• Markt 44 - Steinernes Haus am Römerberg
  • 60311 Frankfurt a.M. City
  • Di-Fr 11-19 Uhr, Do 11-21 Uhr, Sa, So 11-19 Uhr, Mo geschlossen
  • 069 - 219 3140
  • 069 - 2193 1411
  • E-Mail
  • Homepage
  • Facebook
  • U 4-5 / Linie 11 "Römer"
  • Tiefgarage Römer
«ZURÜCK
<div>Harit Srikhao - The Indra Reincarnation, aus der Serie&nbsp;Mt. Meru, 2017; Copyright; the artist</div>

Harit Srikhao - The Indra Reincarnation, aus der Serie Mt. Meru, 2017; Copyright; the artist

Foam Talent

Frankfurt Junge internationale Fotografie

24.05.18 - 26.08.18


Die Ausstellung präsentiert 20 junge künstlerische Positionen, die in umfassenden Werkensembles das Bild einer Generation zeichnen, die sich mit Fragen der individuellen sowie der gesellschaftlichen Identität, den Auswirkungen territorialer Konflikte, Phänomenen der Subkultur bis hin zu den Möglichkeiten der fotografischen Produktion auseinandersetzt. Eine Reihe von KünstlerInnen bedienen sich anthropologischer Methoden und begeben sich für ihre Projekte auf eine intensive Langzeitrecherche. Andere gehen von gefundenem Material aus, das sie in historischen Archiven, aus privaten Sammlungen sowie dem Internet beziehen und welches sie zum Rohmaterial ihrer künstlerischen Untersuchungen machen. Auch aktivistische Ansätze sowie Strategien des investigativen Journalismus zeichnen die Arbeitsweise einiger Positionen aus. 
Mit Sushant Chhabria (IN), David De Beyter (FR), Mark Dorf (US), Alinka Echeverría (MX), Weronika Gęsicka (PL), Wang Juyan (CN), Thomas Kuijpers (NL), Quentin Lacombe (FR), Clément Lambelet (CH), Namsa Leuba (CH/GN), Erik Madigan Heck (US), Alix Marie (FR/UK), Martin Errichiello (IT) & Filippo Menichetti (IT), Wang Nan (CN), Kai Oh (KR), Viacheslav Poliakov (PL), Ben Schonberger (US), Sadegh Souri (IR), Harit Srikhao (TH) und Vasantha Yogananthan (FR). 

9. Festival der jungen Talente

04.05.18 - 06.05.18

Eröffnung 03.05.18 - 19:00


Im Zentrum des Festivals steht die Zusammenarbeit zwischen den Künstler_innen. Studierende der beteiligten Institutionen waren aufgefordert, sich zum Thema „Utopie / Dystopie“ mit Projektideen zu bewerben, die sich als Experiment oder Forschungsarbeit verstehen. Zugelassen waren alle Medien, auch Projekte aus dem Bereich der Theorie konnten eingereicht werden. Teilnehmen konnten Studierende unter der Voraussetzung, mindestens einen Partner oder eine Partnerin aus einer der anderen Hochschulen zu integrieren. Der Kooperationsgedanke ist einzigartig, das FDJT erweitert mit den hochschulübergreifenden Projekten, die interdisziplinär, experimentell oder performativ sind, die Perspektiven der Institutionen und fördert die Kooperation zwischen den einzelnen Disziplinen.

I am here to learn

Zur maschinellen Interpretation der Welt

15.02.18 - 08.04.18

Eröffnung 14.02.18 - 19:00


Die thematische Gruppenausstellung I am here to learn befasst sich mit lernenden Algorithmen und künstlicher Intelligenz (KI). Der Fokus der Ausstellung liegt auf Wahrnehmung und Interpretation als menschliche Qualitäten, die mittels Lernverfahren auf Maschinen übertragen werden. Der Frankfurter Kunstverein präsentiert internationale Künstlerinnen und Künstler, deren Werke die Prozesse der maschinellen Wahrnehmung und Handlungsautonomie thematisieren.  

Die Ausstellung I am here to learn: Zur maschine llen In terpretation der Welt sucht nach der Position der Kunst in einem von Technikspezialisten, Marktinteressen und zunehmend privatisierten Forschungen geprägten Feld, welches viele Bereiche unserer Gesellschaft beeinflusst und verändert. Was bedeutet die Aussage „I am“, wenn sie von einer maschinellen Entität stammt? Was bedeutet „I am here“, wenn die künstliche Intelligenz keinen Leib hat, durch den sie sich in der Welt verortet?

Künstlerinnen und Künstler:
Zach Blas & Jemima Wyman, Dries Depoorter, Heather Dewey-Hagborg & Chelsea E. Manning, Jake Elwes, Jerry Galle, Adam Harvey, Esther Hovers, Yunchul Kim, Gregor Kuschmirz, Noomi Ljungdell, Trevor Paglen, Fito Segrera, Oscar Sharp mit Ross Goodwin & Benjamin, Shinseungback Kimyonghun, Patrick Tresset. Kurator

Thomas Demand, „Patio“, 2014; Copyright; Thomas Demand, VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Courtesy&nbsp; Sprüth Magers

Thomas Demand, „Patio“, 2014; Copyright; Thomas Demand, VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Courtesy  Sprüth Magers

Perception is Reality: Über die Konstruktion von Wirklichkeit und virtuelle Welten

07.10.17 - 07.01.18

Eröffnung 06.10.17 - 11:00


Der Frankfurter Kunstverein präsentiert im Herbst 2017 die thematische Gruppenausstellung „Perception is Reality: Über die Konstruktion von Wirklichkeit und virtuelle Welten“. Die eingeladenen Künstler_innen untersuchen die Bedingungen der menschlichen Wahrnehmung im Verhältnis zum konstruierten Werk. Ausgangspunkt ist eine Auswahl an Kunstwerken, analoge und digitale, sowie Virtual-Reality-Applikationen aus der aktuellen Kunstproduktion und den Naturwissenschaften. In der räumlichen Gegenüberstellung entsteht ein Gedankenexperiment zur Frage nach der emotionalen Auswirkung artifizieller Bildwelten.

Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung:

Thomas Demand, Alicja Kwade, Marnix de Nijs, Hans Op de Beeck, David O’Reilly, Manuel Roßner, Bayerisches Landeskriminalamt, Christin Marczinzik & Thi Binh Minh Nguyen, Toast u. a.

Melanie Bonajo - Night Soil #2/Economy of Love, 2015, Courtesy Collection Bonnefantenmuseum Maastricht, © die Künstlerin

Melanie Bonajo - Night Soil #2/Economy of Love, 2015, Courtesy Collection Bonnefantenmuseum Maastricht, © die Künstlerin

Melanie Bonajo

Single Mother Songs from the End of Nature

01.06.17 - 27.08.17


Eine kritische Haltung gegenüber dem kapitalistischen Wertesystem und dem modernen Fortschrittsglauben, die Überzeugung, dass der Dualismus zwischen Mensch und Natur aufgebrochen und ein radikales Umdenken stattfinden muss – all dies sind Ausgangspunkte für das künstlerische Schaffen von Melanie Bonajo. Die Künstlerin fragt danach, wie technologischer Fortschritt und auf Waren und Konsum ausgerichtete Lebensvorstellungen Gefühle von Entfremdung erzeugen und so zum Verlust eines Sinns von Zugehörigkeit führen.

Die künstlerische Praxis von Melanie Bonajo (*1978) ist geprägt von einem kritischen Blick auf den Zustand der Welt. Ihre Werke entstehen vor dem Hintergrund einer explizit kapitalismuskritischen Haltung und einem ambivalenten Verhältnis gegenüber der modernen Fortschrittseuphorie. Sie ist eine Reisende auf der Suche nach Individuen und Gemeinschaften, die andere Wege des Mensch-Seins in der Welt beschreiten und ein ganzheitliches, holistisches Verständnis vom gesellschaftlichen Miteinander und dem Umgang mit Mitlebewesen verfolgen.