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<div>Marianna Simnett - Blood In My Milk, 2018, Courtesy the artist and Jerwood / FVU Awards</div>

Marianna Simnett - Blood In My Milk, 2018, Courtesy the artist and Jerwood / FVU Awards

Marianna Simnett

27.10.18 - 31.03.19


Der medizinische, technologische und pharmakologische Eingriff in den menschlichen wie den tierischen Körper und die damit verbundenen ökonomischen, sozialen und patriarchalen Machtstrukturen bilden das dominante Narrativ in Simnetts Arbeit. Die kulturellen wie ideologischen Grenzen, an welche die Figuren ständig stoßen, sind zwar unsichtbar, doch nicht minder gewaltsam. Die permanente Kontrolle, die alle auf alle und das Selbst auf das Selbst ausüben, lässt ein rigides System mit bedingtem Kontrollverlust entstehen, aus dem es unmöglich ist, unbeschadet zu entkommen. Simnetts Figuren suchen ihre Freiheit dort, wo sie, aus einer Position der Ohnmacht heraus, zum Handeln gezwungen sind, aber zugleich nicht handeln können. Sie agieren drastisch, irrational, gewaltsam. Ihre Körper werden zum Verhandlungsfeld, das erst sukzessive im Laufe des Films zurückerobert wird.

<div>Batia Suter aus der Serie&nbsp;Parallel Encyclopedia #2, 2016. © Batia Suter, Courtesy of the artist&nbsp;</div><div></div>

Batia Suter aus der Serie Parallel Encyclopedia #2, 2016. © Batia Suter, Courtesy of the artist 

Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2018

22.06.18 - 09.09.18


Das MMK präsentiert die Finalisten des Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2018: Mathieu Asselin, Rafal Milach, Batia Suter und Luke Willis Thompson.
Die mit 30.000 GBP dotierte Auszeichnung wurde dieses Jahr an Luke Willis Thompson für seine Filminstallation autoportrait verliehen. Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit mit der Deutsche Börse Photography Foundation und The Photographers’ Gallery, London.
Die Arbeiten der diesjährigen Künstlerinnen und Künstler hinterfragen mit ganz unterschiedlichen Ansätzen und visuellen Formaten die Produktion und Manipulation von Wissen sowie von politischen und wirtschaftlichen Systemen. Die Ausstellung umfasst die von Mathieu Asselin in zahlreichen Dokumenten und Fotografien veranschaulichte Recherche zum Biotech-Konzern Monsanto ebenso wie Rafal Milachs Untersuchung der auf den ersten Blick harmlos erscheinenden Methoden staatlicher Einflussnahme und Propaganda postsowjetischer Staaten. Batia Suters enzyklopädische Sammlung visueller Assoziationen offenbart, wie sich die relative Bedeutung gedruckter Bilder abhängig von ihrem Kontext verschieben kann. Luke Willis Thompson zeigt ein filmisches Porträt, das sich mit Fragen medialer Repräsentation und den gesellschaftlichen wie persönlichen Auswirkungen von Rassismus befasst.

Lisa Pahlke - Cavalier, 2017. Courtesy of the artist

Lisa Pahlke - Cavalier, 2017. Courtesy of the artist

Kopf oder Zahl

Lisa Pahlke und Richard Leue. Stipendiaten der Jürgen Ponto-Stiftung

09.12.17 - 11.02.18

Eröffnung 08.12.17 - 19:00


Die Jürgen Ponto-Stiftung zur Förderung junger Künstler vergibt seit 2003 Arbeitsstipendien an junge Künstlerinnen und Künstler. Lisa Pahlke und Richard Leue, die Stipendiaten der Jahre 2016/17, präsentieren ihre Arbeiten im MMK 3 des MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main.       

Die Auseinandersetzung mit der Linie als raumdefinierende und modellierende Einheit ist kennzeichnend für Lisa Pahlkes (*1987) großformatige Papierarbeiten, die Assoziationen an abstrakte Landschaftsdarstellungen wecken. Dicht aneinandergereiht ergeben die von der Künstlerin gezogenen Filzstiftlinien organische Strukturen, die Beweglichkeit suggerieren und damit gleichsam die Grenzen unserer Wahrnehmung herausfordern.

Im Rahmen seines Ponto-Stipendiums bereiste Richard Leue (*1986) den Nordirak, wo er auf unterschiedliche Art seine Eindrücke von den Menschen und ihrem Leben festhielt: Seine figurativen Zeichnungen stellen Momentaufnahmen dar, die sowohl die Lebensumstände der Bevölkerung vor Augen führen als auch die konfliktbehaftete Gegenwart des Nordirak, wo heute das so genannte kurdische Autonomiegebiet angesiedelt ist.

Absolventen der Städelschule

19.10.17 - 01.11.17

Eröffnung 18.10.17 - 19:30


mit insgesamt 38 Künstlerinnen und Künstlern ermöglicht die diesjährige Präsentation (18.10.–12.11.2017) einen fundierten Einblick in das facettenreiche Schaffen der Absolventen der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste – Städelschule. Erstmalig sind neben dem MMK 3 auch Räume im Hauptgebäude MMK 1 Austragungsort der Schau. Der Titel der Ausstellung orientiert sich an einer Zeile der US-amerikanischen Nationalhymne: „O’er the land of the free and the home of the brave“.

Mit: Amy Ball, Helga Bärnarp, Lars Karl Becker, Felix Bolze, Leda Bourgogne, Damien Butler, Il-Jin Atem Choi, Ben Clement, Lennart Constant, Ryan Cullen, Bradley Davies, Eliza Douglas, Zoë Field, Mikael Fransson, Hanna-Maria Hammari, Julian Irlinger, Dan Kwon, Laura Langer, Sophia Lee, Mickael Marman, Max Eulitz, Tomás Nervi, Richard Nikl, Vera Palme, Riccardo Paratore, Tetsuro Pecoraro, Nicholas Pittman, Natalia Rolón Sotelo, Mahsa Saloor, Sathit Sattarasart, Enzo Shalom, Noriko Takizawa, Alexander Tillegreen, James Tunks, Alexey Vanushkin, Anna Susanna Woof, Reece York, Julia Zabowska

(auch im MMK 1)

Taiyo Onorato und Nico Krebs - Zaha, 2013

Taiyo Onorato und Nico Krebs - Zaha, 2013

Deutsche Börse Photography Prize

29.06.17 - 17.09.17

Eröffnung 28.06.17 - 19:00


Bereits zum zweiten Mal zeigt das MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main im MMK 3 die Arbeiten der Finalisten des Deutsche Börse Photography Foundation Prize. Die diesjährige Auswahl würdigt nicht nur etablierte fotografische Erzählungen, sondern auch experimentelle und konzeptionelle Ansätze in der Dokumentar-, Landschafts- und Porträtfotografie. Zu den Finalisten in 2017 gehören: Sophie Calle, Dana Lixenberg, Awoiska van der Molen sowie das Künstlerduo Taiyo Onorato und Nico Krebs. Alle vier Finalisten beschäftigen sich in ihren Arbeiten mit Fragen nach Wahrheit und Fiktion, was gewiss ist oder ungewiss, was das Reale vom Idealen unterscheidet sowie mit Fragen nach dem Verhältnis von Beobachten und Beobachtetwerden.

Gewinnerin des Deutsche Börse Photography Foundation Prize ist in diesem Jahr Dana Lixenberg. Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit mit der Deutsche Börse Photography Foundation und The Photographers’ Gallery, London.