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Kota Ezawa

The Crime of Arts

23.11.16 - 28.01.17

Eröffnung 23.11.16 - 19:00


In der Ausstellung THE CRIME OF ART übersetzt Ezawa historische Kunstwerke, dessen Schicksal einschneidend durch Ihren Raub verändert wurde  und somit nicht mehr der Öffentlichkeit sichtbar sind, in seine eigene künstlerischen Sprache.
 
Ezawa hat aber nicht den Anspruch die verschwundenen Werke und die Umstände dieser Taten aus wissenschaftlicher Sicht so detailgetreu wie möglich zu reproduzieren, sondern sie dienen vielmehr als eine Art Proxy, der beispielsweise stellvertretend für ein verschwundenes Gemälde, oder ein einzigartiges Objekt steht, aber auch eine historische Situation imitieren oder einen räumlichen Kontext reproduzieren kann.
 
Ezawa schafft neue Bilder für ein kollektives Gedächtnis, indem er bewusst z.B. Objekte oder Szenen digital rekonstruiert und mit Hilfe bildbearbeitender Programme abstrahiert. Er schafft somit ein Denkmal für eine Situation, die droht, in der Vergessenheit zu versinken. Außerdem zeigen wir verschiedene Videoanimationen sowie eine Medieninstallation, die ihre Referenz aus dem Werk von Nam June Paik bezieht, bei dem Kota Ezawa in Düsseldorf studiert hat.

Vittorio Nobili, Stuhl, 1995 I Jürgen Klauke, Pro Securitas, 1991, übermaltes Fotounikat

Vittorio Nobili, Stuhl, 1995 I Jürgen Klauke, Pro Securitas, 1991, übermaltes Fotounikat

Favorites II

For Sale

08.09.16 - 08.10.16

Eröffnung 07.09.16 - 19:00


Highlight der Ausstellung FAVORITES II
In der Auseinandersetzung mit der Kunst aus den 60er Jahren incl. ZERO ist die Galerie auf einen unerwarteten Fund gestoßen, den wir zum Saisonstart präsentieren möchten.
 
Bei der Auflösung des Studios von Otto Piene durch seine Witwe in Düsseldorf, wurden noch „Supergouachen“ – so nannte Piene diese Arbeiten  – gefunden. Die Werke waren einfach 40 Jahre im Studio vergessen worden. Es liegt eine Tonbandaufnahme von einem Interview mit Piene vor, aus der zweifelsfrei hervorgeht, dass diese Arbeiten Mitte der 70er bis in die 80er Jahre entstanden sind. Zertifikate seine Witwe Elizabeth Goldring Piene bestätigen ebenfalls die Echtheit dieser Arbeiten. Von den vier Arbeiten ist nur eine signiert und betitelt. Piene hat häufig erst beim Verkauf die Arbeiten signiert, was ein durchaus übliches Verfahren darstellt.

Auswahl der präsentierten Positionen: Jürgen Klauke, Christiane Feser, Lena Ditlmann, Hermann Göpfert, Otto Piene, Carlo Hauner & Martin Eisler, Tommi Parzinger, Yngve Ekström, Vittorio Nobili, Angelo Lelli, Preben Fabricius & Jorgen Kastholm, Martin Schlotz.

Nick Cave, London, 1996 © Anton Corbijn

Nick Cave, London, 1996 © Anton Corbijn

Anton Corbijn

# 5

27.07.16 - 03.09.16

Eröffnung 27.07.16 - 19:30


In den vergangenen 25 Jahren hat Corbijn neben seiner Zusammenarbeit mit Musikern auch für ihn interessante Personen aus Film, Bildender Kunst, Literatur und Mode fotografiert. Neben diesem Werk führt Corbijn inzwischen erfolgreich Regie. In den letzten 10 Jahren hat er vier Spielfilme gedreht („Control“, „The American“, „A Most Wanted Man“ und „Life“).
 
Während seiner über 40jährigen Karriere hat Corbijn neben seinem fotografischen Werk maßgeblich das Image weltbekannter Bands und Musiker mitgeprägt, wie U2, Depeche Mode, Metallica, Herbert Grönemeyer, Nick Cave und viele andere.

Eröffnung ab 21Uhr auch an unseren 2. Standort: ATELIERFRANKFURT, Schwedlerstraße 1-5, 60314 Frankfurt

Liat Yossifor - Graphite Grey, 2016, Öl und Graphit auf Leinen, 33 x 28 inch

Liat Yossifor - Graphite Grey, 2016, Öl und Graphit auf Leinen, 33 x 28 inch

Liat Yossifor

Double Life

21.04.16 - 04.06.16

Eröffnung 20.12.15 - 19:00


Double Life, bezieht sich auf das Dilemma in der Malerei von Liat Yossifor, die auf den Brüchen zweier verschiedener künstlerischer Ansätze basiert. Einerseits soll ihre Arbeit als ein direktes Überbleibsel der Performance funktionieren – einer Aufzeichnung des Körpers in Aktion, bei der ihr Malprozess einer strikten Zeiteinteilung von ein paar Tagen unterliegt. Andererseits beansprucht das Gemälde seinen eigenen Bildraum, in dem der performative Malakt durch die Logik der Malerei diktiert wird. Yossifor konzentriert sich auf eine monochrome Sprache, in dem sie Farbe mit Graphitpuder verwendet, so dass ihre Bilder gleichzeitig als Malerei sowie als  „Zeichnung“ verstanden werden können.

Jan Schmidt - Ohne Titel, 2015, Tusche auf Papier, 153 x 153 cm

Jan Schmidt - Ohne Titel, 2015, Tusche auf Papier, 153 x 153 cm

Jan Schmidt und Nadine Fecht

Heavy Strokes

21.04.16 - 04.06.16

Eröffnung 20.04.16 - 19:00


Heavy Strokes in BraubachFive umfasst Arbeiten von Jan Schmidt (*1976, Wiesbaden) und Nadine Fecht (*1976, Mannheim).
Schmidt arbeitet in fortlaufenden Serien, in denen er dem Wesen des jeweiligen Mediums auf den Grund zu gehen versucht, so Malerei, Skulptur oder Film. Das auf den ersten Blick von Klarheit und Reduktion bestimmte Erscheinungsbild täuscht, denn dahinter steht eine geradezu besessene Erforschung von Funktion, Form und des Zeitverlaufs.
Gegenübergestellt sind Werke von Nadine Fecht. In ihrer Arbeit steht die Zeichnung im Mittelpunkt, wird aber auch mit anderen Techniken kombiniert. Mit feinen sich wiederholenden Linien, Strukturen und Flächen lässt sie teils großformatige, kraftvolle Gesamtkompositionen entstehen. Dabei experimentiert Fecht immer wieder mit  dem sowohl im Entstehungsprozess vorhandenen als auch für die Betrachter nachvollziehbaren Spannungsverhältnis von fragiler Zeichnung und physischer Energie, das auch die Bohrmaschinenzeichnungen von Jan Schmidt kennzeichnet.

Ausstellungsort: BraubachFIVE, Braubachstraße 5