«ZURÜCK
Goekhan Erdogan - Ohne Titel, Offset Drucke, Leim, 84 x 124 cm, 2017 (Detail)

Goekhan Erdogan - Ohne Titel, Offset Drucke, Leim, 84 x 124 cm, 2017 (Detail)

Goekhan Erdogan

It's all about the face

18.03.17 - 05.05.17

Eröffnung 17.03.17 - 19:00


Die Ausstellung mit dem Titel „It’s all about the face“ zeigt eine Auswahl von neusten Papierarbeiten, Installationen und Objekten des Künstlers. In seinem Werk vereinen sich zwei wesentliche Aspekte; inhaltlich gilt sein Interesse dem Portrait als aussagekräftigste Darstellung des Menschen und formal der Art wie das Portrait abgebildet, reproduziert und vervielfältigt wird.
Erdogans künstlerische Arbeit ist das Ergebnis seiner breiten, noch andauernden Recherche über das Thema, in dem philosophische, psychologische, soziologische, kunstgeschichtliche und politische Aspekte gleichermaßen von Bedeutung sind. Diese umfassende Recherche bildet die Grundlage für seinen Schaffens- und Produktionsprozess, dessen Ergebnis im Gegensatz dazu erstaunlicherweise minimalistisch und reduziert ist. Ein Bild von ihm selbst in Form von Fotografie oder Fotokopie ist zugleich Inhalt und Material seiner Arbeiten. Indem er tausende dieser Bilder seines Gesichtes laminiert und zu massiven Blöcken verwandelt, erschafft er sogenannte Foto-Skulpturen, aus denen eine Vielzahl von Flachreliefen hervorgehen. Jede dieser Arbeiten kreist zugleich um die Wiederholung des Selben und um die Unterscheidung im Vorgehen.

Björn Drenkwitz, Klimmzug (Detail), 2010, HD Video, Dauer 00:49 (Videoloop)

Björn Drenkwitz, Klimmzug (Detail), 2010, HD Video, Dauer 00:49 (Videoloop)

Björn Drenkwitz

Meaningful Silence

28.01.17 - 04.03.17

Eröffnung 27.01.17 - 19:00


In vielen seiner Arbeiten beschäftigt sich Drenkwitz mit dem Thema Zeit, ihrem Stellenwert für das lineare Medium Video und dem Einfluss ihres Verstreichens auf die Wahrnehmung des Betrachters. Die in seinen Videoarbeiten thematisierten Prozesse und Erkenntnisse überträgt der Künstler auch auf andere Medien. Hier stehen besonders die Einflüsse zeitlicher Abläufe auf das Medium selbst sowie die Übertragung digitaler Daten und Arbeitsabläufe in analoge Medien im Vordergrund.

Ein weiterer wesentlicher Schwerpunkt in Drenkwitz Arbeiten ist die Überführung von akustischen Frequenzen in visuelle Strukturen. So entstanden in den letzten Jahren Arbeiten, die sich der Methoden und Prozesse der digitalen Medien bedienen (etwa die Speicherung oder Übertragung von Informationen) und diese in Objekte, Grafiken und Installationen übersetzen.

Hendrik Zimmer - Untitled, 2016

Hendrik Zimmer - Untitled, 2016

Hendrik Zimmer

Strand der Stadt

05.11.16 - 21.12.16

Eröffnung 04.11.16 - 19:00


Gefundene Materialien wie zum Beispiel Fotografien, die er Postern, Bannern oder Zeitschriften entnimmt und mit malerischen Gesten verbindet, bilden das Herzstück von Zimmers künstlerischer Praxis. Diese gefundenen Materialien, die er für den Hintergrund seiner Kompositionen nutzt, entnimmt er direkt den Städten, in denen er lebt. Die für die Ausstellung ausgewählten Arbeiten basieren auf Zimmers typischer Technik der Décollage, doch diesmal tritt der malerische Ausdruck in den Vordergrund.
 
Das Ergebnis ist eine Gruppe von Werken, die auf den ersten Blick die Idee einer subtilen Bildsprache hervorrufen. Sie tragen jedoch in Wirklichkeit eine enorme Bilddichte in sich, die sich dem Betrachter erst bei längerem Hinsehen offenbart.

Il-Jin Atem Choi

Are You a Ginger?

10.09.16 - 28.10.16

Eröffnung 09.09.16 - 19:00


Atem Chois Arbeiten haben einen rhizomatischen Charakter, sind nicht-linear, versuchen Hierarchien in Inhalt und Form zu entkommen, erlauben zahlreiche und weitreichende Assoziationen und zielen mehr darauf Verbindungen zu schaffen als Erklärungen zu geben. Die Ausstellung „Are You a Ginger?“ ist ebenfalls wie ein Rhizom strukturiert und bietet ein detailliertes und komplexes offenes System an, welches direkte Beziehungen aller gezeigten Arbeiten untereinander erlaubt.
 
Die Ausstellung besteht aus Malerei, Skulptur, Arbeiten auf Papier und Installationen, die an die Atmosphäre in seinem Atelier erinnern und die vernetzende Arbeitsweise des Künstlers visualisieren. Die Kunstwerke von Il-Jin Atem Choi sind eine Ausdehnung seiner Person und ein zweiter Körper des Künstlers – sie bilden ein horizontales, unhierarchisches, anarchistisches, nomadisches, deterritorialisiertes und heterogenes Werk, das sich dem Vertikalen und dem steifen heutigen Establishment widersetzt und diese herausfordert. (Adela Demetja)

Dienstag, 11. Oktober 2016, 19:30 Uhr
Artist Talk zur Ausstellung 'Are You a Ginger?' von Il-Jin Atem Choi. Stefan Vizedom und Bernard Vienat im Gespräch mit Il-Jin Atem Choi

Damir Očko - Spring, 2012, Video, 19ʼ58”

Damir Očko - Spring, 2012, Video, 19ʼ58”

Remembering in Form

Gruppenausstellung kuratiert von Adela Demetja

09.07.16 - 19.08.16

Eröffnung 08.07.16 - 19:00


Wiebke Grösch & Frank Metzger / Ksenija Jovišević /
Ilir Lluka / Damir Očko / Simon Speiser / George Steinmann
Kuratiert von Adela Demetja

Remembering in Form ist eine Gruppenausstellung mit sechs internationalen Künstlerpositionen, die die Arbeiten von Wiebke Grösch / Frank Metzger und George Steinmann, KünstlerInnen der Galerie Heike Strelow, mit Arbeiten von vier eingeladenen KünstlerInnen – Ksenjia Jovišević, Ilir Lluka, Damir Očko und Simon Speiser- in den künstlerischen Dialog setzt. Diese Ausstellung versteht sich als Fortsetzung der letztjährigen Ausstellung TITLED, die ebenfalls von Adela Demetja kuratiert wurde und sich auch mit der politischen Natur ästhetischer Repräsentation beschäftigte. Die Ausstellung Remembering in Formverbindet Werke der Fotografie, Installation, Skulptur, Video, Soundinstallation sowie Papierarbeiten. Die ausgewählten Werke verfolgen verschiedene Strategien der Wahrnehmungsästhetik und nehmen unterschiedlichste Formen als Träger von Wissen und Bedeutung ein. Die Versinnlichung eigener Erinnerungen und Gedanken in materieller Form ermöglicht es den Künstlern Erfahrungen festzuhalten und so in den Diskurs mit dem Betrachter zu treten. Remembering in Form bewegt sich in einem spannenden Wechselspiel zwischen Sein und Schein, Offenbaren und Verbergen, Vergessen und Erinnern.