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Elisabeth Sonneck - Rollbild 4, 2014, Öl auf Papier, je 110 x 500 cm

Elisabeth Sonneck - Rollbild 4, 2014, Öl auf Papier, je 110 x 500 cm

Elisabeth Sonneck

farbwert

25.06.16 - 06.08.16

Eröffnung 25.06.16 - 12:00


Es geht hier um Farbe und die Organisation von Farbe auf einer Fläche. Malerei eben. Aber die Farbe entwickelt hier ein Eigenleben, sie rollt sich, sie wölbt sich in den Raum, sie geht die Wände hoch. All das gebunden an den Bildträger, Papier in diesem Falle, und insofern ganz klassische Malerei. Und doch scheint in den Arbeiten von Elisabeth Sonneck (*1964) die Farbe immer für sich zu stehen. Der Rhythmus des Farbauftrags, die Zeit, die Sonneck braucht, um ihre Bahnen zu ziehen, die Überlagerungen der einzelnen Farbbahnen, aus denen neue Farbwerte entstehen – all dies führt zur Schärfung unserer Wahrnehmung von Farbe und letztlich auch des Raumes.

matisse to go / Lessing-Gymnasium

Schule trifft Galerie trifft Schule

22.04.16 - 24.04.16


Henri Matisses Scherenschnitte aus seinem berühmten Künstlerbuch »Jazz« von 1947 standen Pate für die Skulpturen und kurzen Trickfilme der 6. Klassen des Lessing-Gymnasiums. Seine farbenfrohen Abstraktionen und Zirkusszenen erwachen in der Animation zum Leben. Ikarus stürzt nicht ins bodenlose Blau. Er verwandelt sich, in einen Fisch, vielleicht in einen Eiffelturm? Beschwingte abstrakte Formen folgen dem freien Spiel der Improvisation, pure Freude, »matisse to go«.
Kuratiert wird die Ausstellung von der Kunst-AG. Dr. Gerhard Köhler, stv. Schulleiter des Lessing-Gymnasiums, eröffnet die Ausstellung.
Betreuende Lehrerin/Klasse: Petra Stilper/Klassen 6a, 6c, 6e

Franziska Reinbothe - Überraschende Wendung, 2015, Acryl und Forstmarkierer auf Leinwand, ca. 115 x 20 cm

Franziska Reinbothe - Überraschende Wendung, 2015, Acryl und Forstmarkierer auf Leinwand, ca. 115 x 20 cm

Franziska Reinbothe

02.04.16 - 21.05.16

Eröffnung 02.04.16 - 12:00


Hier wurde brachiale Gewalt ausgeübt. Holzlatten wurden gebrochen und mitsamt der Leinwand zusammengeknüllt, Leinwände wurden aus dem Keilrahmen geschnitten, zusammengeschoben oder aufgerollt über einen Nagel gehängt. Ist das Malerei? Ja, denn genau darum geht es in den Arbeiten von Franziska Reinbothe: um die Erweiterung und ein Ausloten der Möglichkeiten und Mittel von Malerei. Es sind konstruktive Dekonstruktionen, die sich weit von der tradierten Malerei entfernt haben, und die zugleich in der Tradition der konstruktiven Kunst und der reinen Malerei zu verorten sind.

Luminale: Anton Quiring

Lichtmaschine I

13.03.16 - 18.03.16


Eine brennende Kerze und ein aktiver Diaprojektor ohne Magazin in Aktion.
Zwei Lichtquellen im Dialog. Dauer und Rhythmus, Stille und Taktung. Eine surreale Situation als würden sie sich gegenseitig über Licht, Schatten und Finsternis befragen.

Öffnungszeiten: 18-21 Uhr

Dorothee Rocke, ohne Titel, 2013, Bleistift auf Papier, 42 x 59,4 cm

Dorothee Rocke, ohne Titel, 2013, Bleistift auf Papier, 42 x 59,4 cm

Vier Zeichnungen

Lucie Beppler, Barbara Hindahl, Dorothee Rocke, Christiane Schlosser

09.01.16 - 20.02.16

Eröffnung 09.01.16 - 12:00


Vier Zeichnungen. Jede für sich eine eigene Welt und jede erzählt von totaler Konzentration, der absoluten Hingabe an den Moment. Die Linien sind präzise mit Bleistift und Tusche auf das Blatt gesetzt oder mit der Gravurnadel geritzt. Sie sind Zeile für Zeile gezogen, laufen im Zickzack, überkreuzen sich in Diagonalen, bilden Knäule, verdichten sich zu Formen oder aus Punkten werden schwarze Kreise.

Raum und Zeit, Ordnung und Chaos – man landet beim Erkunden dieser vier Bildwelten schnell bei transzendental-philosophischen Fragen. Und zugleich hat man teil an der spürbaren Freude des Tuns, dem Spiel mit der Linie, mit dem Zufall und der unmöglichen Beherrschung desselben.