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Ist das Kunst oder kann das weg?

25.01.19 - 23.02.19


Nicole van dem Plas

..... e'l sole, sparge più luci d'or, più puro argento ...

24.11.18 - 22.12.18

Eröffnung 23.11.18 - 18:00


Motive und Themen aus früheren Werken interpretiert Nicole van den Plas mit einem zeitlichen Abstand gerne wieder neu. Es kann die Zeile eines Liedes sein, die sie zur Neuordnung und Ergänzung ihrer Arbeiten zu einer durchkomponierten Zusammenstellung inspirieren und einen neuen Blickwinkel auf ihre mitunter  sparsamen Zeichnungen, ihre aus der Zeit entrückten Malereien oder stillen Fotografien werfen. Ein nicht nur metaphorisch durchschimmernder silbriger Grundton zieht sich durch die Arbeiten der Ausstellung, in denen sich alte Motive und Bilder wiederfinden wie beispielsweise ein Porträt des Dichters Baudelaire oder ein zart aquarelliertes Antlitz einer Frau aus fernen Jahrhunderten, das eigenwillig vertraut wirkt.  Dazu kommen neue Arbeiten und Schwarzweißfotografien. 

So unterschiedlich sich die einzelnen Werke auch darstellen, geht es Nicole van den Plas um Grundfragen des künstlerischen Ausdrucks. Die Medien wechselt und verbindet sie dabei mit einer spielerischen Leichtigkeit, inhaltlich lässt sie vieles in der Schwebe. So entstehen zwischen wiedererkannten und imaginierten Figuren und Motiven rätselhafte Stellen, die ohne dass man es merkt, die eigene Imagination anregen.

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Franz Baumgartner

Firmament - Neue Bilder

24.11.18 - 22.12.18

Eröffnung 23.11.18 - 18:00


Franz Baumgartens Ausstellung führt Welten und Gegenden vor Augen, die häufig mit romantischen Vorstellungen verbunden sind. So fasziniert der Blick in den Sternenhimmel, weil wir in ihm einen kleinen Ausschnitt des Universums sehen, der es allerdings vermag, uns seine unfassbare Unendlichkeit vor Augen zu führen. Noch heute löst die Erfahrung eines klaren, tiefen Nachthimmels erhabene Gefühle aus. Franz Baumgarten nimmt mit dem Sujet ein in der heutigen Malerei vergleichsweise selten verwendetes Thema auf, das allerdings in einer großen barocken und romantischen Tradition steht. Die Darstellung von Lichtern vor dem Dunkel geben ihm zudem die Möglichkeit zu zeigen, wie es ihm gelingt, in vielen schwarzen Schichten eine Tiefe und Plastizität in der Abbildung zu erreichen, die tief in den Kosmos selbst hinein zu reichen scheint.  

Mit der Wüste malt er ebenfalls einsame, sublime Orte. Dorthin ist er eigens gefahren, um den Nachthimmel ohne die in Europa allgegenwärtige Lichtverschmutzung zu beobachten. Das Ergebnis ist ein beeindruckendes Himmelspektakel. Tagsüber hielt er dann nicht die typischen Bilderbuchgegenden fest, sondern abseits gelegene Orte, die er in ihrer Trostlosigkeit mit großer Würde darstellt. 

Sonntag, 09.12.2018, 16:00 Uhr
Adventskaffe in der Ausstellung

Dieter Mammel

Schnittstelle - Mal keine Malerei

20.10.18 - 17.11.18

Eröffnung 19.10.18 - 18:00


Bisher konnte man in den zahlreichen Ausstellungen Dieter Mammels in der Galerie hauptsächlich seine Tusche-auf-Leinwand-Malereien sehen. Die sich dort fortzeichnende Verwendung von Hell-Dunkel-Kontrasten geht maßgeblich auf eine frühe Beschäftigung mit der Grafik hervor, die mit Zeichenunterricht schon als Kind und mit einer frühen persönlichen Bekanntschaft mit HAP Grieshaber begann. Rückgriffe auf Kindheit, Jugend und Familie zeigen sich auch in den Motiven der gezeigten Handabzüge und Installationen, wenn der Künstler beispielsweise sich als Täufling mit den Patenonkel  schnitzt oder das Bild seines Vaters auf verschiedene Materialien und Untergründe setzt, die häufig eine emotionale Bedeutung haben. So interpretiert er beispielsweise den Holzfäller Ferdinand Hodlers als persönliches Symbol für mit Verletzung erkämpfte Freiheit als Grundvoraussetzung künstlerischen Schaffens. In Installationen wie „Venusfalle“ spielt er ironisch ornamental mit existentiellen Themen wie Fruchtbarkeit und Vergehen. 

Sonntag, 11.11.2018, 16:00 Uhr
Künstlergespräch mit Dieter Mammel

<div>Steve Viezens - Vogel Strauß, Lithographie/5-Farb-Siebdruck m. Silberdruck, 51 x 61,5 cm. © Steve Viezens</div>

Steve Viezens - Vogel Strauß, Lithographie/5-Farb-Siebdruck m. Silberdruck, 51 x 61,5 cm. © Steve Viezens

Steve Viezens

Landschaft mit Flecken

19.10.18 - 17.11.18

Eröffnung 19.10.18 - 18:00


Die traditionelle, mit Heiligen und Helden bevölkerte Landschaft voller idyllischer oder dramatischer Theatralik kann in heutiger Zeit nur noch als Widerschein gezeichnet werden. Steve Viezens Umgang mit alten Bildern  geschieht mit dem Wissen, dass die Kenntnis von alten Mythen und Meistern bei den Betrachtenden nicht mehr vorauszusetzen ist. So kann er die Zitate von Alten Meistern unbekümmert absichtsvoll mit ironischen und grotesken Attributen unserer Zeit  wie sorgfältig geformte Flecken und Puzzlestücke anreichern. Steve Viezens Neuschaffungen alter Darstellungen begeistern besonders, wenn sie mit einer Prise Humor gewürzt sind und beispielsweise an Dalì erinnern oder eine dem Comic entsprungene Abrissbirne in Aktion zeigen. Seine Tier- und Menschendarstellungen sind surreal-ironische Identitätserkundungen mit collageartigen Versatzstücken, in denen bei aller Groteske eine ernste melancholische Grundstimmung durchscheint, die unterschwellig Zeugnis für die Sinnhaftigkeit des künstlerischen Spiels ablegen.