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Joeggu Hossmann - Puppetry Festival, 2015, Öl auf Leinwand, 66 x 101 cm

Joeggu Hossmann - Puppetry Festival, 2015, Öl auf Leinwand, 66 x 101 cm

Aller guten Dinge sind 3

Kirsten van den Bogaard, Joeggu Hossmann & Leszek Skurski

07.07.16 - 26.08.16

Eröffnung 07.07.16 - 18:30


In ihren Beobachtungen lässt Kirsten van den Bogaard den Betrachter an ihren alltäglichen Entdeckungen teilhaben. Gezielt und doch scheinbar zufällig greift sie einzelne Passanten aus ihrem Kontext heraus und isoliert sie in Acryl auf lackiertem Dibond. Die Umgebung wird dabei völlig ausgeblendet.

Die Werke Leszek Skurskis verbindet ihre Weite und die zumeist sehr begrenzte Farbpalette. Durch die Art des Farbauftrags und die Bildkomposition an sich, die eine besondere Oberflächenstruktur erzeugen, entsteht dennoch eine beeindruckende Tiefenwirkung.

Joeggu Hossmann beschäftigt sich in seinen Werken mit der Schnelllebigkeit und dem Überfluss an Sinnesreizen und Informationen, die uns mitunter durch die digitalen Medien tagtäglich entgegenströmen.Durch surreal anmutende Motivkombinationen und den Einsatz motivischer wie malerischer Kontraste, wird die Bildaussage zudem gesteigert.

Jochen Pankrath und Ingrid Honneth

Ansichtssache - Malerei - Skulptur

01.06.16 - 01.07.16

Eröffnung 01.06.16 - 18:30


Jochen Pankraths Malerei ist direkt und unmittelbar. Er fordert den Betrachter heraus, sich neuen Blickwinkeln und Perspektiven zu stellen. Ob Landschaft, Portrait oder eine Szene des scheinbar alltäglichen Lebens, immer wieder schafft er in seinen Werken, ausgehend von seiner eigenen Sicht auf die Dinge und unter Einfluss von Phantasie und Fiktion, neue Realitäten, die eine objektive Wirklichkeit nahezu vollständig ausschließen.

Ingrid Honneth beschäftigt sich in ihrer Kunst mit alltäglichen Gegenständen des Lebens. Sie transportiert sie in überdimensionale Formen und lässt sie dadurch gleichsam phantastisch als auch bedrohlich wirken. Scheinbar banale, jedem bekannte Dinge rücken durch ihre Vergrößerung dicht an den Betrachter heran und werden so ihrer eigentlichen Funktion, ihrer Zweckmäßigkeit, entrückt. Durch ihre Isolierung aus dem eigentlichen, gewohnten Kontext schafft die Künstlerin völlig neue Bedeutungsebenen.
So entstehen beispielsweise überproportionierte Stifte, Schrauben oder Bürsten. Von ihrem Studium und der langen Arbeit als Bühnenausstatterin beeinflusst, lassen ihre Skulpturenarrangements eine wunderliche Welt entstehen, die an Theaterinszenierungen erinnert. Ingrid Honneth verwendet dabei ganz unterschiedlichste Materialien, wie Bronze, Pappe, Stoff oder Wolle, die teilweise mit Acrylfarbe übermalt werden.

Daniel Stern - Grid No 5, 2015, Marmor, Kunstharz, Pigment

Daniel Stern - Grid No 5, 2015, Marmor, Kunstharz, Pigment

Jiří Vincenc Slavíček und Daniel Stern

Malerei - Skulptur

28.04.16 - 27.05.16

Eröffnung 27.04.16 - 18:30


Während sich Jiří Vincenc Slavíček frühen Gemälde durch figurative sowie gesellschaftskritische Elemente auszeichnen, wird seine Malerei ab 1989 abstrakter. In pastöser und scheinbar spontaner Ausarbeitung entstehen abstrahiert anmutende Blumen und Gräserporträts. Slavíček sieht, was eine Szenerie über die Natur offenbart und gibt diese Information mit viel künstlerischer Reflexion in seiner Arbeit wieder. Aus losgelösten und gegenständlichen Komponenten werden auf diese Weise emotional expressive Blumen-, Wald- und Gräserbilder.

Primär arbeitet Daniel Stern mit dem Material Stein, das er in jeglicher Ausführung für seine Skulpturen verwendet. Immer wieder beschäftigt er sich in seinen Werken mit dem Verhältnis von Objekt und Raum sowie den Möglichkeiten der Begrenzung und Erweiterung.
In seinem Werkzyklus „Kristallpalast“ entstehen die Objekte aus einzelnen Steinsegmenten, die vom Künstler zu neuen Formen zusammengefügt werden. Damit erzeugen sie einen Kontrast zu der Methode des Herausschälens einer Skulptur aus einem bestehenden Material.

Julia Belot & Angel Peychinov & Christof Paul

24.03.16 - 22.04.16

Eröffnung 23.03.16 - 18:30


Edite Grinberga - Stuhl mit Papierbogen, 2015, Öl auf Leinwand, 160 x 110 cm

Edite Grinberga - Stuhl mit Papierbogen, 2015, Öl auf Leinwand, 160 x 110 cm

Geteiltes Licht

Edite Grinberga - Malerei | Maximilian Verhas - Skulptur

25.02.16 - 18.03.16

Eröffnung 24.02.16 - 18:30


Bereits seit 1990 beschäftigt sich der Berliner Bildhauer Maximilian Verhas mit den sogenannten Rollkörpern. Skulpturen bzw. Objekte aus Bronze, die den kunsthistorischen Begriff der Mehransichtigkeit von Skulpturen ganz neu definieren. Der Begriff Rollkörper, der vom Künstler selbst geprägt wurde, beschreibt diese innovative Veränderung treffend. Die in Bronze gegossenen Objekte können durch den Betrachter bewegt werden. Dabei ist durch die Form und Struktur der Werke eine bestimmte Verlaufsrichtung vorgegeben, die alle Seiten des Objekts nach einander sichtbar werden lässt und gleichzeitig die Festlegung auf eine Vorder-oder Rückseite verhindert.

In ihren Interieurdarstellungen und Stillleben erzeugt Edite Grinberga mit Hilfe eines gegenständlichen Hyperrealismus und einer minimalistischen Reduktion der Bildgegenstände stille Momente, die ganz unterschiedliche Geschichten erzählen und manchmal nur eine Stimmung für den Betrachter reflektieren. Besonders dem Spiel von Licht und Schatten kommt in Grinbergas Arbeiten eine große Bedeutung zu. Der nur scheinbar zufällige Lichteinfall ist dabei Teil der minutiös geplanten Komposition. Alltagsobjekte, wie Stuhl, Buch oder Kleidungsstück, werden in den fast leeren Räumen oder auf einzelnen Möbelstücken wie Kommode oder Bett arrangiert, während in anderen Bildern Stoffbahnen, entgegen der konsequenten Stille, eine faszinierende Dynamik erzeugen.