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Summertime 7

15.07.16 - 06.08.16


Philipp Hennevogl - Blatt, 2016, Reduktionsschnitt, 6 Farben, Bild: 21 x 27 cm, Papier: 29 x 35 cm

Philipp Hennevogl - Blatt, 2016, Reduktionsschnitt, 6 Farben, Bild: 21 x 27 cm, Papier: 29 x 35 cm

Philipp Hennevogl

Das Wesentliche

29.04.16 - 09.07.16

Eröffnung 29.04.16 - 18:00


Philipp Hennevogl ist ein klassischer Drucker, sein Spezialgebiet ist der Linolschnitt - insofern ist Papier bei ihm vor allem Träger der Bilder. Seine Themen sind breit gefächert, Porträts kommen ebenso vor wie Stillleben, Natur und Stadtlandschaften. Seine zum Teil großen Formate und die dargestellten Räume verblüffen in ihrer Wirkung und beeindrucken in ihrer Detailfülle. Er nimmt sich komplizierte Ansichten vor wie beispielsweise Baugerüste, vergessene Orte oder auch, mit einem Augenzwinkern, den Kabelsalat hinter dem Computer oder unter dem Tisch. In neueren Arbeiten kommt eine delikate Farbigkeit hinzu, die durch ein raffiniertes Übereinander nah beieinanderliegender Nuancen entsteht. Das ineinander verwobene räumliche Gefüge wird zum Bild hinter dem Bild, zur ungewöhnlichen Perspektive auf eigentlich gewöhnliche Sujets und zum reizvollen Blick auf die Struktur.
In den gewählten Sujets, die vielfach Ausschnitte eines größeren Kontextes sind, der sich stillschweigend mit einschreibt, öffnet sich ein weiter Raum, der den Betrachter anzieht und den realen Raum fast verblassen lässt. (Tina Stolt)

Drawing in Space

Jeongmoon Choi – Lichtinstallation

04.03.16 - 23.04.16


Papierarbeiten 6

Katrin Paul - Verena Freyschmidt | Objekte und Zeichnungen

22.01.16 - 27.02.16

Eröffnung 22.01.16 - 19:00



Raumfragmente

Friederike Walter - Malerei | Alke Reeh - Skulptur

06.11.15 - 16.01.16

Eröffnung 06.11.15 - 19:00


Friederike Walters multiperspektivische Bildgruppen hebeln die Gesetze der Schwerkraft aus und spielen mit visuellen Komponenten, die einen Raumteil einmal nach vorn und im nächsten Moment in die Tiefe ragend erscheinen lassen.
Die Arbeiten konzentrieren sich in dieses Vage, Doppeldeutige, die Mehransichtigkeit - mit dem Effekt, dass hier der imaginierte Raum zum reinen Imaginationsraum wird. Bar jeder Funktion, können diese neuen, atmosphärisch reizvollen Bildräume als Visualisierungen eines Denkens gelesen werden, das sich auf die Suche nach größtmöglicher Freiheit zu allen Seiten öffnet. (Britta Schröder)

Alke Reehs Werk beruht auf der Analyse von Architektur und ihren Strukturen. Die Auffassung von Architektur als Membran zwischen Innen und Außen findet ihren Ausdruck unter anderem in der Verknüpfung von textilen Werkstoffen und architektonischen Formen. In ihren Stoffarbeiten etwa "spiegelt sich unverkennbar die Form und Struktur von Gewölben mit deren innerer, von statischen und ästhetischen Gesetzmäßigkeiten bestimmter Ordnung." (Dr. Stephan Dahme)
Auch der Arbeit "Decke reflektierend" liegt die Form eines Gewölbes zugrunde, allerdings aufgebrochen und ausgefaltet zu zahlreichen, miteinander verbundenen Fünfecken aus Sperrholz und Spiegelglas. Diese teils spiegelnden Flächen machen sich den umgebenden Raum zu eigen und reflektieren ihn in vielfach fragmentierter Form.

Am Freitag, 15. Januar 2016, 19 Uhr Künstlergespräch mit Friederike Walter und Alke Reeh.