«ZURÜCK

Heiner Meyer

gloss up

03.05.17 - 02.06.17

Eröffnung 03.05.17 - 18:30


Konsequenz und undogmatische Kompromisslosigkeit charakterisieren die Malerei Heiner Meyers ebenso wie die Prinzipien einer »arte sull’arte«, einer Kunst, deren primäres Thema die Kunst ist. Souverän legt er in seinen Arbeiten Zitate und Adaptionen der unterschiedlichsten Provenienzen in Schichten übereinander und demonstriert damit die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen.
Skulpturen der griechischen Klassik, Bildthemen vergangener Malereiepochen, Porträts aktueller Filmstars und solcher der 50er Jahre, Mickey Mouse und andere Comicfiguren, Autos, Zeichen bekannter Modemarken sowie Würfel, all das sind immer wiederkehrende Versatzstücke der Bildersprache Heiner Meyers, die in immer neuen Konstellationen und Konfrontationen zitiert werden.

Hunt Slonem

23.02.17 - 24.03.17

Eröffnung 22.02.17 - 18:30


Ausgehend von der Faszination für Exotica, die Hunt Slonem während seiner Kindheit auf Hawaii und eines Aufenthaltes als Austauschstudent in Managua, Nicaragua entdeckte, pflegt der Künstler seit 1973, inmitten der Metropole New York, die Beschäftigung mit der tropischen Flora und Fauna. In seinen farbgewaltigen Werken finden sich Vögel, Schmetterlinge, Häschen oder Blüten in serieller Reihung.
 
Besonders die verschiedenen Vogelarten erscheinen als immer wiederkehrendes Hauptmotiv, als Sinnbilder einer Spiritualität, die sich schon im Frühwerk des Künstlers wiederfindet. Es entstehen figurative Bilder auf strukturierten Hintergründen, die an Tapeten- oder Teppichmuster erinnern. Mit leuchtender Farbigkeit vereinen sich hier Expression und Gegenständlichkeit.

Jürgen Durner - Der Palast des Emirs, 2016, Öl auf Leinwand, 150 x 250 cm

Jürgen Durner - Der Palast des Emirs, 2016, Öl auf Leinwand, 150 x 250 cm

Jürgen Durner | Gerd Winter | Matthias Will

19.01.17 - 17.02.17

Eröffnung 18.01.17 - 18:30


Sabine Christmann

23.11.16 - 06.01.17


Don Nice - Kit Kat, 2015, Öl auf Leinwand, 102 x 152 cm

Don Nice - Kit Kat, 2015, Öl auf Leinwand, 102 x 152 cm

Don Nice & Daniel Wagenblast

12.10.16 - 18.11.16

Eröffnung 12.10.16 - 18:30


Immer wieder gelingt es Don Nice aufs Neue das Zusammenspiel zwischen Natur, Produkt und Konsum in seiner Kunst zu visualisieren. Seine besondere Faszination gilt dabei dem „Dingsein“ der „Dinge“, insbesondere der Verdeutlichung der scheinbar unbedeutenden oder alltäglichen Gegenstände, die wichtige Ideen und Traditionen der amerikanischen Kultur in sich verbergen.
Die Werke von Don Nice waren bereits in zahlreichen Einzelausstellungen zu sehen und sind international in wichtigen privaten wie öffentlichen Sammlungen vertreten. Neben vielen weiteren sind hier besonders die drei großen und einflussreichen musealen Sammlungen des Metropolitan Museum of Art, des Whitney Museum of American Art sowie des Museum of Modern Art in New York zu nennen.
2014 wurde eines seiner Werke weit über dem Schätzpreis durch das Internationale Auktionshaus Christie’s in New York versteigert.

Daniel Wagenblast experimentiert in seinen Skulpturen mit realen Dimensionen und gewohnten Erscheinungsformen. Das Zusammenspiel von Mensch und Technik, Mensch und Tier sowie die menschliche Abhängigkeit von Gebrauchsgegenständen bilden dabei die zentralen Themen seiner Werke. Besonders die in seinen Arbeiten immer wiederkehrende Figur des „Weltenfahrers“ zeigt deutlich das Spiel mit den Größenverhältnissen. Der Mensch erscheint hier als überdimensionale Figur, in der sich eine selbstbewusste Welterfahrung ausdrückt.
Das Prinzip der Größenumkehrung kennzeichnet fast alle Arbeiten des Bildhauers. Ob auf einer Kirche sitzend, oder Autos stemmend, die Figuren Wagenblasts lassen keine Ängste vor dem technologischen Fortschritt erkennen. Es ist vielmehr die Suche nach dem rechten Maß oder Maßstab zur Betrachtung der Umwelt.