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Ulrich Diekmann – Herr Klotz isst ein Sandwich, 2017, Acryl und Pigmente (Mischtechnik), 13 x 18 x 13 cm

Ulrich Diekmann – Herr Klotz isst ein Sandwich, 2017, Acryl und Pigmente (Mischtechnik), 13 x 18 x 13 cm

Ulrich Diekmann

(größtenteils) neue Bilder, eine kleine Skulptur + ein Video

24.02.17 - 24.03.17

Eröffnung 24.02.17 - 18:00


Seit seiner ersten Ausstellung 1998 in der Galerie Hübner & Hübner überrascht Ulrich Diekmann die Besucher immer wieder mit neuen Blicken auf Farbe, Bewegung und Materie, zuletzt mit einer Portion Humor in einem Video mit Selbstauswischung in der letztjährigen Saisonstartausstellung. In der aktuellen Ausstellung konzentriert er sich in Bild, Skulptur und Video noch stärker auf Schichten von Farbmaterie sowohl in Bildern als auch pur als Skulptur. Das wiederholte Auftragen von Farbe und das kurz darauf erfolgende wieder Abtragen ist ein typisches Prinzip seiner Arbeitsweise. Die vielen fein abgeschliffenen Acrylschichtungen, die teilweise wieder sichtbar werden, erzeugen ein ästhetisches Farberlebnis, das durch die häufig nur geahnte verborgen gebliebene Materie noch gesteigert wird. Sein Video bezieht den Reiz mit einem auf Farbwirkungen und Formen zielenden Verrätseln: Unter anderem im Frankfurt entstandene Filmsequenzen werden so verfremdet, dass von ihnen nur mehrere Layer von bewegten Formen und Farben in einem verspielt-heiterem abstrakten Trickfilm bleiben.

Michael Schäfer – Ausstellungsansicht 2017 in der Galerie Hübner & Hübner (Simulation)

Michael Schäfer – Ausstellungsansicht 2017 in der Galerie Hübner & Hübner (Simulation)

Michael Schäfer

Aporie - Fotoarbeiten

24.02.17 - 23.03.17

Eröffnung 24.02.17 - 18:00


Michael Schäfer weist mit seinen Arbeiten darauf hin, dass in einer von mehreren sich überlagernden Realitäten und Wahrheiten die menschliche Identität und analog dazu die des Bildes eine nichthaltbare Illusion ist. Das gilt noch mehr in einer Zeit, in der das Postfaktische im lärmenden Auftritt die Weltbühne betritt. Michael Schäfer versucht gar nicht erst, ein realistisches Abbild der Umwelt zu zeigen. Seine Themen sind dabei Rollenverhalten und besonders die Präsentation des Selbst in unterschiedlichen Umgebungen, die er auch in Schwarzweiß umsetzt und in Installationen präsentiert. In seinen Porträts und Szenen weisen Unstimmigkeiten in Texturen und Details oder ungewöhnliche Anordnungen und Situationen auf eine Manipulation des Originalmaterials hin, die immer wieder zur Reflexion über Wahrnehmung und Realität einlädt, die allerdings eine „Aporie“ („Ausweglosigkeit“) bleibt, ein nicht zu lösendes Problem, da die Schlüsse zu widersprüchlich sind und bleiben werden. 

Rona Kobel – Porcelain Love (EWS), 2015, Ultra Chrome Print, 150 x 95 cm

Rona Kobel – Porcelain Love (EWS), 2015, Ultra Chrome Print, 150 x 95 cm

Rona Kobel

Neue Arbeiten

27.01.17 - 17.02.17

Eröffnung 27.01.17 - 18:00


Rona Kobel durchbricht mit ihren widersprüchlichen Porzellanfiguren eine Erwartungshaltung, die mit reinen, zartem Porzellan spielt, mit dem sie medial tausendfach verbreitete Bilder von Gräueltaten und Katastrophen formt: Gewalt und Schrecken in der weiß-goldenen Ästhetik eines kostbaren Materials.
Die mit Sorgfalt und technischer Raffinesse bearbeiteten Fotografien mit umgesetzten Szenen aus bekannten Hollywoodfilmen durchbrechen jede aufkommende Romantik mit dem Einbruch von Fragmentierungen und verstörenden Details.

Ulrike Crespo - Rainflower

Ulrike Crespo - Rainflower

Ulrike Crespo

Rainflowers

27.01.17 - 17.02.17

Eröffnung 27.01.17 - 18:00


Ulrike Crespos „Rainflowers“ sind sorgsam arrangierte Blüten, die sie im Garten sammelt, und dann mehrfach bearbeitet. In ihnen erkundet sie die Schönheit von Blumen in Wechselwirkung mit der Gestaltung von Wassertropfen. Die natürliche Anmut der Blüten wird durch die klare, ansprechende Tongebung und den häufigen Hell-Dunkel-Gegensatz gesteigert. Doch nicht so sehr Frische und Anmut ist das vorherrschende Thema der Serie, sondern das Sichtbarmachen von kraftvollen Wandlungsprozessen und die Melancholie des Vergehens, die sie in sich bergen.

Katja Jüttemann

Fast eine Idylle

18.11.16 - 23.12.16

Eröffnung 18.11.16 - 18:00


Nach einer ersten Einzelausstellung im Jahr 2012 und Beteiligungen an Messen und Gruppenausstellung zeigt die Frankfurter Künstlerin Katja Jüttemann in ihrer zweiten Einzelausstellung in der Galerie Hübner & Hübner Malereien, die sie aufwändig in vielen Schichten anlegt. Themen sind dabei erneut Raumansichten und stilllebenartige Objekte und fast grafisch aufgefasste Malereien von Geästen und Zweigen. In ihren Arbeiten konzentriert sie sich meist auf wenige ausgewählte Farbtöne. Durch die lasierende Malweise, in der sie nicht nur Öl sondern auch Wachs und Harz verwendet, beginnen die Bilder zu changieren. Sie legt Räume an, die jedoch nicht immer klar definiert und abgegrenzt sind, was nicht unbedingt an der Perspektive, sondern an der häufig schimmernden Lichtbehandlung liegt, die mitunter eine diffuse Atmosphäre erzeugt. Die Abwesenheit von Menschen auch in Wohnräumen verleiht den Bildern mitunter eine ruhige, melancholische Gelassenheit.