• Frankensteiner Straße 1 (Eingang: Dreieichstraße 2)
  • 60594 Frankfurt a.M.
  • Mi + Fr 10-16 Uhr, Do 10-18 Uhr, Sa 14-16 Uhr u.n.V
  • 069 61 99 55 50
  • E-Mail
  • Homepage
«ZURÜCK

Grit Schwertfeger

Zehn - Fotografien

14.04.18 - 26.05.18

Eröffnung 13.04.18 - 18:00


ZEHN ist eine sensible fotografische Annäherung an Kindheit. An fast jedem Tag eines ganzen Jahres porträtierte Grit Schwerdtfeger auf dessen eigenen Wunsch hin ihren Sohn Lorenz, damals zehn Jahre alt. Diese Langzeitstudie in verdichteter Form gibt nicht nur Einblick in die Entwicklung eines Kindes, sondern erzählt auch von der Beziehung zwischen Sohn und Mutter.
Es ist Nähe, manchmal aber auch Distanz, die in Grit Schwerdtfegers eindrücklichen Porträts zum Ausdruck kommt, in der Offenheit für den Akt des Fotografierens aber spiegelt sich eine grundsätzlich tiefe Vertrautheit.
In einem Alter, in dem das Äußere noch androgyn anmutet, wechseln sich selbstbewusste Momente mit kindlicher Verletzlichkeit ab. Die lässig in die Hosentaschen gesteckten Hände oder die schützend aufgesetzte große Pelzmütze stehen für Stimmungen wie für die Herausbildung einer eigenen Identität. Nicht chronologisch angeordnet, sind in den Porträts Tagesform und größere Veränderungen gleichermaßen zu entdecken. ZEHN macht im Zeitausschnitt sichtbar, wie sich das Wesen eines Menschen herauskristallisiert – in der Herangehensweise persönlich und in der Aussage doch übertragbar.

Samstag, 26.05, 15 Uhr
Künstlerinnengespräch Grit Schwerdtfeger, mit Dr. Isa Bickmann 

Denis Dailleux

Égypte | Mères et Fils

24.02.18 - 28.03.18

Eröffnung 23.02.18 - 18:00


Die Ägypten-Porträts des vielfach preisgekrönten französischen Fotografen Denis Dailleux zeichnen sich durch eine einzigartige Zartfühligkeit und Empathie aus. Dailleux näherst sich den Menschen und Orten, die er fotografiert, mit großer Diskretion, in der Hoffnung, dass sie sich ihm öffnen mögen, ohne es je von ihnen zu erwarten. Das Ergebnis sind malerische, teils fast biblisch anmutende Fotografien, die Ort und Zeit transzendieren. In einer Kabinettausstellung werden zudem Fotografien aus Dailleux’ Serie „Mères et Fils“ gezeigt, in der er eindrucksvoll ägyptische Bodybuilder mit ihren Müttern porträtiert und für die er 2014 den „World Press Photo Award“ erhielt.

Basquiat im Atelier

Fotografien von Roland Hagenberg

15.02.18 - 26.05.18

Eröffnung 15.02.18 - 20:00


c/o  M A R I A, Fahrgasse 10, 60311 Frankfurt am Main

In den 1980er Jahren porträtierte der Fotograf und Autor Roland Hagenberg mit seiner Kamera die Künstlerwelt New Yorks. Dort begegnete er Andy Warhol, Keith Haring, Jenny Holzer, Jeff Koons, Francesco Clemente und vielen anderen. Niemandem aber kam er so nah wie Jean-Michel Basquiat, den er im Sommer 1983 in dessen Atelier in der Crosby Street in Soho fotografierte. Basquiat scheint in diesen Aufnahmen ganz bei sich zu sein, so als nehme er die Kamera nicht wahr -- konzentriert, nachdenklich, melancholisch, ins Malen versunken. Wenige Jahre später starb er im Alter von 28 Jahren. Roland Hagenbergs eindrückliche Porträts haben unser Bild von Basquiat, dem Künstler, wesentlich mitgeprägt. Seine Aufnahmen sind weltweit in vielen Monographien ebenso wie in Katalogen und Kunstmagazinen abgedruckt worden und waren in zahlreichen Ausstellungen zu sehen, zuletzt in der großen Basquiat-Retrospektive im Londoner Barbican, die ab Februar 2018 auch in der Frankfurter Schirn zu sehen sein wird.

John Berger | Jitka Hanzlová

Fish Friends Flowers - Resonanzen

20.01.18 - 17.02.18


„Fish, friends, flowers“ möge er am liebsten im Leben, sagte der große Schriftsteller, Künstler und Kunstkritiker John Berger einmal. Kurz nach seinem ersten Todestag sind in dieser Ausstellung Zeichnungen von John Berger zu sehen, die diese Trias immer wieder neu und überraschend variieren. Seine Zeichnungen treten in einen Dialog mit Fotografien von Jitka Hanzlová, mit der John Berger bis zu seinem Lebensende eine enge Freundschaft und ein intensiver künstlerischer Austausch verband. Jitka Hanzlovás Fotografien von Fischen, Blumen und ihrem Freund John Berger sind vielschichtige Reflexionen über Zeit, Zeitlosigkeit und Vergänglichkeit.