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John Gerrard

28.04.15 - 11.10.15

Eröffnung 26.04.15 - 17:20


John Gerrard (geboren 1974 in Dublin, Irland) ist für seine aufwändigen Animationen bekannt, die er nach Erkundungsreisen sowie ausgiebigen Text- und Bildrecherchen mit Hilfe von Game Engines als Echtzeitgrafiken generiert. Die Ausstellung »Exercise« stellt eine 2011–2014 entstandene Serie von Arbeiten vor, die den sogenannten militärisch-industriellen Komplex vor dem Hintergrund von High-Tech-Kriegen und globaler Medialisierung seit den 1980er Jahren ansprechen. Auf den zweiten Blick geht es darin aber auch um das Üben von Körper und Geist in einem meditativen Sinn. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit Borusan Contemporary in Istanbul und der B3 Biennale des bewegten Bildes.

Die Ausstellung bildet den Auftakt zur B3 Biennale des bewegten Bildes 2015 mit dem Leitthema Expanded Senses, die vom 7. bis 11. Oktober 2015 in Frankfurt und der Rhein-Main-Region stattfindet.

Zur Eröffnung sprechen: Ruth Wagner, Staatsministerin a.D., Vorsitzende Kunstverein Darmstadt; -Jochen Partsch, Oberbürgermeister Stadt Darmstadt; Prof. Bernd Kracke, Präsident der HfG Offenbach, Dr. León Krempel, Direktor Kunsthalle Darmstadt

Lucia Moholy, Bauhausgebäude Dessau, Südseite, 1927

Lucia Moholy, Bauhausgebäude Dessau, Südseite, 1927

bauhaus und neues sehen

Fotografien von Lucia Moholy | Gertrud Arndt | Elsbeth Juda

23.04.13 - 08.09.13


"bauhaus und neues sehen" beleuchtet eine für die Architektur- und Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts äußerst bedeutsame Zeitspanne. Die Werke von Lucia Moholy (1894-1989), Gertrud Arndt (1903 – 2000) und Elsbeth Juda (*1911) zeigen überraschende Wechselwirkungen zwischen der Tradition des Bauhauses und der künstlerischen Fotografie der Moderne. Die Bauhaus-Architektur wird in der Fotografie zur weltberühmten Ikone von klarer, rationaler, geometrisierter Gestaltung. Neben dynamischen Ansichten von Architektur und Design zeigen die Fotografinnen im Umfeld des Bauhauses realistische Charakterporträts von den 'Stars' des Bauhauses genauso wie surreal anmutende Verfremdungen und Parodien. So entwickelt sich am Bauhaus für die Fotografie schrittweise ein weit in die Zukunft verweisendes "Neues Sehen".

Gezeigt werden insgesamt etwa 140 Werke. Leihgeber für die Ausstellung sind das Bauhaus-Archiv, Berlin, Archiv Alfred und Gertrud Arndt, Darmstadt, und Atelier Elsbeth Juda, London.

Gregor Gaida

Gregor Gaida

about blank.

Der leere Raum oder das Verschwinden der Dinge

28.11.12 - 03.03.13


Magdalena Abakanowicz, Gregor Gaida, Sandra Kranich, Heike Weber

Die nach leeren Internet-Seiten benannte Ausstellung zeigt, wie vielschichtig zeitgenössische Bildhauer die Motive von Verschwinden, Verbergen und Leere nutzen. Die Künstler reflektieren Momente destruktiver Geschichte. Sie vermitteln Inhalte jenseits des Sichtbaren, zersprengen die Grenzen der eigenen Kunst oder widerlegen einstudierte Sehgewohnheiten durch die künstlerische Inanspruchnahme von Nichts.
Die Ausstellung präsentiert vier völlig unterschiedliche Methoden, "Leere" symbolisch aus­zulegen. Sie demonstriert exemplarisch die konzeptuelle Vielfältigkeit zeitgenössischer Bildhauerei und Objektkunst - und ihre Technik, gerade durch Verschweigen vielsagende Erzählungen zu erzeugen.
 

Stefan Rohrer, Arancio, 2011, Roller, Stahl, Lack, 200 x 171 x 290 cm, Courtesy Galerie Scheffel, Bad Homburg, & Künstler

Stefan Rohrer, Arancio, 2011, Roller, Stahl, Lack, 200 x 171 x 290 cm, Courtesy Galerie Scheffel, Bad Homburg, & Künstler

Mensch Maschine

Automatenseelen - Seelenautomaten

15.05.12 - 26.08.12


Die Ausstellung "Mensch Maschine" präsentiert die Motive Arbeitsalltag, Industrie und Maschine auf scheinbar paradoxe Weise:  Bei "Mensch Maschine" begegnen sich Automatenseelen und Seelenautomaten. Künstler verschiedener Generationen nutzen befremdliche Verkehrungen, um die alltägliche Symbiose von Mensch und Maschine plastisch vor Augen zu führen:  Menschen sind in automatisierte Produktionsabläufe eingepasst, Maschinen wiederum erscheinen als Träger vitaler Energie und spiegeln die Historie der Gesellschaft. Die Schau zeigt so, dass Maschinenwelten jenseits aller Zweckrationalität fortlaufend einen symbolischen Mehrwert produzieren - und dass sie mit dem Thema Phantasie eng verwandt sind.
Künstler: Bernd und Hilla Becher (geb. 1931, gest. 2007 / geb. 1934), Chargesheimer (1924 – 1971), Jochen Mura (geb. 1968), Stefan Rohrer (geb. 1968), Angelika J. Trojnarski (geb. 1979), H.D. Tylle (geb. 1954)