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Sabine Christmann

23.11.16 - 06.01.17


Don Nice - Kit Kat, 2015, Öl auf Leinwand, 102 x 152 cm

Don Nice - Kit Kat, 2015, Öl auf Leinwand, 102 x 152 cm

Don Nice & Daniel Wagenblast

12.10.16 - 18.11.16

Eröffnung 12.10.16 - 18:30


Immer wieder gelingt es Don Nice aufs Neue das Zusammenspiel zwischen Natur, Produkt und Konsum in seiner Kunst zu visualisieren. Seine besondere Faszination gilt dabei dem „Dingsein“ der „Dinge“, insbesondere der Verdeutlichung der scheinbar unbedeutenden oder alltäglichen Gegenstände, die wichtige Ideen und Traditionen der amerikanischen Kultur in sich verbergen.
Die Werke von Don Nice waren bereits in zahlreichen Einzelausstellungen zu sehen und sind international in wichtigen privaten wie öffentlichen Sammlungen vertreten. Neben vielen weiteren sind hier besonders die drei großen und einflussreichen musealen Sammlungen des Metropolitan Museum of Art, des Whitney Museum of American Art sowie des Museum of Modern Art in New York zu nennen.
2014 wurde eines seiner Werke weit über dem Schätzpreis durch das Internationale Auktionshaus Christie’s in New York versteigert.

Daniel Wagenblast experimentiert in seinen Skulpturen mit realen Dimensionen und gewohnten Erscheinungsformen. Das Zusammenspiel von Mensch und Technik, Mensch und Tier sowie die menschliche Abhängigkeit von Gebrauchsgegenständen bilden dabei die zentralen Themen seiner Werke. Besonders die in seinen Arbeiten immer wiederkehrende Figur des „Weltenfahrers“ zeigt deutlich das Spiel mit den Größenverhältnissen. Der Mensch erscheint hier als überdimensionale Figur, in der sich eine selbstbewusste Welterfahrung ausdrückt.
Das Prinzip der Größenumkehrung kennzeichnet fast alle Arbeiten des Bildhauers. Ob auf einer Kirche sitzend, oder Autos stemmend, die Figuren Wagenblasts lassen keine Ängste vor dem technologischen Fortschritt erkennen. Es ist vielmehr die Suche nach dem rechten Maß oder Maßstab zur Betrachtung der Umwelt.

Alireza Varzandeh

08.09.16 - 07.10.16

Eröffnung 07.09.16 - 18:30


In seinen Werken beschäftigt Alireza Varzandeh sich zumeist mit ganz alltäglichen Sujets - Menschen im städtischen Umfeld, bei der Verrichtung ihrer täglichen Verpflichtungen oder bei verschiedensten Freizeitaktivitäten. Der Fokus seiner Malerei liegt dabei auf der Herausarbeitung der Dynamik und der Interaktion des Dargestellten. Durch den bewussten Einsatz von Licht und Farbe wird die Bewegung des Geschehens in Bildern festgehalten. Der dynamische Eindruck wird zudem gesteigert durch den schnellen Pinselduktus und die beinahe Auflösung der Formen, die er durch die konsequente Vermalung seiner Bildgegenstände erreicht. Sowohl in seiner Maltechnik als auch in seinen Motiven spiegelt sich die rasante Lebensweise der heutigen Gesellschaft wider. Es sind mitunter die Grundgedanken des Impressionismus und späteren Futurismus, die dem Künstler dabei als Inspiration dienen.
Immer wieder aufs Neue gelingt es Alireza Varzandeh, die Brillanz der formalen Gestaltung mit der inhaltlichen Thematik - der Frage nach der Interaktion des Menschen in seinem Umfeld - zu vereinen. So zeigt sich in seinen Werken eine konstante gegenseitige Bezugnahme der formalen Gestaltungsmittel sowie der inhaltlichen Aussage.

Joeggu Hossmann - Puppetry Festival, 2015, Öl auf Leinwand, 66 x 101 cm

Joeggu Hossmann - Puppetry Festival, 2015, Öl auf Leinwand, 66 x 101 cm

Aller guten Dinge sind 3

Kirsten van den Bogaard, Joeggu Hossmann & Leszek Skurski

07.07.16 - 26.08.16

Eröffnung 07.07.16 - 18:30


In ihren Beobachtungen lässt Kirsten van den Bogaard den Betrachter an ihren alltäglichen Entdeckungen teilhaben. Gezielt und doch scheinbar zufällig greift sie einzelne Passanten aus ihrem Kontext heraus und isoliert sie in Acryl auf lackiertem Dibond. Die Umgebung wird dabei völlig ausgeblendet.

Die Werke Leszek Skurskis verbindet ihre Weite und die zumeist sehr begrenzte Farbpalette. Durch die Art des Farbauftrags und die Bildkomposition an sich, die eine besondere Oberflächenstruktur erzeugen, entsteht dennoch eine beeindruckende Tiefenwirkung.

Joeggu Hossmann beschäftigt sich in seinen Werken mit der Schnelllebigkeit und dem Überfluss an Sinnesreizen und Informationen, die uns mitunter durch die digitalen Medien tagtäglich entgegenströmen.Durch surreal anmutende Motivkombinationen und den Einsatz motivischer wie malerischer Kontraste, wird die Bildaussage zudem gesteigert.

Jochen Pankrath und Ingrid Honneth

Ansichtssache - Malerei - Skulptur

01.06.16 - 01.07.16

Eröffnung 01.06.16 - 18:30


Jochen Pankraths Malerei ist direkt und unmittelbar. Er fordert den Betrachter heraus, sich neuen Blickwinkeln und Perspektiven zu stellen. Ob Landschaft, Portrait oder eine Szene des scheinbar alltäglichen Lebens, immer wieder schafft er in seinen Werken, ausgehend von seiner eigenen Sicht auf die Dinge und unter Einfluss von Phantasie und Fiktion, neue Realitäten, die eine objektive Wirklichkeit nahezu vollständig ausschließen.

Ingrid Honneth beschäftigt sich in ihrer Kunst mit alltäglichen Gegenständen des Lebens. Sie transportiert sie in überdimensionale Formen und lässt sie dadurch gleichsam phantastisch als auch bedrohlich wirken. Scheinbar banale, jedem bekannte Dinge rücken durch ihre Vergrößerung dicht an den Betrachter heran und werden so ihrer eigentlichen Funktion, ihrer Zweckmäßigkeit, entrückt. Durch ihre Isolierung aus dem eigentlichen, gewohnten Kontext schafft die Künstlerin völlig neue Bedeutungsebenen.
So entstehen beispielsweise überproportionierte Stifte, Schrauben oder Bürsten. Von ihrem Studium und der langen Arbeit als Bühnenausstatterin beeinflusst, lassen ihre Skulpturenarrangements eine wunderliche Welt entstehen, die an Theaterinszenierungen erinnert. Ingrid Honneth verwendet dabei ganz unterschiedlichste Materialien, wie Bronze, Pappe, Stoff oder Wolle, die teilweise mit Acrylfarbe übermalt werden.