«ZURÜCK

Keine Wunder - keine Lügen

Heinz Jahn, Uwe Jahn, Claude Wall

31.08.16 - 02.10.16

Eröffnung 31.08.16 - 19:00


Kein Kalkül, keine künstlerische Strategie, keine Provokation: Die Bilder und Materialcollagen bzw. dreidimensionalen Konstruktionen der drei befreundeten Künstler kommen mit weniger aus, um ihr optimales Ziel zu erreichen. Bei Uwe Jahn sind es ungezählte feine Lasuren und ein letztendlich offener, unvollendeter Bildaufbau, die seiner Malerei atmosphärische Dichte und Schwingung verleihen, was Claude Wall durch die Mittel halbtransparenter Farbschichtung und zusätzlicher Collage-Elemente gelingt. Seine Bilder sind Bilder in Bildern, rätselhaft und assoziationsreich. Heinz Jahn wiederum benutzt bunt bemalte Hölzer und Metallstreifen, um daraus seine Skulpturen und Objekte zu fertigen. Spielerisch spürt er einer variablen Geometrie nach.

Potsdam

Ursula Edelmann - Fotografie | Stefan Pietryga - Installation

27.04.16 - 12.06.16

Eröffnung 27.04.16 - 19:00


Die Fotografin Ursula Edelmann zeigt in der Ausstellung Ansichten von Park-Landschaften mit ihren Skulpturen, von öffentlichen und privaten Bauten sowie  ihrer Bauplastik in Potsdam und Umgebung, die schon Theodor Fontane beschrieb. Seine Wanderungen führten ihn an diese Orte, die er mit einem kenntnisreichen kulturhistorischen Hintergrund genau beschreibt.

Das Thema Potsdam wird in dieser Ausstellung begleitet durch eine Installation von Stefan Pietryga, der in Potsdam lebt und arbeitet. Zum einen das Steubenprojekt mit 8 Bronzen, als Steubenplatz aufgebaut. Dazu eine malerische Position zu dem Bild " Abend über Potsdam" von Lotte Laserstein aus dem Jahr 1930, das heute in der Neuen Nationalgalerie hängt. Dieses Bild hat er in Originalgröße in Aquarell auf Bütten abgemalt. Das Bild zeigt eine Gruppe von jungen Leuten, die sich um einen  Tisch gesellen vor dem Hintergrund der Stadt Potsdam. In der Installation mit den historischen Fotografien von Frau Edelmann zu Potsdam werden Bezüge hergestellt, die bis in die heutigen tagesaktuellen Diskussionen um die historische Mitte reichen.

Sonntag, 12. Juni 2016, 11:30 Uhr
Finissage mit Lesung Theodor Fontane - Wanderungen durch die Mark Brandenburg und andere Texte mit Andrea Wolf

Impressionen vom Main/Anne-Frank-Schule

Schule trifft Galerie trifft Schule

22.04.16 - 24.04.16


Der lange für die Bevölkerung unzugängliche und vernachlässigte Main rückt immer mehr in den Fokus. Die Stadt liegt nicht nur am Main, sondern der Main liegt in ihr und wird zum Gravitationszentrum.
Durch Wohnen und Arbeiten am Fluss, Kultur, Feste, Freizeitaktivitäten wird das Leben am Main immer vielfältiger und anziehender. Dies ist für uns der Anlass, auch den Blick der Schüler des 9. Jahrgangs auf die faszinierenden Entwicklungen am Main zu richten und auf unterschiedliche Weise die eigenen Impressionen in Grafiken, Malerei und Plastiken darzustellen.
Betreuende Lehrerin/Klasse: Christiane Gehlhar/Klasse 9

Neue Deutsche Grafikgemeinschaft

Edition 2015

13.04.16 - 16.04.16

Eröffnung 13.04.16 - 19:00


Die „Neue Deutsche Grafikgemeinschaft“ wurde gegründet, um in enger Verbundenheit zwischen den Künstlern und Kunstsammlern die Tradition des Druckens und Sammelns von Grafik zu beleben und neue Freunde für diese Kunstform zu gewinnen. Der KunstRaum Bernusstraße zeigt auch 2016 die aktuelle Edition von hochwertiger Originalgrafik mit einer großen Bandbreite an Stilen und Techniken.

Martine Andernach

Skulpturen und Papierarbeiten

24.02.16 - 03.04.16

Eröffnung 24.02.16 - 19:00


Natur und Geometrie sind durchgehende Konstanten in Martine Andernachs Arbeiten, die sich seit Jahrzehnten mit Themen wie Kopf, Stehende, Sitzende und Torso auseinandersetzt. Es entsteht formale Vielfalt im strengen plastischen Aufbau – ein wesentliches Merkmal, das sich in vielen Meisterwerken der Kunst äußert. Zeitlosigkeit erhalten die Arbeiten durch das stille Gleichgewicht zwischen Statik und Dynamik, das Andernach ihnen verleiht. Mit sicherer Intuition und Verständnis für Volumen und Form erreicht sie eine unverwechselbare, in Geschichte und Moderne verankerte Position, die die Idee der menschlichen Figur auf zeitlose Weise in Materialien wie Bronze, Marmor und harte Gesteine herausbildet. Hier spürt sie den Geheimnissen des natürlichen Materials nach und bringt das Lebendige in eine strenge, reduzierte Form.

Finissage, Sonntag, 3.4.2016, 11:30h - Die Künstlerin im Gespräch