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<div>Installationsansicht: Lara Favaretto, Snatching, 2013, Courtesy the artist and Galleria Franco Noero</div>

Installationsansicht: Lara Favaretto, Snatching, 2013, Courtesy the artist and Galleria Franco Noero

Laura Favaretto

NEED OR NO NEED

14.12.18 - 17.02.19

Eröffnung 13.12.18 - 19:00


NEED OR NO NEED – diese vier Worte bringen Lara Favarettos künstlerische Praxis auf den Punkt. Welche Gegenstände benötigen wir? Welche Materialen verwenden wir? Was sondern wir aus, werfen wir weg, verschrotten wir? Aber auch: Was braucht es für eine künstlerische Setzung, eine Skulptur? Was ist zu viel, was zu wenig – in der Kunst, unserer Gesellschaft, unserem Leben? Die italienische Künstlerin entwickelt Objekte, Installationen und Situationen, die tief in der Materialästhetik der Arte Povera wurzeln, doch weit über sie hinausreichen.

Immer wieder beschränkt sich Lara Favaretto. Sie nimmt weg, fängt auf, fügt hinzu. Man ist verleitet sie als Komponistin zu bezeichnen, die Gegenstände, Materialien, Farben und Formen in ungewöhnliche, spannungsreiche Verbindungen zueinander setzt. Dabei arbeitet sie mit „armen“, also alltäglichen und einfachen, Materialien – Holz, Metall, Beton – die sie mit oftmals kostbaren, farbintensiven Stoffen wie Seide, Gold oder Konfetti kombiniert. Aus den Kontrasten zwischen hart und weich, schwer und leicht, vorgefunden und erschaffen, ärmlich und teuer entstehen skulpturale Setzungen innerhalb bestehender Raumgefüge.

<div>Installationsansicht: Refrakt, Molly Soda, Nicole Ruggiero, Slide to Expose, 2017, Courtesy Refrakt</div>

Installationsansicht: Refrakt, Molly Soda, Nicole Ruggiero, Slide to Expose, 2017, Courtesy Refrakt

Virtual Insanity

03.08.18 - 18.11.18


Computervermittelte Realitäten, die Durchmischung von realer und virtueller Realität, die Erweiterung unserer realen Umgebung um künstliche Elemente wie Avatare oder virtuelle Objekte – all dies sind Erlebnisräume, die die menschliche Wahrnehmung und Erfahrung verändern, sie erweitern. Sie bilden nur einige Beispiele dafür, dass und wie unsere Wirklichkeit beständig wächst. Längst arbeiten Wissenschaftler daran den Begriff Wirklichkeit neu zu definieren; freier, als das, was ganz allgemein eine Wirkung zeigt. Doch welche Wirkungen können das sein, die neue Technologien im Zusammenspiel mit dem Menschen auslösen? Wie machen sie sich bemerkbar und wann?

Die Ausstellung Virtual Insanity beschäftigt sich mit der Ausdehnung der Realität und deren Schattenseiten. Wachstum und Veränderung sind die Motoren menschlichen Denkens und gesellschaftlicher Entwicklungen. Sie stimulieren, wirken sinnstiftend, können notwendig sein. Gleichzeitig können sie Felder aktivieren, Gedanken und Handlungen auslösen, die weder gewollt, noch steuerbar sind.

Julian Charrière

An Invitation to Disappear

14.04.18 - 08.07.18

Eröffnung 13.04.18 - 19:00


Buren - Pousttchi

15.12.17 - 18.03.18

Eröffnung 14.12.17 - 20:00


Initialzündung für die Ausstellung von Daniel Buren (*1938) und Bettina Pousttchi (*1971) bildete die Videoarbeit Conversations in the studio 3. Darin nahm Pousttchi ihre Unterhaltung mit dem französischen Konzeptkünstler Buren auf – ein Gespräch zwischen Künstlern zweier unterschiedlicher Generationen über Kunst im öffentlichen Raum und deren Beschränkungen, über Blickwinkel und Berührungspunkte. Basierend auf dieser früheren Kollaboration setzen Bettina Pousttchi und Daniel Buren für die Ausstellung in der Kunsthalle Mainz ihre Zusammenarbeit fort, intensivieren sie sogar: Zwei Künstler, die mit Raum und Ort arbeiten, werden in Abstimmung aufeinander existierende Arbeiten mit neuen, ortsspezifischen Werken in Beziehung setzen.

Die Kunsthalle bleibt am 24./25./26./31.12.2017 und am 01.01.2018 geschlossen.

Mit den Händen zu greifen und doch nicht zu fassen

01.09.17 - 19.11.17

Eröffnung 31.08.17 - 19:00


Am Schnittpunkt zwischen Fantasie und Realität entsteht Kunst und so geht die Ausstellung der Frage nach, wie das Phänomen des Verschwindens seinen Niederschlag in Werken der Gegenwartskunst findet. Wie gehen Bildende Künstler mit diesem Stoff, der die Menschheit seit so langer Zeit fesselt, um? Welche Mechanismen erwirken und steuern Auflösungsprozesse? Und was setzen Künstler dem Verschwinden entgegen? Die Ausstellung Mit den Händen zu greifen und doch nicht zu fassen vereint Strategien des Entschwindens, der Auflösung, der Transformation. Sie geht dem physischen sowie mentalen Verschwinden nach und thematisiert den Umgang mit ihm, der einsetzt, sobald die Gestalt bzw. das materielle Erinnerungsstück unkenntlich wird. 

Künstler der Ausstellung: Vajiko Chachkhiani, Tim Etchells, Petrit Halilaj, Lynn Hershman Leeson, Sofia Hultén, Yutaka Matsuzawa, Agnieszka Polska, Walid Raad, Pamela Rosenkranz, Kateřina Šedá, Juergen Staack