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Elvira Bach - o.T. (Stehende), 1988, Kunstharz auf Leinwand, 190 x 70 cm

Elvira Bach - o.T. (Stehende), 1988, Kunstharz auf Leinwand, 190 x 70 cm

Lustwandel

Elvira Bach, Doro Koidl, Stefan Plenkers und Salomé

15.07.16 - 03.09.16


Im Mittelpunkt stehen drei schlanke, hochformatige Gemälde von Elvira Bach (* 1951) aus dem Jahre 1988. Aus den Achtzigern stammen außerdem Farbstiftzeichnungen von Elvira Bach und Salomé (* 1954), der ebenfalls zu den so genannten „Jungen Wilden“ zählte und wie Bach als Teilnehmer der Documenta 7 international bekannt wurde.
 
Kräftige Farbaussagen trifft Doro Koidl (* 1943), an der Städelschule bei Michael Croissant, Karl Bohrmann und Johann Georg Geyger ausgebildet. Sie macht die Farbe selbst zum Gegenstand ihrer Malerei und verwendet starke, oft grelle Töne.
Stefan Plenkers (* 1945) Vita ist eng verbunden mit der Geschichte der Nachkriegszeit von Ost und West, mit Mauerbau und Wende. Prägend für sein künstlerisches Werk war eine vom Zentrum für Kunstausstellungen der DDR 1988 organisierte Ausstellung in China. Spuren der dortigen Begegnung mit der Kalligraphie sind im Werk des Dresdners fortan zu finden.

Auf Papier!

Papierarbeiten von HAP Grieshaber, Ludwig Meidner, Toni Stadler und Therese Traube

17.05.16 - 09.07.16

Eröffnung 24.06.16 - 18:00


Die Ausstellung vereint vier Künstler, die auf völlig unterschiedliche Art und Weise Papier als Bildgrund für sich nutzbar machten. Während HAP Grieshaber (1909 – 1981), der wichtigste Holzschneider des 20. Jahrhunderts, mit seinen Holzschnitten präsentiert wird, für die er berühmt ist, werden von Ludwig Meidner (1884 – 1966) Stiche und Radierungen aus den frühen zwanziger Jahren und Werke aus der Exilzeit in London gezeigt.
 
Toni Stadler (1888-1982), dreimaliger Teilnehmer der Documenta und Lehrer an den Akademien in Frankfurt und München, ist mit Aktdarstellungen vertreten. Therese Traube (* 1930), die mit Toni Stadler befreundet war, arbeitet mit dem Pinsel in Aquarelltechnik auf Papier. Ihre anziehenden großformatigen Blumenstillleben waren in Frankfurt bislang selten zu sehen.

Emy Roeder - Stute und Fohlen, 1919, Bronze, 28 cm

Emy Roeder - Stute und Fohlen, 1919, Bronze, 28 cm

Trouvaillen

Hanna Bekker und ihre Zeitgenossen

29.01.16 - 11.05.16


Die Galerie zeigt in einer ständig wechselnden Ausstellung Einzelwerke der klassischen Moderne und herausragende Positionen des 20. Jahrhunderts von Künstlern wie Oskar Moll, Emy Roeder, Ida Kerkovius, Hanna Bekker, Johann Georg Geyger u. a.

Florian Köhler - Interieur, 1968, Dispersion, Acryl auf Leinwand, 95 x 100 cm

Florian Köhler - Interieur, 1968, Dispersion, Acryl auf Leinwand, 95 x 100 cm

Florian Köhler

Dust in my Eyes - Bilder und Arbeiten auf Papier 1964 - 2013

27.11.15 - 23.01.16

Eröffnung 27.11.15 - 18:00


In diesem Jahr hätte der gebürtige Frankfurter Florian Köhler (1935 - 2013) seinen 80. Geburtstag gefeiert. Der Maler hat als Mitglied der Münchener Gruppe WIR, die sich dann mit der Gruppe SPUR zur Gruppe GEFLECHT zusammenschloss, Anteil an einer wichtigen Phase der Kunst der sechziger Jahre. Die Ausstellung gibt einen retrospektiven Einblick in Köhlers Gesamtwerk, mit Bildern und Papierarbeiten, die zwischen 1964 in München (Geflecht) und 2013 in Hamburg entstanden sind.

Elvira Bach, Lady on the pillow, 2010, Acryl auf Papier, 140 x 100 cm (Foto: Jochen Littkemann)

Elvira Bach, Lady on the pillow, 2010, Acryl auf Papier, 140 x 100 cm (Foto: Jochen Littkemann)

Elvira Bach

11.09.15 - 14.11.15

Eröffnung 11.09.15 - 18:00


„Seit über dreißig Jahren faszinieren ihre großformatigen Frauenbildnisse durch einen zupackenden Malgestus, der mit überbordender Farbigkeit und hypnotischer Direktheit einen unbändigen Lebenswillen zeigt, der alle Facetten des Mensch-seins spiegelt. Sie ist nicht nur eine Chronistin ihres Lebens – vom Treiben in den Künstlertreffen der 70er Jahre über die Einflüsse ihrer Aufenthalte in Afrika bis zu den Mutter-Kind-Porträts und den ruhigeren Bildern der Gegenwart – sie ist auch eine Entdeckerin der Ambivalenzen des Frauseins geblieben: Selbstbewusstsein und Geschlechterdrama, Freude und Trauer, Stärke und Ironie. (...) Ihre Arbeiten aus 30 Jahren zeigen den Wandel im Ewig-Gleichen, die Zeitgenossenschaft und das gelebte Leben einerseits und das Arche-typische der „Evastöchter“ andererseits: weibliche Urgeschöpfe, deren selbstbewusste Präsenz wie in dramaturgisch inszenierten Auftritten alle Aufmerksamkeit auf sich zieht und deren körperbetonte Attitüde und Farbenpracht zu überwältigen vermag.“ (Saskia de Vries)

Zum Saisonstart 2015 der Frankfurter Galerien zeigt das Frankfurter Kunstkabinett Hanna Bekker vom Rath eine Einzelschau mit Werken von Elvira Bach. Im Mittelpunkt der Ausstellung werden neue Arbeiten stehen wie das in diesem Jahr entstandene „Selbst“.

Zur Einführung spricht Dr. Friedhelm Häring, Museumsdirektor a.D., Gießen. Die Künstlerin ist anwesend.