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Michael Beutler

20.05.17 - 17.06.17


Herbert Brandl - Ohne Titel, 2017, Öl auf Leinwand, 120 x 90 cm

Herbert Brandl - Ohne Titel, 2017, Öl auf Leinwand, 120 x 90 cm

Herbert Brandl

14.03.17 - 06.05.17

Eröffnung 11.03.17 - 11:00


Rachel vom Morgenstern - Ohne Titel, 2017 Sprühfarbe auf Tüll, 200 x 150 cm

Rachel vom Morgenstern - Ohne Titel, 2017 Sprühfarbe auf Tüll, 200 x 150 cm

Rachel vom Morgenstern

Masophit

17.02.17 -

Eröffnung 17.02.17 - 19:00


in der Filiale Stiftstraße 9

Stefan Müller - Ohne Titel, 2016, Acryl auf Leinwand, 70 x 50 cm

Stefan Müller - Ohne Titel, 2016, Acryl auf Leinwand, 70 x 50 cm

Stefan Müller

21.01.17 - 04.03.17

Eröffnung 20.01.17 - 19:00


Stefan Müllers Bilder sind direkt. Vordergründig wirken sie leicht. Vielleicht liegt das an Müllers Nähe zur Musik. Denn Müller fand sein Interesse an der Kunst im Proberaum. Als alle gemeinsam gejammt haben, mit einem Finger an der Gitarre, stundenlang. Ein bisschen miteinander, ein bisschen gegeneinander – Melodien kollidieren lassen, sich gegenseitig kommentieren lassen und sich treiben lassen mit der Musik.
Müller tränkt und bleicht den Malgrund, wischt mit ihm den Boden, frottiert Dinge in ihn hinein oder lässt ihn über Gegenständen trocknen, sodass sie sich darauf abbilden. Diese Spuren zeigen sich als Male, wenn der Keilrahmen bespannt wird. Er gibt dem Stoff nicht nur seine Form, sondern zeichnet sich auch selbst darauf ab. Einige Leinwände haben Wetter abbekommen, andere tragen Risse, die das Dahinter durchblitzen lassen. Leinwand und Keilrahmen sind so nicht nur die Träger des Bildes, sondern werden ein Teil davon. Müller reagiert darauf kontrolliert und intuitiv. Kreise, Kringel, Linien, Kleckse und Farbflächen lässt er mit und gegen die Gegebenheiten des behandelten Untergrunds arbeiten. Dabei machen Müllers Farbaufträge aus Acryl und Öl, aber auch die Interventionen mit Markern und Eddings, seine Gesten sichtbar.
Müllers neue Bilder zeichnen sich dadurch aus, dass sie vielschichtiger sind, der Keilrahmen schimmert kaum noch durch, ihre Oberfläche scheint teilweise geschlossen. Mal dominiert eine strahlende Farbigkeit, mal ist diese bewusst von grauweißen Tönen gedämpft. Figuren werden angedeutet und verlieren sich in Malerei. Gestischen Linien gibt Müller Raum und bremst sie wieder aus. Müller verbringt immer mehr Zeit mit seinen Bildern, stellt sie weg und arbeitet weiter, da sie immer wieder etwas Neues fordern, weil er ihnen immer wieder neu gegenübertritt.

Martin Kähler

Ridotto al Massimo

09.12.16 - 11.01.17


Martin Kähler findet seine Materialien auf Baustellen. Hierbei geht es nicht allein um die Dinge, die man wegtragen kann, sondern auch um die pragmatischen Installationen und ästhetischen Momente, die der eigene Rhythmus der Baustelle hervorbringt. Bauwerke streben Schicht für Schicht in die Höhe, während drum herum die Baumaterialien lagern, bereitgestellt, weggelegt oder- geworfen werden. Abraumspuren, die von der Baustelle weg- und zu ihr hinführen, setzen den Straßenbelag mit Staub zu. Es entstehen sich stets wandelnde Installationen, die eigentlich nur die intentionslose Dokumentation handwerklicher Arbeit sind. Martin Kähler eignet sich diese Materialien und Prozesse an. Seine Skulpturen und Objekte entstehen in direkter Konfrontation mit dem Material, er nimmt es in die Hände. Was zur künstlerischen Arbeit wird und was nicht ist dabei nicht vorherzusehen. Denn auch wenn ein klares Ziel verfolgt wird, so sind es oft die Dinge, die am Rand seiner Baustellen entstehen, die sich bei genauerem Hinsehen als die eigentliche Arbeit entpuppen. Es geht um gekonntes Scheitern und um das Festhalten zufälliger Konstellationen, deren Moment sich nur schwer reproduzieren lässt. Im Gedanken hängt er dabei am italienischen Begriff Sprezzatura, der sich nicht wörtlich ins Deutsche übersetzen lässt. Er bezeichnet die augenscheinliche Leichtigkeit, mit der ein Könner komplexe Situationen meistert, ohne sich eine Anstrengung anmerken zu lassen.

in der FILIALE, Stiftstraße 9

Sonderbesichtigungstermine:
28.01.2017, 04.02.2017, 11.02.2017, 11:00 – 15:00 Uhr