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<p>Ari Goldmann - Wie im Flug, 2012, Öl auf Leinwand, 100 × 100 cm</p>

Ari Goldmann - Wie im Flug, 2012, Öl auf Leinwand, 100 × 100 cm

Ari Goldmann

Ritt ohne Reiter - Malerei

07.08.15 - 24.09.15

Eröffnung 07.08.15 - 18:00


Zwischen den Dingen, die wir sehen, und der Bedeutung, die wir ihnen zumessen, existieren manchmal große Unstimmigkeiten! Ari Goldmann erforscht solche „Ungereimtheiten höherer Ordnung.“ Als Ausgangspunkt seiner Kunst dienen ihm Pressefotos, Bilder aus Fotoalben oder Büchern, die er durch malerische Reduktion in andere, in neue Sinnzusammenhänge überführt. „Es gibt nicht die eine Realität, sie kann sich so oder anders darstellen“, sagt er. Dabei bleibt die Diskrepanz zwischen dem Bild und der Bedeutung des Bildes für den Betrachter erhalten. Der muss sich selbst die Frage stellen, was seine Idee von Kommunikation, von Gesellschaft, von Krieg, von Welt in ihrer Gänze ist.

Menno Fahl -&nbsp; Kopf mit Haube, 2014, verschiedene Materialien bemalt, 90 × 60 × 30 cm

Menno Fahl -  Kopf mit Haube, 2014, verschiedene Materialien bemalt, 90 × 60 × 30 cm

Menno Fahl

Skulptur und Malerei

07.08.15 - 24.09.15

Eröffnung 07.08.15 - 18:00


Menno Fahl ist ständig auf der künstlerischen Suche nach grenzüberschreitenden Formen und Formulierungen, die sowohl Aspekte der Malerei wie auch der Skulptur vereinen. Er ankert im Dazwischen, kommt aus den Flächen- und Farbverhältnissen der Malerei und ist mit seinen heiteren Kompositionen aus Holz und Fundstücken doch immer weiter in den Raum hineingewachsen. Bühnenbildartig und objekthaft verhalten sich seine Farbkörper, die sowohl dem Farbraum als auch dem realen Raum zugewandt sind. Was Menno Fahl aufbaut und in Form bringt, ist dadaistisch heiter und materialhumorig gewandt, plastisch zusammengesetzt, aber auch mit Säge und Beil bearbeitet. Ob sie nun „Insekt“, „Stadtmenschen“ oder „Königsfigur“ heißen – ihre imFegefeuer der Farbe aufgeglühte Roheit, ihre Offenheit in allen Lagen, die wie durch einen Verzerrer gejagte Schiefstimmung, ist gesitteter Punk. (Christoph Tannert)

Doppelspucker, 2012, Holz, Acryl- und Kaseinfarbe, 56,5 × 21 × 28 cm

Doppelspucker, 2012, Holz, Acryl- und Kaseinfarbe, 56,5 × 21 × 28 cm

Alfonso Hüppi

Malerei, Holzwerke

23.11.13 - 09.01.14

Eröffnung 22.11.13 - 18:00


„Hüppis Werk setzt Zeichen, die weder gegenstandslos noch abstrakt sind, wenn dies auch bisweilen so scheint, wie zum Beispiel in seinen frühen Variationen auf das Zeichen „Baum“. Hüppi gehört in die Generation derjenigen, welche die Abstraktion der Jahre 1948 bis 1965 überwanden. Er schuf mit seinen Zeichen ihr Gegenbild. Er gestaltet sehr bewusst und präzise, da ist weder Zufall noch Automatismus trotz bisweilen spielerisch erscheinender Leichtigkeit. Da ist vielmehr Bewusstheit und Gewolltheit in klarer Form und Farbe jenseits des Spielerischen und der feinen Ironie, mit der er uns immer wieder einfängt. Diese apollinische Kühle und Klarheit liegt aber nur als Folie über dionysischem Feuer und Chaos, die immer wieder an die Oberfläche drängen. Hüppis Kunst ist die Kunst vom Menschen“. (Wolfgang Henze)

o.T. (augen),&nbsp; 2008, Tusche, Kreide, auf Papier, 36 × 48 cm

o.T. (augen),  2008, Tusche, Kreide, auf Papier, 36 × 48 cm

Klaus Lomnitzer

Malerei

28.09.13 - 13.11.13

Eröffnung 27.09.13 - 18:00


Klaus Lomnitzers Malereien sind zum einen ungemein gegen­standstreu, so gut wie immer erkennt man auf seinen Bildern etwas Gegenständlich-Figürliches, und zum anderen ist seine Kunst außerordentlich gegenstandsfrei.
 Die einerseits aus eigenen Erfahrungen, z. B. Wanderungen, Reisen oder Naturerlebnissen resultierende Bilderwelt wird ergänzt durch viele mediale Eindrücke unseres durchtechnisierten Zeitalters. In längeren Arbeitsprozessen entstehen so Bildwerke, die von organischen und biomorphen Formen geprägt sind. Mit aus der Natur entlehnten Formen, die er in unterschiedlichen Abstraktionsgraden und bisweilen sur­rea­len Zusammenhängen präsentiert, verrätselt der Künstler die Welt, um sie jenseits ihrer vermeintlichen Konstruktion und Aus­rechenbarkeit zu erkennen.

CROSSING VIEWS

7 Fotokünstler aus Leipzig

02.08.13 - 19.09.13


Gibt es eine Fotografie speziell Leipziger Prägung? Die kulturell vitale sächsische Stadt punktet mit Malern der Leipziger Schule und der Neuen Leipziger Schule. Lässt sich Vergleichbares auch von Künstlerinnen und Künstlern be­haupten, die sich auf das Medium der Fotografie spezialisiert haben und als Lehrer, Studierende und Absolventen den Ruf der Hochschule für Grafik und Buchkunst heute prägen? Natürlich dient die Rede von Schulzusammenhängen oft genug dem Setzen von marktstrategischen Trends. Jenseits derartiger Motive zeigt ein Blick auf die Leipziger Tradition bis 1990 jedoch Prägungen durch sozial engagierte, Arbeits­welten und Alltag beobachtende Fotografen, die überwiegend im Schwarzweißmodus arbeiteten.

Gezeigt werden arbeiten von Joachim Brohm, Silke Koch, Andrej Krementschouk, Nadin Maria Rüfenacht, Hans-Christian Schink, Oskar Schmidt und Erasmus Schröter.