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Julian Charrière

An Invitation to Disappear

14.04.18 - 08.07.18

Eröffnung 13.04.18 - 19:00


Buren - Pousttchi

15.12.17 - 18.03.18

Eröffnung 14.12.17 - 20:00


Initialzündung für die Ausstellung von Daniel Buren (*1938) und Bettina Pousttchi (*1971) bildete die Videoarbeit Conversations in the studio 3. Darin nahm Pousttchi ihre Unterhaltung mit dem französischen Konzeptkünstler Buren auf – ein Gespräch zwischen Künstlern zweier unterschiedlicher Generationen über Kunst im öffentlichen Raum und deren Beschränkungen, über Blickwinkel und Berührungspunkte. Basierend auf dieser früheren Kollaboration setzen Bettina Pousttchi und Daniel Buren für die Ausstellung in der Kunsthalle Mainz ihre Zusammenarbeit fort, intensivieren sie sogar: Zwei Künstler, die mit Raum und Ort arbeiten, werden in Abstimmung aufeinander existierende Arbeiten mit neuen, ortsspezifischen Werken in Beziehung setzen.

Die Kunsthalle bleibt am 24./25./26./31.12.2017 und am 01.01.2018 geschlossen.

Mit den Händen zu greifen und doch nicht zu fassen

01.09.17 - 19.11.17

Eröffnung 31.08.17 - 19:00


Am Schnittpunkt zwischen Fantasie und Realität entsteht Kunst und so geht die Ausstellung der Frage nach, wie das Phänomen des Verschwindens seinen Niederschlag in Werken der Gegenwartskunst findet. Wie gehen Bildende Künstler mit diesem Stoff, der die Menschheit seit so langer Zeit fesselt, um? Welche Mechanismen erwirken und steuern Auflösungsprozesse? Und was setzen Künstler dem Verschwinden entgegen? Die Ausstellung Mit den Händen zu greifen und doch nicht zu fassen vereint Strategien des Entschwindens, der Auflösung, der Transformation. Sie geht dem physischen sowie mentalen Verschwinden nach und thematisiert den Umgang mit ihm, der einsetzt, sobald die Gestalt bzw. das materielle Erinnerungsstück unkenntlich wird. 

Künstler der Ausstellung: Vajiko Chachkhiani, Tim Etchells, Petrit Halilaj, Lynn Hershman Leeson, Sofia Hultén, Yutaka Matsuzawa, Agnieszka Polska, Walid Raad, Pamela Rosenkranz, Kateřina Šedá, Juergen Staack

Biotopia

30.03.17 - 30.06.17

Eröffnung 30.03.17 - 19:00


Heute, im Zeitalter des Anthropozän, ist der Mensch zum bestimmenden Faktor der Evolution geworden. Nachdem die Menschheit sich über Jahrtausende gegen die Übermacht der Natur behaupten musste, drehte sich dieses Verhältnis spätestens mit der Industrialisierung um – so die These des Mainzer Atmosphären-Chemikers und Nobelpreisträgers Paul J. Crutzen. Angesichts der vom Menschen kontrollierten und bedrohten Natur macht sich in der Ausstellung eine Generation von Künstlerinnen und Künstlern auf die Suche nach Alternativen zur evolutionären Sackgasse.
Die Künstlerinnen und Künstler begeben sich in die hintersten Winkel wenig erforschter Natur, um dort Essenzen und Modelle für mögliche Gegenentwürfe oder zumindest Ansätze für ein Umdenken zu suchen.

Installationsansicht Turmebene II: Rabih Mroué: Mediterranean Sea, 2011

Installationsansicht Turmebene II: Rabih Mroué: Mediterranean Sea, 2011

Rabih Mroué

Between Two Battles

11.11.16 - 26.02.17

Eröffnung - 22:43


TV-Schnee gab den Anlass zu Rabih Mroués Arbeit Between Two Battles, die gleichzeitig den Ausstellungstitel liefert. Between Two Battles verknüpft eine alltägliche Erfahrung im Leben der Bewohner des Libanons – das graue Rauschen – mit einer konkreten Figur, der Tante des Künstlers. Der schwarz-weiße Schnee ist auch uns bekannt. Vor einigen Jahrzehnten tauchte er während des nächtlichen Sendeschlusses auf. Anders als oft vermutet, bildet er nicht die Hintergrundstrahlung im Weltraum ab, sondern es handelt sich um eine Vielzahl von Schwingungsüberlagerungen im Gerät selbst. Dieses technische Phänomen greift Rabih Mroué auf, um eine Geschichte zu spinnen – eine Erzählung über ein Familienmitglied, den Libanon, dessen Bewohner, Wetterphänomene und politische Situation.