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Sebastian Meschenmoser

Showdown

29.04.16 - 18.06.16

Eröffnung 29.04.16 - 19:00


Zu Ende seiner Werkgruppe hat Sebastian Meschenmoser einen schon episch zu nennenden Abschluss geschaffen. Meschenmoser treibt die Gratwanderung zwischen Kitsch und Pathos noch einmal auf neue Höhen. Dabei orientiert er sich an klassizistischen Motiven, alten Schlachtengemälden und vor allem an Wildwestromantik; Malereien von Frederic Remington und Fotografien aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg. Die Wild-West-Romantik ist ihm dabei sehr willkommen, da es dort oft eine klare Aufteilung zwischen gut und Böse gibt.

Der Konflikt Tier-Mensch ist noch älter und einfacher und wird hier möglichst naiv thematisiert. Verschiedene Szenarien von Karl-May-ähnlichen Abenteuermotiven wie Entführung, Hinterhalt, Gefangenenübergabe, Schlacht, tauchen auf. Die Motive sind weich und “schön” und manchmal humorvoll umgesetzt. Meschenmoser mag es, so einen Bruch mit der Brutalität zu schaffen, die in den Bildern eher hinterrücks auf den Betrachter einwirkt.

Wir schaffen das/was | Max-Beckmann-Schule/Christian Bromig-Kunst AG

Schule trifft Galerie trifft Schule

22.04.16 - 24.04.16


Die erste Werkschau der in diesem Schuljahr frisch gegründeten AG Kunst der Max-Beckmann-Schule folgt keinem einschlägigen Thema oder erhabenen Titel. Sie heißt einfach: wir schaffen d/was. Rund zwanzig Werke – Objektkästen, Materialbilder, Skulpturen, Zeichnungen, Malereien und Installationen – werden in den zwei kleinen Räumen der Galerie Greulich gezeigt.
Drei Beispiele: Rina Sepanossians Altar setzt mit einem Streich gleich zwei Herrscher auf den Thron. Die Konsumikone Coca-Cola vermählt sie mit dem Grundfarbenkanon, der im Kunstunterricht eine schlüsselstellung beansprucht. Vanessa Garcia variiert mit Siamesische Zwillinge – etwas hinterhältig – das klassische Gattungsthema Doppelporträt. Yolande Belroses Freiheitsstatue, gefertigt aus Ziegelsteinen und Rundstahl, sprengt Mauern: reale genausogut wie die in unseren Köpfen.
Betreuender Lehrer/Kurs: Christian Bromig/Kunst-AG

Tjark Ihmels

Autopilot

05.02.16 - 21.04.16

Eröffnung 04.03.16 - 19:00


„Autopilot“, das ist der Titel von Tjark Ihmels neuer Ausstellung in der Galerie Greulich. Und der Titel lässt erahnen, dass es mittlerweile um mehr geht, als die menschliche Physiognomie.
 
Tjark Ihmels hat der Landschaft und noch mehr dem Himmel größeren Spielraum in seinen neuen Arbeiten gegeben. „Autopilot“ ist in diesem Sinne die bisher facettenreichste Ausstellung des Künstlers. Das Ganze ist jetzt erzählerischer, hat eine Leichtigkeit erhalten, die ich toll finde. Gerade im kleinen Format sind Gemälde entstanden, die in ihrer selbstverständlichen Lockerheit einfach Spaß am Sehen machen.

Casey McKee

Hello Again

22.01.16 - 05.03.16