filmstill, Courtesy &amp; © The Artist &amp; Silverlens Galleries</div>

Martha Atienza - Fair Isle 59 41 200 N 2 36 23 0, 2016, Ein-Kanal-Video, 63 Min, Filmstill, Courtesy & © The Artist & Silverlens Galleries

Martha Atienza

Fair Isles

09.11.18 - 16.12.18

Eröffnung 08.11.18 - 18:00


Martha Atienzas (*1981, Manila) Videoinstallationen sind präzise Beobachtungen ihrer Heimat unter gesellschaftlichen und umweltpolitischen Aspekten. Die Ausstellung Fair Isles verdichtet die drei Videoinstallationen Fair Isle 59°41’20.0”N 2°36’23.0”W, Anito 1 und Anito 2 zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem aktuellen Zeitgeschehen. Der Blick auf prekäre und auf den ersten Blick unvertraute Phänomene und Situationen wirft unser eigenes Leben betreffende Fragen auf.

Sara Nabil, No Objection Possible, 2018 © Sara Nabil, Foto: Yama Rahimi

Sara Nabil, No Objection Possible, 2018 © Sara Nabil, Foto: Yama Rahimi

Sara Nabil

No Objection Possible

21.09.18 - 21.10.18

Eröffnung 20.09.18 - 18:00


Sara Nabil zeigt in ihrer ersten institutionellen Einzelausstellung No Objection Possible videobasierte und installative Arbeiten, die Mechanismen hinter Macht- und Gewaltstrukturen und deren mögliche Folgen verhandeln. Das Zentrum ihrer gleichnamigen Installation bildet ein überdimensionierter Tisch, der als Sinnbild für politische Handlungen die Frage aufwirft, wie sich das Votum der Mächtigen an Verhandlungstischen auf das Leben von Millionen Menschen auswirkt. Welche Spuren hinterlassen politische Entscheidungen in individuellen Lebensgeschichten? Und nicht zuletzt: Ist Widerspruch möglich?  

<div>Assaf Gruber - The Conspicuous Parts, 2018, Film, 36 Min., Filmstill, Courtesy und ©: Der Künstler</div>

Assaf Gruber - The Conspicuous Parts, 2018, Film, 36 Min., Filmstill, Courtesy und ©: Der Künstler

Assaf Gruber – The Conspicuous Parts

Follow Fluxus 2018

31.08.18 - 26.05.19


Der diesjährige Stipendiat des Follow-Fluxus-Stipendiums Assaf Gruber (*1980, Jerusalem) hinterfragt in seiner Ausstellung The Conspicuous Parts in filmischen, fotografischen und skulpturalen Arbeiten politische Aspekte der Präsentation von Objekten in musealen Räumen. Mittels Ironie und schwarzem Humor thematisiert er, wie individuelle Ideologien durch persönliche Biografien geformt werden und wie sich diese auf soziale Beziehungen innerhalb privater und öffentlicher Räume auswirken.