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Black Paintings

30.04.16 - 25.06.16

Eröffnung 29.04.16 - 19:00


Nach Stationen in Berlin und London präsentiert die Galerie Heike Strelow nun auch in Frankfurt zeitgenössische Künstlerpositionen die sich mit der vielfältigen Thematik der schwarzen Bilder beschäftigen. Für die Frankfurter Edition der Ausstellung wählte Heike Strelow Arbeiten von 22 Künstlern aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Schweden, der Schweiz und den USA.
Die Konzeption für diese Wanderausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit der Galerie Charlie Smith London.

Ausgestellte Künstler: Fides Becker, Emma Bennett, Lena Ditlmann, Björn Drenkwitz, Zavier Ellis, Goekhan Erdoga, Till Galunke, Florian Haas, Florian Heinke, Martin Hoener, Sam Jackson, Eric Manicaud, Hannes Michanek, Alex Gene Morrisaon, Gavin Nolan, Peyman Rahimi, Leslie Schmith III, John Stark, George Steinmann, Herbert Warmuth, Tess Williams, Hendrik Zimmer

Herbert Warmuth - Rosa, Weiß durch Rosa, 2015, farbiger Stoff, Acryl hinter Plexiglas, 180 x 110 cm (Detail)

Herbert Warmuth - Rosa, Weiß durch Rosa, 2015, farbiger Stoff, Acryl hinter Plexiglas, 180 x 110 cm (Detail)

Herbert Warmuth

Farbe und…

19.03.16 - 22.04.16

Eröffnung 18.03.16 - 19:00



Obwohl Herbert Warmuth in seiner künstlerische Praxis verschiedenen Medien wie Malerei, Zeichnung, Skulptur und Installation verwendet, haben all seine Arbeiten den gleichen Ausgangspunkt: die Farbe. Für Warmuth ist sie untrennbar mit der Form verbunden. Und genau auf dieser Einheit von Farbe und Form basiert sein künstlerisches Interesse. Oder genauer gesagt, sein konzeptuelles Werk entwickelt sich zwischen Farbe und Form. So verwendet Warmuth Farbe nicht nur als Farbmaterial, sondern malt auch mit Farbformen, die bereits existieren. In seinen Fahnenbildern greift er Textilien wie etwa Hemden zurück, um verschiedene malerische Wirklichkeiten im Bild sichtbar zu machen. Doch wendet er sich dabei keineswegs von traditionellen malerischen Arbeitsweisen ab. Vielmehr integriert er Wasser-, Acryl- und Ölfarben weiterhin in das Werk und arrangiert sie in seinen Bildern neben den farbigen Hemden und anderen Stofflichkeiten.
Ein weiteres Merkmal seiner Werke ist die Auseinandersetzung mit dem Bildraum. Schon seit Beginn seiner künstlerischen Praxis lösen sich seine Bilder aus den Begrenzungen der Leinwand. So befreien sich zum Beispiel die Fahnenbilder, die aus nebeneinander gelegten Aluminium- oder Holzplatten zusammengesetzt sind, aus ihrer konventionellen Form. Und in seiner aktuellen Plexiglas Serie hintermalt Warmuth die Plexiglasscheiben mit Acryl und lässt durch auf der Oberfläche eingesägte Schlitze farbigen Stoff herausquellen, so dass die Farbe wie befreit wirkt.

Donnerstag, 14.04.2016, 19:30h: Künstlergespräch mit Herbert Warmuth

Mathias Kessler

Between Image and Matter: (The camera as a producer)

29.01.16 - 11.03.16

Eröffnung 28.01.16 - 19:00


In Between Image and Matter (The Camera as a Producer), untersucht Kessler wie wir von der Kraft der Bilder getäuscht und verführt werden und wie diese die natürliche Welt verwandeln. Kessler geht davon aus, dass Bilder heute nicht mehr Reflektionen der Kamera sind, sondern generierte Welten mit Hilfe von Photoshop und 3D Rendering. Wir fangen keine Bilder mehr ein, sondern schaffen sie im Nachhinein. Bilder werden oftmals benutzt um unsere Umwelt zu schaffen und zu gestalten, damit sie unserer Vorstellung entsprechen.

In seinen Fotografien, Videos und Installation erforscht Kessler diese Diskrepanz. Er führt uns die paradoxen Vorstellungen vor Augen, die der Natur innewohnen und die die Fotografie für sich nutzt.

Fides Becker

Contre Jour - Malerei

06.11.15 - 19.12.15


Florian Heinke - UGLY, 2015, Acryl auf unbehandeltem Nessel, 100 x 80 cm

Florian Heinke - UGLY, 2015, Acryl auf unbehandeltem Nessel, 100 x 80 cm

Florian Heinke

BUT THE GODS

11.09.15 - 30.10.15

Eröffnung 11.09.15 - 19:00


... BUT THE GODS, der Titel, den Florian Heinke seiner Ausstellung voranstellt, könnte auch eine aktuelle Headline eines politischen Artikels einer internationalen Zeitung sein. Spielen doch Themen wie die Vorbestimmtheit durch unanwendbarer Kräfte - seien es Schicksal oder Gott - aber auch die Frage nach der Fähigkeit und dem Willen des Menschen zur Selbstbe-stimmtheit in unterschiedlichen politischen Kontexten heute einmal mehr eine zentrale Rolle.
Und in der Tat ist dieser Bezug des Ausstellungstitels zur gesellschaftspolitischen Realität nicht zufällig. Heinke nutzt in seinem Werk Sprache ebenso wie die von ihm komponierten Bildmotive als Ausdruck gesellschaftlicher Verfasstheit. Seine Bilder sind das Kondensat seiner Beschäftigung mit den politischen, kulturellen und individuellen Befindlichkeiten innerhalb unserer westlichen Gesellschaft.