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Alireza Varzandeh

08.09.16 - 07.10.16

Eröffnung 07.09.16 - 18:30


In seinen Werken beschäftigt Alireza Varzandeh sich zumeist mit ganz alltäglichen Sujets - Menschen im städtischen Umfeld, bei der Verrichtung ihrer täglichen Verpflichtungen oder bei verschiedensten Freizeitaktivitäten. Der Fokus seiner Malerei liegt dabei auf der Herausarbeitung der Dynamik und der Interaktion des Dargestellten. Durch den bewussten Einsatz von Licht und Farbe wird die Bewegung des Geschehens in Bildern festgehalten. Der dynamische Eindruck wird zudem gesteigert durch den schnellen Pinselduktus und die beinahe Auflösung der Formen, die er durch die konsequente Vermalung seiner Bildgegenstände erreicht. Sowohl in seiner Maltechnik als auch in seinen Motiven spiegelt sich die rasante Lebensweise der heutigen Gesellschaft wider. Es sind mitunter die Grundgedanken des Impressionismus und späteren Futurismus, die dem Künstler dabei als Inspiration dienen.
Immer wieder aufs Neue gelingt es Alireza Varzandeh, die Brillanz der formalen Gestaltung mit der inhaltlichen Thematik - der Frage nach der Interaktion des Menschen in seinem Umfeld - zu vereinen. So zeigt sich in seinen Werken eine konstante gegenseitige Bezugnahme der formalen Gestaltungsmittel sowie der inhaltlichen Aussage.

Joeggu Hossmann - Puppetry Festival, 2015, Öl auf Leinwand, 66 x 101 cm

Joeggu Hossmann - Puppetry Festival, 2015, Öl auf Leinwand, 66 x 101 cm

Aller guten Dinge sind 3

Kirsten van den Bogaard, Joeggu Hossmann & Leszek Skurski

07.07.16 - 26.08.16

Eröffnung 07.07.16 - 18:30


In ihren Beobachtungen lässt Kirsten van den Bogaard den Betrachter an ihren alltäglichen Entdeckungen teilhaben. Gezielt und doch scheinbar zufällig greift sie einzelne Passanten aus ihrem Kontext heraus und isoliert sie in Acryl auf lackiertem Dibond. Die Umgebung wird dabei völlig ausgeblendet.

Die Werke Leszek Skurskis verbindet ihre Weite und die zumeist sehr begrenzte Farbpalette. Durch die Art des Farbauftrags und die Bildkomposition an sich, die eine besondere Oberflächenstruktur erzeugen, entsteht dennoch eine beeindruckende Tiefenwirkung.

Joeggu Hossmann beschäftigt sich in seinen Werken mit der Schnelllebigkeit und dem Überfluss an Sinnesreizen und Informationen, die uns mitunter durch die digitalen Medien tagtäglich entgegenströmen.Durch surreal anmutende Motivkombinationen und den Einsatz motivischer wie malerischer Kontraste, wird die Bildaussage zudem gesteigert.

Jochen Pankrath und Ingrid Honneth

Ansichtssache - Malerei - Skulptur

01.06.16 - 01.07.16

Eröffnung 01.06.16 - 18:30


Jochen Pankraths Malerei ist direkt und unmittelbar. Er fordert den Betrachter heraus, sich neuen Blickwinkeln und Perspektiven zu stellen. Ob Landschaft, Portrait oder eine Szene des scheinbar alltäglichen Lebens, immer wieder schafft er in seinen Werken, ausgehend von seiner eigenen Sicht auf die Dinge und unter Einfluss von Phantasie und Fiktion, neue Realitäten, die eine objektive Wirklichkeit nahezu vollständig ausschließen.

Ingrid Honneth beschäftigt sich in ihrer Kunst mit alltäglichen Gegenständen des Lebens. Sie transportiert sie in überdimensionale Formen und lässt sie dadurch gleichsam phantastisch als auch bedrohlich wirken. Scheinbar banale, jedem bekannte Dinge rücken durch ihre Vergrößerung dicht an den Betrachter heran und werden so ihrer eigentlichen Funktion, ihrer Zweckmäßigkeit, entrückt. Durch ihre Isolierung aus dem eigentlichen, gewohnten Kontext schafft die Künstlerin völlig neue Bedeutungsebenen.
So entstehen beispielsweise überproportionierte Stifte, Schrauben oder Bürsten. Von ihrem Studium und der langen Arbeit als Bühnenausstatterin beeinflusst, lassen ihre Skulpturenarrangements eine wunderliche Welt entstehen, die an Theaterinszenierungen erinnert. Ingrid Honneth verwendet dabei ganz unterschiedlichste Materialien, wie Bronze, Pappe, Stoff oder Wolle, die teilweise mit Acrylfarbe übermalt werden.

Daniel Stern - Grid No 5, 2015, Marmor, Kunstharz, Pigment

Daniel Stern - Grid No 5, 2015, Marmor, Kunstharz, Pigment

Jiří Vincenc Slavíček und Daniel Stern

Malerei - Skulptur

28.04.16 - 27.05.16

Eröffnung 27.04.16 - 18:30


Während sich Jiří Vincenc Slavíček frühen Gemälde durch figurative sowie gesellschaftskritische Elemente auszeichnen, wird seine Malerei ab 1989 abstrakter. In pastöser und scheinbar spontaner Ausarbeitung entstehen abstrahiert anmutende Blumen und Gräserporträts. Slavíček sieht, was eine Szenerie über die Natur offenbart und gibt diese Information mit viel künstlerischer Reflexion in seiner Arbeit wieder. Aus losgelösten und gegenständlichen Komponenten werden auf diese Weise emotional expressive Blumen-, Wald- und Gräserbilder.

Primär arbeitet Daniel Stern mit dem Material Stein, das er in jeglicher Ausführung für seine Skulpturen verwendet. Immer wieder beschäftigt er sich in seinen Werken mit dem Verhältnis von Objekt und Raum sowie den Möglichkeiten der Begrenzung und Erweiterung.
In seinem Werkzyklus „Kristallpalast“ entstehen die Objekte aus einzelnen Steinsegmenten, die vom Künstler zu neuen Formen zusammengefügt werden. Damit erzeugen sie einen Kontrast zu der Methode des Herausschälens einer Skulptur aus einem bestehenden Material.

Julia Belot & Angel Peychinov & Christof Paul

24.03.16 - 22.04.16

Eröffnung 23.03.16 - 18:30