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Eric Snell und Christian Frosch

02.12.18 - 01.04.19

Eröffnung 01.12.18 - 12:00


Christian Frosch, damals im Studium der Malerei, hört vom erklärten Tod der Malerei, er resigniert nicht, er rebelliert nicht, das Pathos des Satzes vom Tod der Malerei ist für ihn fremd und verdächtig, nicht fremd sind ihm versteckte Ironie und schalk. er entzieht sich und beschließt vorsichtig, auf wissenschaftliche Weise, die Malerei zu untersuchen.

Eric Snell verbirgt nichts, er zeigt alles. Das teure Papier, die schöne serielle Zeichnung, den Rahmen mit Museumsglas, das Werkzeug, die angebrannte stinkende Mistgabel... oder er zeigt pralle, goldene Bilderrahmen, denen er die eine Ecke angebrannt hat und mit dieser kohle ein monochromes, schwarzes Bild zeichnete, dies nun gerahmt in seinem prächtigen Goldrahmen, ein leicht angebrannter solcher rahmen in einer modernen Galerie, niemals!

Gisela Hoffmann- Fuge 16_2017_tissue, Neonorange, 100 x 400 x 4 cm

Gisela Hoffmann- Fuge 16_2017_tissue, Neonorange, 100 x 400 x 4 cm

Gisela Hoffmann

+ "vielschichtig"

26.05.18 - 18.11.18

Eröffnung 26.05.18 - 14:00


Ihre Arbeiten nennt Gisela Hoffmann Raumdefinitionen. Sie spricht von Linien, Raumlinien, Bändern, Winkelsequenzen, Gewebeinstallationen, ortsbezogen, Transparenz, Durchsicht, Zeit, Spannung, Innen-Außen, Fuge; Eugen Gomringer spricht hier auch von strategischem Raum. Ihre Arbeiten sind leicht, sie markieren, ihre Spannung ist betont bescheiden, sie braucht keinen Transporter, sie packt die Arbeiten unter den Arm und kommt mit einem Konzept. Das Feste, Schwere ist das historische Bauwerk, hier schafft sie neue Räume durch Aktionen, Festes wird ersetzt durch leichte Metallkonstruktionen und dazwischen gespannte farbige Gaze, Gazebänder bestimmter Breite und Farbe von der Rolle.

Arnulf Letto - 19/2008 - 35,3 x 61,3 cm

Arnulf Letto - 19/2008 - 35,3 x 61,3 cm

Julius Stahl + Arnulf Letto

03.12.17 - 13.05.18

Eröffnung 02.12.17 - 14:00


In Arnulf Lettos bis jetzt 26 Graustufen liegt das Material für farbige Kontraste und macht Mut, zuvor gefertigte feine Wölbungen oder Vertiefungen seiner Reliefs, unterschiedlich gleitend, immer planer werden zu lassen, er versucht in ebenen Flächen seiner Bilder diese im Malprozess, zart, in wechselnd plastische Reliefs zu führen, mit dem Licht und Schatten zu arbeiten, aber nicht als bekannte Verstärkung, sondern diese sogar aufzuheben, "gegen das Licht zu malen".

Julius Stahl schafft Klanginstrumente, deren Resonanzen in Form von Schwingungen wir sehen, deren klänge wir nicht hören, da sie in Tonhöhen oder tontiefen schwingen, die für unser Ohr nicht hörbar sind, (wohl für Fledermäuse). so etwa im Objekt "Feld V", hier vibrieren hunderte feinster Metallstäbe unterschiedlicher Länge, die in dem großen Bildfeld stecken und es entsteht ein kinetisches Objekt. zum Handwerk: hierfür musste er sich einen fahrbaren Körperschlitten bauen, damit er über dieser Fläche liegen konnte, stechen und stimmen.

Serena Amrein + Keisuke Matsuura

25.06.17 - 19.11.17

Eröffnung 24.06.17 - 14:00


Von Serena Amrein sehen sie aktuelle, große Schlagschnurarbeiten, Seil,- Tau,- und eine Serie von älteren schlagschnurarbeiten, eine monochrome graphitarbeit, Collagen von 1994, Zeichnungen, eine “unsichtbare“ Zeichnung. Hier ritzt sie mit einer mit Wasser gefüllten Feder feine rillen zu einem Netz in das Papier und in diese wasserzeichnung setzt sie an den Kreuzungspunkten feinste Farbtupfer mit einem Pinsel auf, schwarze, manchmal auch farbige Pünktchen. Sie zeigt auch die große, zunächst weiße Schlagschnurarbeit.

Keisuke Matsuura zeigt in der Ausstellung seine starken weiß-“schwarzen“ Bilder, beide Felder sind in der Balance, oftmals mittig geteilt, links die weiße seite, rechts die “schwarze“. Keisuke malt mit feinsten Eisenspänen. Eer beginnt mit einer starken Markierungslinie und lässt von dieser die schwarze späne herunterrieseln, so entsteht eine zum Bildrand sich abschwächende Schattierung. die Linien der Zeichnung auf dem Bild sind so zart, dass oftmals der faden der Leinwand zur rieselspur wird.

Samstag, 23. September, 14 - 18 uhr
Die Künstler führen persönlich durch die Ausstellung

Wolfgang Lukowski - Francisco Infante Roman Signer 1990

Wolfgang Lukowski

Fotos und Werke aus 50 Jahre edition hoffmann

03.12.16 - 11.06.17


Wolfgang Lukowski stellt bloß, verbindet, überraschend, dokumentiert, manchmal das Absurde, immer ohne Auftrag, vielleicht frei, eben die Dokumentation Konstruktiver Kunst, die edition hoffmann, slu, heidi, internationale Künstler experimentierten oft im Siebdruck, seit 1967 bis heute, hieraus Beispiele in der Ausstellung.