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Barbara & Michael Leisgen - 25 Versuche über den Horizont zu springen, 1975, Silber-Gelatine Print auf Barythbeschichtetem Ilford Galerie FB Papier, 10 x 15 cm

Barbara & Michael Leisgen - 25 Versuche über den Horizont zu springen, 1975, Silber-Gelatine Print auf Barythbeschichtetem Ilford Galerie FB Papier, 10 x 15 cm

Barbara & Michael Leisgen

Mimetische Landschaften - 1971 - 1975

11.01.18 - 17.02.18

Eröffnung 11.01.18 - 19:00


Diese poetisch wirkenden Arbeiten zeugen eindrucksvoll davon, dass das Künstlerduo schon in den 70ger Jahren mit ihren konzeptuellen und zugleich körperlich-sinnlichen Fotografien, an „vorderster Front der Fotografie und Videokunst“ kämpfte. Zugleich besitzen diese auf die Performancekunst und Land Art der 60er Jahre zurückgreifenden Bildwerke eine beeindruckende Aktualität und Frische.

Mit den gezeigten „Mimetischen Landschaften“ erforschen Barbara & Michael Leisgen auf poetische Weise das Verhältnis von Mensch und Natur. Mit dem Rückgriff auf Landschaft und Körper standen sie damit konträr zu typologischen Fotografieschule von Bernd & Hilla Becher, die sich in den 70ger Jahren in Düsseldorf entwickelte. Doch gerade durch die Aufzeichnung einer natürlichen Spur, die Erforschung des Körpers und den experimentellen Zugang zur Landschaft entwickelten die beiden eine ganz eigene Handschrift im Bereich der konzeptuellen Fotografie.

Viola Bittl - O.T II, 2017, Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm

Viola Bittl - O.T II, 2017, Öl auf Leinwand, 100 x 100 cm

Minimal Gestures

03.12.17 - 06.01.18

Eröffnung 03.12.17 - 11:00


Ähnlich wie bei den vorhergehenden Ausstellungen zeigt "Minimal Gestures" meist neu geschaffene Arbeiten von Künstlern der Galerie. Dazu gehören etablierte Künstler wie Monika Brandmeier, Grösch / Metzger, Herbert Warmuth, Mathias Kessler, Winter / Hörbelt , aber auch emerging artists wie Il-Jin Atem Choi, Björn Drenkwitz, Ksenija Jovisevic. Während weitere internationale Künstler wie die Deutschen Viola Bittl und Bernd Metz, die Spanierin Irene Grau und der Amerikaner Leslie Smith III eingeladen wurden, die Ausstellung mit ihren Werken zu bereichern.

„Minimal Gestures“ ist eine Ausstellung, die den künstlerischen Positionen gewidmet ist, die von der Minimal Art der 60er und 70er Jahre beeinflusst sind, die diese Ansätze aber weiter entwickelten und über die Ästhetik des Minimalismus hinausgehen.

Die Praxis der in der Ausstellung "Minimal Gestures" vertretenen Künstlerinnen und Künstler ist jedoch eher im Kontext des post-minimalistischen Diskurses zu verstehen. Die Ausstellung kombiniert skulpturale Arbeiten, Gemälde, Arbeiten auf Papier und Installationen, die reduzierte ästhetische Ansätze vorschlagen, aber über die buchstäbliche Lesbarkeit des Minimalismus hinausgehen. Viele der in der Ausstellung gezeigten Arbeiten sind das Ergebnis langer Prozesse und einer direkten Auseinandersetzung der Künstler mit den Materialien im Atelier, die eine andere Beziehung zwischen Kunst und Kunstproduktion hervorheben, wie sie der Objektivismus der Minimalisten vorschlägt. Obwohl Konzeptualität, Serialität und industrielle Produktion in einigen Arbeiten noch immer eine Rolle spielen, bilden die subjektive Annäherung an das Material und die minimale ästhetische Ergebnisse den Kern der Ausstellung "Minimal Gestures".

Khaled Barakeh - Transparencies, Fortlaufendes Projekt 2009 bis heute, Serie aus Zeitungsausschnitten, gerahmt 30 x 40 cm

Khaled Barakeh - Transparencies, Fortlaufendes Projekt 2009 bis heute, Serie aus Zeitungsausschnitten, gerahmt 30 x 40 cm

Political Gestures

Internationale Gruppenausstellung

27.10.17 - 25.11.17

Eröffnung 27.10.17 - 19:00


Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung: Khaled Barakeh, Fides Becker, Goekhan Erdogan, Barbara and Michael Leisgen, Travis Sommerville, George Steinmann, Katrin Ströbel, Chrysanne Stathacos, Jose Vivenes, und Zavier Ellis in Zusammenarbeit mit Hendrik Zimmer.

Freitag, 27. Oktober 2017, 19:00 Uhr
ab 20:00 Uhr Performance mit Chrysanne Stathacos
ab 21:00 Uhr 10 Jahre Galerie Heike Strelow Jubiläumsparty, MUSIC & DRINKS

Starsky Brines - El alma se me escapa, 2017, Acryl und Kreidestift auf Leinwand, 160 x 143 cm

Starsky Brines - El alma se me escapa, 2017, Acryl und Kreidestift auf Leinwand, 160 x 143 cm

Expressive Gestures

08.08.17 - 20.10.17

Eröffnung 07.09.17 - 19:00


Expressive Gestures ist die erste einer dreiteiligen Ausstellungsreihe, die wir im Rahmen des zehnjährigen Jubiläums der Galerie Heike Strelow zeigen werden. Schwerpunkt dieser ersten Ausstellung liegt im expressiven Ausdruck von Kunst und führt dabei Arbeiten von international aufstrebenden Künstlern aus Albanien, Deutschland, Großbritannien  und Venezuela aus den Bereichen Malerei und Skulptur zusammen.
Die Malerei spielt dabei in der Ausstellung eine besondere Rolle als ein Medium, in dem die Beziehung mit der modernen und post-modernen expressiven Tradition bewahrt und zugleich in die Gegenwart übertragen und neu definiert wird. Die Ausstellung unterstreicht die Bedeutung von Selbstentfaltung, Vorstellungskraft, Verspieltheit und emotionaler Ausdruckskraft für die Kunst und den Schaffensprozess an sich.  (Adela Demetja)
Künstler der Ausstellung: Starsky Brines, Il-Jin Atem Choi, Zavier Ellis, Jonny Green, Florian Heinke, Emilia Neumann, Alketa Ramaj, Moritz Schleime, Hendrik Zimmer

Katrin Ströbel - Body politics I, 2016, Zeichnung, Collage auf Papier, 20,5 x 14,4 cm (Detail)

Katrin Ströbel - Body politics I, 2016, Zeichnung, Collage auf Papier, 20,5 x 14,4 cm (Detail)

Katrin Ströbel

A woman's place

23.06.17 - 02.09.17

Eröffnung 22.06.17 - 19:00


Katrin Ströbels Zeichnungen, Installationen und Videos behandeln Fragen zur Semiotik wie etwa das Verhältnis von Wort und Bild, Sprache und kulturellen Codes. Angeregt durch zahlreiche Reisestipendien und längere Aufenthalte an verschiedenen Orten in Europa, Afrika und Amerika beschäftigen sie sich in ihren Arbeiten heute vor allem mit interkulturellen und sozialpolitischen Themen wie die Auswirkungen von Urbanismus und Architektur, Migration, Grenzen und interkulturelle Kommunikation. Neben diesen politischen oder kulturellen Themen stellt aber auch die grundlegende Reflektion von Bedeutung und Funktion zeitgenössischer Kunst in den sogenannten „westlichen“ und „nichtwestlichen“ Kontexten ein weiteres wichtiges Sujet in ihrem Werk dar.
Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf den Slogan „A woman´s place in the revolution“, der häufig als Statement während des International Women´s Day genutzt wird. Ströbel wählt bewusst einen eher offenen Titel, um möglichst viele Lesarten zu ermöglichen. Während ihrer Arbeitsreisen in andere Länder und Kontinente hat sie verschiedene Bilder, Rollen und Orte von Frauen in der Gesellschaft kennengelernt.  Ein Resultat daraus ist, dass die Arbeiten in der Ausstellung Themen wie das Verhältnis des weiblichen Körpers und des öffentlichen/urbanen Raums, die Position der Frauen im Kunstmarkt und der Kunstwelt oder der weibliche, exotisierte Körper im postkolonialen Diskurs erforschen. Indem sie Text, Bild und Objekte verbindet schafft Ströbel ein subtiles Oeuvre, dass den Betrachter für die aktuellen Missverhältnisse in der Welt sensibilisiert, deren Gründe in einer verachtenden, ungleichen ökonomischen und kolonialen Politik liegen.

Donnerstag, 10.08.2017, 19.00 Uhr
Let us celebrate the summer! -  Apéro und Führung mit Katrin Ströbel