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Keramik Modern

13.01.18 - 24.02.18

Eröffnung 13.01.18 - 11:00


Mit Werken von Churoku IV, Kennin Kishimoto, Hanjiro Mizuno, Machiko Ogawa, Kei Tanimoto, Shiro Tsujimura

Takesada Matsutani - Ohne Titel, Graphit, mit Terpentin gelöst, auf Papier, 56,5 x 76 cm

Takesada Matsutani - Ohne Titel, Graphit, mit Terpentin gelöst, auf Papier, 56,5 x 76 cm

Takesada Matsutani

Arbeiten auf Papier

18.11.17 - 23.12.17

Eröffnung 18.11.17 - 11:00


Takesada Matsutani war von 1963 bis 1972 Mitglied der Gutai-Gruppe.
2017 nimmt er an der Ausstellung "Viva Arte Viva" im Rahmen der 57. Biennale von Venedig teil.

Yuko Sakurai

14.10.17 - 11.11.17

Eröffnung 14.10.17 - 11:00


Die dritte Ausstellung von Yuko Sakurai in der Galerie Friedrich Müller zeigt eine Kombination von früheren Arbeiten mit Ölfarbe auf Holz aus den Jahren 2005, 2008 und 2011 und neuesten Werken, die überwiegend in Japan entstanden sind. Anhand der verschiedenen Werkserien lässt sich die Entwicklung von Sakurais Arbeit exemplarisch nachvollziehen. Eine Konstante in ihrem Werk ist der Bezug jeder einzelnen Arbeit zu einem Ort oder einer Region, wo die Künstlerin wohnte oder die sie während ihrer vielen Reisen besuchte. Nachdem sie lange Zeit überwiegend in Europa gelebt hatte, verlagerte Yuko Sakurai vor knapp zwei Jahren ihren Lebensmittelpunkt nach Tsuyama, in die Region ihrer Kindheit und Jugend. Dieser Ortswechsel zurück in ihre japanische Heimat mit ihren spezifischen landschaftlichen Eindrücken und den besonderen gesellschaftlichen Stimmungen schlägt sich unverkennbar in ihren jüngsten Arbeiten nieder. (Auszug aus dem Pressetext von Peter Lodermeyer)

Machiko Ogawa, Fragment, Porzellan mit Quarzsand und Feldspat, Porzellan und Glasglasur, 2017, 21 x 64,5 x 34,5 cm

Machiko Ogawa, Fragment, Porzellan mit Quarzsand und Feldspat, Porzellan und Glasglasur, 2017, 21 x 64,5 x 34,5 cm

Machiko Ogawa

08.09.17 - 07.10.17

Eröffnung 08.09.17 - 18:00


Machiko Ogawas „archetypische Gefäße“ zeigen sich bereits auf den ersten Blick als höchst individuelle Formfindungen von radikaler Modernität. Rau und ungestüm wirken sie, verwundet und vernarbt wie die Seelenlage des modernen Japan. Die Rede ist von einem Land, das die Industrialisierung und den technisch-kulturellen Fortschritt erzwang, um die eigene Souveränität zu bewahren, das aber auch Ultranationalismus, Krieg und mehrfache atomare Katastrophen erleben musste. Die Segnungen der Moderne ebenso wie deren Abgründe sind mithin in Japan mehr als in den meisten anderen Kulturen der Welt spürbar.

All dies schwingt mit in Machiko Ogawas wilden, zerborstenen Formen, die stets einen Transformationsprozess beschreiben, wie er beim Brand in einem Keramikofen unvermeidbar ist. Dabei ist Ogawa durchaus konservativ darin, dass sie niemals das Prinzip der Angewandten Kunst meist nicht verlässt. Trotz des oftmals eher skulpturalen Erscheinungsbildes ihrer Werke sind die meisten von ihnen Gefäße, Behälter, Schalen, also Gebrauchsobjekte. Doch diese manifestieren sich in archaischen, wie sie sagt „archetypischen“ Formen, deren materielle Ausdruckskraft den Betrachtenden und Betastenden unmittelbar in ihren Bann ziehen. Ogawas Werk steht ganz und gar im Kontext der japanischen Keramik der Moderne. Dennoch lässt es sich kaum in eine der vertrauten Schubladen stecken. Es ist ein Oeuvre, in dem auch die Begegnung der Künstlerin mit Paris und mit Afrika, mit Burkina Faso zumindest mittelbar spürbar wird.

Ausstellungsansicht

Ausstellungsansicht

Selected Works

08.07.17 - 02.09.17


Mit Werken von:
Andreas Caderas, Takesada Matsutani, Yuko Sakurai, Masanori Toyoda, Hideaki Yamanobe, Inoue Yu-Ichi, u.a