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Grita Götze - Feldrand, 2016, Engobemalerei, 49,5 cm hoch

Grita Götze - Feldrand, 2016, Engobemalerei, 49,5 cm hoch

Grita Götze

Feldrand - Keramik und Papierarbeiten

06.05.17 - 05.08.17

Eröffnung 05.05.17 - 19:00


Grita Götze ist eine außerordentliche Malerin. Sie  sondern ist auch handwerklich eine besondere Herausforderung.  Keramikfarben ändern ihren Ton beim Brennen, daher setzt der Umgang mit ihnen jahrelange Erfahrung und technisches Können voraus. Überdies ist es weitaus diffiziler, eine Zeichnung, eine Komposition auf einem  gewölbten, dreidimensionalen Grund anzulegen.

Grita Götzes Gefäße sind keine herkömmlichen Keramiken. Sie sind Skulpturen, allerdings ohne den anmaßenden Habitus des Ich-bin-ein-Kunstwerk-und-sonst-nichts, sondern mit Sinn fürs berechtigte Dasein. Sie dienen als Vasen, Teller, Tassen, Kannen usw., zumindest theoretisch. Ihre ausgesuchte Kostbarkeit, Einzigartigkeit und Perfektion macht ihren praktischen Einsatz zum Statement, zum Akt der Verschwendung und der Präsentation.

Nguyen Xuan Huy - Sunday Trip, 2016, Öl auf Leinwand, 230 cm x 300 cm

Nguyen Xuan Huy - Sunday Trip, 2016, Öl auf Leinwand, 230 cm x 300 cm

Nguyen Xuan Huy

Sunday Trip

25.03.17 - 28.04.17

Eröffnung 24.03.17 - 19:00


Fast zweihundert Jahre nach Théodore Géricault nimmt Nguyen Xuan Huy das Thema des Floßes der Medusa wieder auf und gestaltet eine aufreizende Parabel. Nguyen verfällt nicht in die allzu wohlfeile Pose des Mitleids mit Schiffbrüchigen; er portätiert stattdessen eine Gesellschaft, der die Maßstäbe abhandengekommen sind, die mit der Barbarei kokettiert (und sie vermutlich bekommen wird).

Nguyens Malerei ist in hohem Maße politisch. Die vordergründige Erotik seiner Bilder ist das Trägermedium seiner Gesellschaftskritik und torpediert jegliche political correctness im Ansatz. So bitterböse, so frivol, so klug, perfekt und gegen den Strich muß gute Kunst sein.

Ulrike Theusner - Zwei Hunde, 2009, Öl auf Leinwand, 40 x 50 cm

Ulrike Theusner - Zwei Hunde, 2009, Öl auf Leinwand, 40 x 50 cm

Der Kampf

Gruppenausstellung

14.01.17 - 18.03.17


Mit Nabil el Makhloufi, Jörg Ernert, Harald R. Gratz, Jochen Görlach, Moritz Götze, Echart Hahn, Anna Kant, Jazz-Minh Moore, Nguyen Xuan Huy, Lage Opedal,Erasmus Schröter, Annette Schröter, Ulrike Theusner

Thitz

Utopian Civilizations - Malerei

12.11.16 - 23.12.16


Auf seinen ausgedehnten Reisen sammelt Thitz Artefakte urbaner Kulturen – und was bildet eine Zivilisation besser ab als Einkaufstüten? Thitz integriert sie in seine Stadtlandschaften, und ihre Laschen verwandeln sich in Reißleinen für den Sprung aus der nüchternen Realität in verborgene Dimensionen. Tüten aus aller Welt liegen unter seinen Gemälden, in immer neuen Übermalungen entfaltet sich ein faszinierend assoziatives Gedankengeflecht. Die Farben beginnen zu leuchten, tausende Figuren bevölkern Fassaden, Häusermeere, Wasserflächen und sogar den Himmel. Thitz ist fasziniert von der spezifischen Romantik des modernen Lebens.

Seine zahlreichen Sammler und Fans waren dem Künstler stets dankbar dafür, dass er der Kunst die heftigen Gewichte abnahm, mit der Generationen von Kunsthistorikern und überernsten Interpreten sie beschwerten. Dafür, dass er ihnen die Deutungshoheit zurückgab, dass seine Werke keiner stirnrunzelnden Erklärung bedürfen. Der Respekt wird seiner natürlichen Grenze verwiesen, die Augen öffnen sich, das Denken funktioniert barrierefrei.

Axel Anklam, Inside, 2015, Edelstahl, 270 x 93 x 81 cm, Skulpturenachse Eschborn, Courtesy Galerie Rothamel

Axel Anklam, Inside, 2015, Edelstahl, 270 x 93 x 81 cm, Skulpturenachse Eschborn, Courtesy Galerie Rothamel

Axel Anklam

Aurum - Skulpturen

09.09.16 - 05.11.16

Eröffnung 09.09.16 - 19:00


Der Bildhauer Axel Anklam arbeitet mit der Lichtwirkung und der Atmosphäre des Umgebungsraums - je nach Position des Betrachters verändern seine Skulpturen aus transparenten oder opaken Materialien ihren Ausdruck. Zugleich sind sie von innerer Harmonie durchdrungen. Mit Hilfe der Konsonanz-Studien des Pythagoras bringt Anklam sie zum Klingen: Per Monochord übersetzt er Tonhöhen in Streckenlängen und baut diese in seine Konstruktionen ein.
Anklams abstrakte Skulpturen knüpfen durch die Titel seiner Werke eine Verbindung zur Realität unserer Welt und zum Betrachter. Sie nutzen diesen Zugang, um die zahlreichen Ebenen und Parallelwelten im angebotenen Kunstraum auszuloten.