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Joachim Schumacher

Neue Arbeiten

02.07.16 - 27.08.16


Altan Eskin

Shelters

16.04.16 - 25.06.16

Eröffnung 16.04.16 - 11:00


Altan Eskin führt den Betrachter aufs Glatteis oder vielmehr auf die spiegelnde Oberfläche wenig bewegter Seestücke. So besteht der überwiegende Teil des Bildes aus (Wasser-) Spiegelung, während die tatsächliche Umgebung nur einen kleinen Teil des Bildes einnimmt.Darüber hinaus stellt der Künstler die Welt auf den Kopf und das Spiegelbild auf die Beine, indem er die Ansicht um 180 Grad dreht.
Die Bildwirklichkeiten präsentieren sich somit auf verschiedenen Ebenen und verweisen letztlich auf die Diskrepanz zwischen Wirklichkeit und Abbildungswirklichkeit. Altan Eskin lädt den Betrachter ein, genau hinzusehen, seinem ersten Blick nicht zu trauen, und fordert ihn damit auf, seine eigene Wahrnehmung zu überprüfen.

aus der Serie Nail Houses

aus der Serie Nail Houses

Peter Bialobrzeski

Neue Arbeiten

23.01.16 - 26.03.16

Eröffnung 23.01.16 - 11:00


Nail Houses, wie Nägel aus einem Stück Hartholz, die sich weder ziehen noch einschlagen lassen, ragen sie empor. Sie erheben sich wie Trutzburgen gegen die zahlreichen Immobilien und Infrastrukturprojekte von Behörden und Bauherren.

Auf dem Höhepunkt der Griechenland Krise im Frühjahr 2015 verbringt Peter Bialobrzeski zehn Tage in Athen. Seine fotografische Untersuchung des Stadtraums mit dem Titel „Athens Diary“ tritt in Dialog mit den medial omnipräsenten Bildern des Syntagma Platzes, übermüdeten Syriza Politikern und Rentnern vor leeren Geldautomaten.

Michael Neubürger - Aus der Serie West Coast Twist, 2011, 50 x 50 cm

Michael Neubürger - Aus der Serie West Coast Twist, 2011, 50 x 50 cm

Michael Neubürger

American Dreams

21.11.15 - 16.01.16

Eröffnung 21.11.15 - 11:00


„Auf der langen Reise wurde ich oft von Zweifeln begleitet. Ich habe immer jene
Reporter bewundert, die in eine bestimmte Gegend einfallen, mit Schlüsselfiguren
reden, Schlüsselfragen stellen, repräsentative Meinungen sammeln und
dann einen ordentlichen Bericht schreiben können, der sehr einer Straßenkarte
ähnelt. Ich bewundere diese Technik, und zugleich misstraue ich ihr als Spiegel
der Wirklichkeit. Ich finde, es gibt zu viele Wirklichkeiten. Was ich hier niederschreibe,
ist so lange wahr, bis ein anderer dieselbe Strecke fährt und die Welt
nach seinen Vorstellungen neu arrangiert. In der Literaturkritik hat der Kritiker
keine andere Wahl, als sich das Opfer seiner Aufmerksamkeit so herzurichten,
dass es in Größe und Gestalt ihm selber gleicht." (John Steinbeck)

Oliver Boberg - Schacht, 2015, Leuchtkasten, 100 x 100 cm und 40 x 40 cm

Oliver Boberg - Schacht, 2015, Leuchtkasten, 100 x 100 cm und 40 x 40 cm

Oliver Boberg

Schächte - Neue Arbeiten

11.09.15 - 14.11.15

Eröffnung 11.09.15 - 18:00


Die Idee zu Orten, die von so viel Dunkelheit geprägt sind, kam mir in der U-Bahn in München. Als ich in Gedanken versunken in einem Zug saß, blitzte im Bruchteil einer Sekunde ein heller Bereich am Fenster vorbei. Ohne ihn direkt gesehen oder erkannt zu haben, hatte mein inneres Auge ein Bild von dem Ort. Es muss ein Luftschacht gewesen sein, denn ich erinnere mich an einen deutlichen Einfall von Tageslicht. Mir wurde bewusst, dass wir als Normalbürger von dieser Art Un-Orten keine wirkliche Vorstellung haben, obwohl uns klar ist, dass es Fluchtschächte, Versorgungsschächte und Luft-, bzw. Lichtschächte im unterirdischen System der U-Bahnen gibt. (Oliver Boberg)