«ZURÜCK
Sandi Renko - Kvadrat 318, 2018, Airbrush auf Wellpappe, 37 x 37 cm

Sandi Renko - Kvadrat 318, 2018, Airbrush auf Wellpappe, 37 x 37 cm

Sandi Renko – Mario Vièzzoli

Dal segno al suono/Vom Zeichen zum Klang

03.11.18 - 11.01.19

Eröffnung 03.11.18 - 11:00


Optische und akustische Effekte, geometrische Formen, grafische Zeichen und suggestive Klänge verschmelzen in der Ausstellung Dal segno al suono – vom Zeichen zum Klang. Gezeigt werden die Werke der OpArt-Künstler Sandi Renko und Mario Vièzzoli aus Padua. 

Sandi Renko ist seit jeher an der geometrischen Konstruktion und ihrer optischen Wahrnehmung interessiert. Wichtigster Werkstoff ist für ihn die Wellpappe – canneté – ein flexibles Verpackungsmaterial mit kleinen Rillen. Er gestaltet das Wellental und die Seiten des Wellenbergs mit der Airbrushpistole farblich so, dass je nach Betrachtungswinkel unterschiedliche Farbkompositionen sichtbar werden.

Mario Vièzzoli hat einen Werkzyklus auf der Basis eines einzigen Zeichens, des sogenannten “V modulus“ geschaffen. Es beruht auf einem Entwurf für eine Kachel, den er bereits 1968 schuf und heute künstlerisch im Sinne einer universellen Sprache anwendet. Er variiert es durch Wiederholung, Skalierung und Weiterentwicklung, räumliche Ausdehnung, Verformung und Hereinnahme fremder Elemente, Fotografie oder Text.

Anlässlich der Vernissage am 3. November 2018 um 11 Uhr inszeniert Komponist Nicola Sanguin Klangübersetzungen ihrer Bilder als Musikperformance.

<div>Paolo Iacchetti - Movimenti correnti 3, 2013, Öl auf Leinwand, 85 x 80 cm</div><div></div>

Paolo Iacchetti - Movimenti correnti 3, 2013, Öl auf Leinwand, 85 x 80 cm

Paolo Iacchetti

La forma della pittura/Die Form der Malerei

07.09.18 - 27.10.18

Eröffnung 08.09.18 - 11:00


Paolo Iacchetti ist ein Vertreter der reinen Malerei. Er arbeitet mit den Grundelementen Linie und Farbe nach einem konstruktiven Prinzip. In seiner fünften Einzelausstellung in der Frankfurter Westend Galerie, die ihn seit 1993 vertritt, zeigt er seine neuesten Arbeiten, farbintensive Geflechte auf
Leinwand, sowie erstmals auch feingliedrige, bemalte Skulpturen.

Elio Mariucci

Sedimenti – Malerei & Poesie

26.05.18 - 13.07.18

Eröffnung 26.05.18 - 11:00


Mariucci hat seine streng geometrische und zugleich mit leuchtenden Farben spielende Malerei weiterentwickelt. In die augenfällig geordneten und zweidimensionalen Kompositionen setzt er störende Elemente ein, andersfarbige Drehpunkte, die Bewegung und Räumlichkeit hervorrufen. 2015 entdeckt er die Assemblage für sich und ordnet gefundene und gemachte Gegenstände in verschließbaren Holzschachteln an. Dieser Mikrokosmos vermag es, Überlieferungen und Erinnerungen zu bewahren. Er macht aber zugleich den künstlerischen Prozess der Sedimentation, der Schichtung von Erlebnissen, von bewussten und unbewussten Wahrnehmungen sichtbar. Wie in kleinen Schatztruhen bewahrt Mariucci eine geschützte Welt auf, die sich jedoch öffnen und ihre emotionale Ladung entfalten kann. Den neuesten Entwicklungsschritt bildet die 2018 geschaffene Serie der Haiku, die sich auf die gleichnamige japanische Gedichtform beruft.

Freitag, 29.06.2018, 17.30-19.30 Uhr 
Happy ART HOUR mit Gesprächen, Sommerdrinks und Stuzzichini

Marco Brianza

Animalier & Veggie - Lichtobjekte

18.03.18 - 09.05.18


Die Ausstellung zeigt den Entwicklungsweg von Marco Brianza mit einigen Beispielen verschiedener Werkzyklen. Als gelernter Informatiker nutzt er digitale Techniken, Fotografie und Leuchtdioden, um bewegte Bilder aus Licht zu schaffen. Dabei interessiert ihn besonders das Wechselspiel von Raum und Zeit und von Zufall und Interaktion.

Die Ausstellung findet im Rahmen der Luminale 2018 statt. 

Marco Brianza brachte zur Luminale 2016 die Fassade der Galerie mit seiner Lichtinstallation „Wisteria, Blauregen, Glicine,…“ zum Blühen. Dieses Jahr hat er zur Luminale ein neues Kunstprojekt entwickelt, das Menschen an verschiedenen Orten miteinander verbinden soll.

Sonntag, 18.03.2017, 15;00 - 18:00 Uhr
Marco Brianza - WeMakeColors II
network connected interactive light
In einem Workshop können alle Teilnehmer nach seinen Plänen und unter seiner Anleitung ihr eigenes Lichtkunstwerk zusammenbauen und programmieren.

Freitag, 4. Mai 2018, ab 12:30 Uhr
KUNST I MITTAGS I PAUSE

Raffaele Cioffi

Luce dipinta/Gemaltes Licht

17.03.18 - 09.05.18

Eröffnung 17.03.18 - 11:00


Während die imaginären Lichtquellen in früheren Werken meist außerhalb der Leinwand lagen, werden sie in den neuen Gemälden des Zyklus „Luce dipinta“ direkt sichtbar. Farbbänder sind vertikal oder horizontal auf der Leinwand angeordnet – wie Neonröhren, die einen Raum beleuchten. Im Katalog, der die Ausstellung begleitet, heißt es: „So sind es nicht nur die ephemeren Farbräume eines Dan Flavin oder James Turrell, die sich in Cioffis Malerei in materialisierter Form wiederfinden. Als Referenz für die vertikalen Farblinien dienen auch Lucio Fontanas Schnitte durch die Leinwand. Diese fasst Cioffi mal mit breiten, mal mit schmalen monochromen Farbrändern ein, die sich durch den Betrachter imaginär über die Grenzen des Bildträgers hinaus fortsetzen lassen. Dadurch entfaltet sich eine unbegrenzte, elementare Farbwirkung.“ (Dr. Martin Engler und Iris Hasler, Städel Museum)

Freitag, 4. Mai 2018, ab 12:30 Uhr
KUNST I MITTAGS I PAUSE

Osterferien: 3.04.2018 – 06.04.2018

Es erscheint ein Katalog mit einer Einführung von Martin Engler und Iris Hasler