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Tomás Espinosa | Catalin Pislaru

Not only meant to be seen

15.05.17 - 08.07.17

Eröffnung 12.05.17 - 19:00


Auf einer gestalterischen Ebene bilden Espinosas Skulpturen eine Form, die zwischen Abstraktion und Figuration changiert. Ein neuer, andersartiger Körper wird erschaffen, der künstlich und kunstvoll zugleich ist. Die Arbeiten setzen sich sowohl aus minimalistischen als auch barocken Versatzstücken zusammen.
Espinosa, der an der UdK Berlin bei Manfred Pernice und Olafur Eliasson studiert hat, widmet sich in seinen Skulpturen elementaren Dingen. Sie handeln unter anderem von der Beziehung zwischen Mann und Frau, von Sexualität, Verführung und Berührung, von Früchten und Fruchtbarkeit. Es geht bei den Keramikskulpturen um Potenz, Dominanz und Unterwerfung, um das Geschlechtliche unter den Geschlechtern und um ein Zusammenführen des Gegensätzlichen. Sie sind Kunstwerk und Fetisch zugleich.

Die Gemälde von Catalin Pislaru, der an AdBK München bei Jean-Marc Bustamente und Florian Pumhösl studiert, sind Überforderung und Unterforderung zugleich. Einerseits sind sie üppig, denn die malerische Geste kann auf vielerlei Weise gedeutet werden. Andererseits sind sie von ihrer Komposition her minimalistisch, da sie aus wenigen Linien bestehen, wenn nicht gar aus einer einzigen. 
Durch seine auf das Wesentliche reduzierten Werke erinnert der Künstler daran, was hinter jedem Gemälde steckt: die Linie als gestalterisches Mittel. Pislaru macht sie zum Thema seiner Bilder und geht doch über sie hinaus, indem Gegenständliches angedeutet wird, ohne ausgemalt zu werden. Mit wenigen Strichen erreicht er eine maximale Spannung und rastlose Ungewissheit.

Andrea Grützner

Erbgericht / Tanztee / Das Eck

13.03.17 - 06.05.17

Eröffnung 11.03.17 - 19:00


Die Galerie RUNDGÆNGER stellt in der Ausstellung drei Werkserien der Berliner Fotografin Andrea Grützner vor.
Die bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Fotografin präsentiert ihre Werke zum ersten Mal in Frankfurt. Allein 2016 absolvierte die 33jährige Ausstellungen und Messen in New York, London und Peking. In ihrer Zeit als Koblenzer Stadtfotografin entstand die Werkserie DAS ECK, für die sie mit dem Pfalzpreis der Stadt Kaiserslautern prämiert wurde. Einem größeren Publikum ist sie seit der aufsehenerregenden Ausstellung "gute aussichten – junge deutsche Fotografie" (2014/15) in den Hamburger Deichtorhallen bekannt, wo sie ihre beeindruckende Serie ERBGERICHT präsentierte. Im vergangenen Jahr erhielt sie den FOAM Talent Award, der mit einer Ausstellung in Amsterdam verbunden war.
In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sie sich mit der Wahrnehmung von architektonischen Räumen, historischen Strukturen, dem Vertrauten und zugleich Unvertrauten, der Abstraktion und visuellen Irritationen. Mit fotografischen Mitteln findet sie Bilder, die zwischen Fotografie, Malerei und Collage changieren.