• Görbelheimer Mühle
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Gisela Hoffmann- Fuge 16_2017_tissue, Neonorange, 100 x 400 x 4 cm

Gisela Hoffmann- Fuge 16_2017_tissue, Neonorange, 100 x 400 x 4 cm

Gisela Hoffmann

+ "vielschichtig"

26.05.18 - 18.11.18

Eröffnung 26.05.18 - 14:00


Ihre Arbeiten nennt Gisela Hoffmann Raumdefinitionen. Sie spricht von Linien, Raumlinien, Bändern, Winkelsequenzen, Gewebeinstallationen, ortsbezogen, Transparenz, Durchsicht, Zeit, Spannung, Innen-Außen, Fuge; Eugen Gomringer spricht hier auch von strategischem Raum. Ihre Arbeiten sind leicht, sie markieren, ihre Spannung ist betont bescheiden, sie braucht keinen Transporter, sie packt die Arbeiten unter den Arm und kommt mit einem Konzept. Das Feste, Schwere ist das historische Bauwerk, hier schafft sie neue Räume durch Aktionen, Festes wird ersetzt durch leichte Metallkonstruktionen und dazwischen gespannte farbige Gaze, Gazebänder bestimmter Breite und Farbe von der Rolle.

Arnulf Letto - 19/2008 - 35,3 x 61,3 cm

Arnulf Letto - 19/2008 - 35,3 x 61,3 cm

Julius Stahl + Arnulf Letto

03.12.17 - 13.05.18

Eröffnung 02.12.17 - 14:00


In Arnulf Lettos bis jetzt 26 Graustufen liegt das Material für farbige Kontraste und macht Mut, zuvor gefertigte feine Wölbungen oder Vertiefungen seiner Reliefs, unterschiedlich gleitend, immer planer werden zu lassen, er versucht in ebenen Flächen seiner Bilder diese im Malprozess, zart, in wechselnd plastische Reliefs zu führen, mit dem Licht und Schatten zu arbeiten, aber nicht als bekannte Verstärkung, sondern diese sogar aufzuheben, "gegen das Licht zu malen".

Julius Stahl schafft Klanginstrumente, deren Resonanzen in Form von Schwingungen wir sehen, deren klänge wir nicht hören, da sie in Tonhöhen oder tontiefen schwingen, die für unser Ohr nicht hörbar sind, (wohl für Fledermäuse). so etwa im Objekt "Feld V", hier vibrieren hunderte feinster Metallstäbe unterschiedlicher Länge, die in dem großen Bildfeld stecken und es entsteht ein kinetisches Objekt. zum Handwerk: hierfür musste er sich einen fahrbaren Körperschlitten bauen, damit er über dieser Fläche liegen konnte, stechen und stimmen.

Serena Amrein + Keisuke Matsuura

25.06.17 - 19.11.17

Eröffnung 24.06.17 - 14:00


Von Serena Amrein sehen sie aktuelle, große Schlagschnurarbeiten, Seil,- Tau,- und eine Serie von älteren schlagschnurarbeiten, eine monochrome graphitarbeit, Collagen von 1994, Zeichnungen, eine “unsichtbare“ Zeichnung. Hier ritzt sie mit einer mit Wasser gefüllten Feder feine rillen zu einem Netz in das Papier und in diese wasserzeichnung setzt sie an den Kreuzungspunkten feinste Farbtupfer mit einem Pinsel auf, schwarze, manchmal auch farbige Pünktchen. Sie zeigt auch die große, zunächst weiße Schlagschnurarbeit.

Keisuke Matsuura zeigt in der Ausstellung seine starken weiß-“schwarzen“ Bilder, beide Felder sind in der Balance, oftmals mittig geteilt, links die weiße seite, rechts die “schwarze“. Keisuke malt mit feinsten Eisenspänen. Eer beginnt mit einer starken Markierungslinie und lässt von dieser die schwarze späne herunterrieseln, so entsteht eine zum Bildrand sich abschwächende Schattierung. die Linien der Zeichnung auf dem Bild sind so zart, dass oftmals der faden der Leinwand zur rieselspur wird.

Samstag, 23. September, 14 - 18 uhr
Die Künstler führen persönlich durch die Ausstellung

Wolfgang Lukowski - Francisco Infante Roman Signer 1990

Wolfgang Lukowski - Francisco Infante Roman Signer 1990

Wolfgang Lukowski

Fotos und Werke aus 50 Jahre edition hoffmann

03.12.16 - 11.06.17


Wolfgang Lukowski stellt bloß, verbindet, überraschend, dokumentiert, manchmal das Absurde, immer ohne Auftrag, vielleicht frei, eben die Dokumentation Konstruktiver Kunst, die edition hoffmann, slu, heidi, internationale Künstler experimentierten oft im Siebdruck, seit 1967 bis heute, hieraus Beispiele in der Ausstellung.

Gary Woodley - folded square, 1985, 58 x 80 x 30 cm

Gary Woodley - folded square, 1985, 58 x 80 x 30 cm

Antonio Scaccabarozzi | Gary Woodley

Wandobjekte, Injektionen, Folienmalerei | Raumzeichnung, Objekte

10.07.16 - 27.11.16

Eröffnung 09.07.16 - 14:00


Ausgehend von der Idee des Moebius'schen Bandes schafft Gary Woodley hier ein Holzbandobjekt, das zur räumlichen Bewegung entlang dieser Fläche einlädt, die sich von der Wand im natürlichen Licht mit wanderndem Schatten abhebt. Gary Woodley durchschneidet jetzt die Räume der Görbelheimer Mühle imaginär mit einem ähnlichen Körper und markiert die Schnittkante durch eine schmale Fläche. Eine Linie.

Antonio Scaccabarozzi, arbeitet in Werkgruppen, hier schafft er mit freundlicher Ironie an ihrer Absurdität. Er nimmt Dinge beim Wort, etwa das Aquarell mit farbigem Wasser, den sperrigen Zaun mit transparentem, leichtem, flatterndem Polyäthylen. Das Antimaterial. In der Görbelheimer Mühle werden farbige, mehrschichtige Wände, Bilder aus farbig bemalten Plastikfolien gezeigt. Hier arbeitet kein Architekt, praktisch mit Rertimaterial, sondern ein Maler, monochrom, zart, auf Antimaterial. Er weiß, wie er sich unmöglich macht und macht sich selbst zum Betrachter des Ergebnisses, er sucht den Widerspruch, als Ort der Diskussion.