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Gregory Crewdson - Untitled (37), 2009 © Gregory Crewdson. Courtesy Gagosian Gallery and Galerie Wilma Tolksdorf.

Gregory Crewdson - Untitled (37), 2009 © Gregory Crewdson. Courtesy Gagosian Gallery and Galerie Wilma Tolksdorf.

Gregory Crewdson

Sanctuary

08.04.17 - 20.05.17

Eröffnung 08.04.17 - 12:00


Mit Sanctuary zeigt die Galerie Wilma Tolksdorf erstmals eine Einzelausstellung fotografischer Werke des amerikanischen Künstlers Gregory Crewdson. Arbeiten aus der gleichnamigen Serie, für die die unter Benito Mussolini entstandenen Cinecittà-Filmstudios in Rom als Kulisse dienen, führen in die surrealen Visionen und fotografischen Inszenierungen des Künstlers ein. Gregory Crewdsons Arbeit zeichnet sich durch aufwändig produzierte Werkzyklen aus, die eng mit der Arbeitsweise des Filmemachens verbunden sind und Gefühle des Unbehagens evozieren. In Sancturay verzichtet Crewdson auf eigene Inszenierungen, sondern konfrontiert den Betrachter mit der ruinenhaften Kulisse der Filmstadt, in der er den geeigneten Ausgangspunkt findet, um im fotografischen Bild die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen zu lassen.

Johanna Diehl - ALIENATION II, 2017, c-print , 70 x 56 cm, Detail / DAS IMAGINÄRE STUDIO III, 2017, c-print , 82 x 102 cm

Johanna Diehl - ALIENATION II, 2017, c-print , 70 x 56 cm, Detail / DAS IMAGINÄRE STUDIO III, 2017, c-print , 82 x 102 cm

Johanna Diehl

18.02.17 - 25.03.17

Eröffnung 17.02.17 - 19:00


Die Ausstellung gewährt erstmalig Einblick in drei neue Werkgruppen mit den Titeln DAS IMAGINÄRE STUDIO, ALIENATION und EIN RUHIGER TAG. Für die Räume der Galerie entwickelt die Künstlerin eine fein abgestimmte Hängung ihrer Fotografien, in der sie spannungsvolle Beziehungen zwischen den einzelnen Arbeiten herstellt, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Schweigen und Verdrängten, wie auch den Potentialen und Möglichkeiten einer Bundesrepublik der Nachkriegszeit beschäftigen.

Johanna Diehl - Pavoloch I, 2013, Fotografie

Johanna Diehl - Pavoloch I, 2013, Fotografie

Photographic Works

Johanna Diehl, William Eggleston, Laurenz Berges, Dokyun Kim, Bernhard Fuchs, Jörg Sasse

03.12.16 - 04.02.17


Galerie Wilma Tolksdorf präsentiert eine Auswahl von Arbeiten der Künstler Laurenz Berges, Johanna Diehl, William Eggleston, Bernhard Fuchs, Dokyun Kim und Jörg Sasse. Allen Arbeiten ist die Auseinander-setzung mit dem Medium der Fotografie, ihren formalen und sozialen Möglichkeiten zu Eigen. Das Vermögen der Künstler liegt darin, vorgefundene Wirklichkeit mit ihren sozialen, ökonomischen oder poetischen Gehalten in ein fotografisches Abbild zu transformieren. Die einzelnen Szenerien und Motive verdichten sich durch die vielfältigen und doch spezifischen Perspektiven der Künstler zu einer Überschau auf das gegenwärtige menschliche Leben.

Alisa Margolis - I like you, 2016, Öl und Harz auf Leinwand, 100 x 100 cm<br />Courtesy GALERIE WILMA TOLKSDORF | © Alisa Margolis

Alisa Margolis - I like you, 2016, Öl und Harz auf Leinwand, 100 x 100 cm
Courtesy GALERIE WILMA TOLKSDORF | © Alisa Margolis

Alisa Margolis

Sorry Superhero

10.09.16 - 29.10.16

Eröffnung 09.09.16 - 18:00


Die Bildwelt von Alisa Margolis ist geprägt durch die Malerei holländischer Stilleben sowie der Lichtopulenz des Barocks. In ihren Werken schwebt der Gedanke des Dualismus - durch Gegenüberstellungen, Gegensätzlichkeiten und symbiotische Dialoge von Formen und Farben erzeugt Alisa Margolis große Spannungswelten voller eruptiver Formengewalt und transzendenten Lichtspektakel. Licht deutet sich hier als die poetische Kraft des Ursprungs und das "Malen von Licht" manifestiert für die Künstlerin den eigentlichen Beginn eines Bildes.

Jeff Cowen

Capturing Eclipse

10.06.16 - 31.08.16

Eröffnung 10.06.16 - 19:00


Das analog aufgenommene Bild ist nicht das Endprodukt, sondern markiert den Ausgangspunkt künstlerischer Auseinandersetzung mit dem Motiv. Die prozesshafte Arbeit am Bild findet überwiegend in der Dunkelkammer statt. Cowen greift in den Entwicklungsprozess ein und bearbeitet die Abzüge mit chemischen und malerischen Mitteln, mit denen er seit 30 Jahren experimentiert. Die aus diesem Prozess resultierenden Bilder changieren zwischen Fotografie, Malerei, Collage und Skulptur auf der einen Seite und zwischen Destruktion und Kreation auf der anderen.

Teilweise verzichtet Jeff Cowen gänzlich auf die Aufnahme mit der Kamera und bearbeitet die Negativoberfläche direkt mit Chemikalien und unterschiedlichen Instrumenten mit dem Ergebnis eines abstrakten Werks, in dem die Grenzen zwischen Fotografie und Malerei verschmelzen. Auch wenn man in den Arbeiten die klassischen Motive der Kunstgeschichte, wie Portrait, Akt, Landschaft, Stillleben oder Abstraktion erkennt, werden die einzelnen Genres und die individuellen Subjekte im Arbeitsprozess auf Ihre essentiellen Bestandteile verdichtet.