• Braubachstraße 30-32
  • 60311 Frankfurt a.M. City
  • Ab Mitte Mai 2014 am Di, Do-So 11-18 und Mi 11-20 Uhr
  • 069 - 291 726
  • 069 - 286 39
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Jaromír Funke

Fotograf der Avantgarde

27.01.18 - 29.04.18


Der Tscheche Jaromír Funke (1896–1945) zählt zu den wichtigsten Vertretern der internationalen Avantgarde-Fotografie. Er experimentierte mit Licht, Schatten und Reflektion – und lotete die Möglichkeiten der Fotografie neu aus. Unverwechselbar und oft vorausschauend griff er in seinen Bildern Impulse aus Kubismus, Neuer Sachlichkeit, Abstrakter Kunst und Surrealismus auf. Das Fotografie Forum Frankfurt zeigt das Werk des Visionärs erstmals in Deutschland. Zu sehen sind 70 Fotografien aus Funkes avantgardistischer Phase in den 1920er und 1930er Jahren. Nach frühen Landschaftsaufnahmen im Stil des Piktorialismus schuf Funke ab 1923 moderne Arbeiten: minimalistische Kompositionen mit Tellern und Glasflaschen, Stillleben mit Glasobjekten, Glühlampen und Seesternen. Seine Fotografien wurden zunehmend abstrakt, im Zentrum stand nicht mehr das Objekt, sondern sein Schatten. Parallel trieb Funke die Entwicklung der Fotografie auch theoretisch voran, u.a. als Autor und Dozent in Prag.

Bruno Barbey - Belém, Pará, Brazil, 1966

Bruno Barbey - Belém, Pará, Brazil, 1966

Bruno Barbey

Passages

09.09.17 - 14.01.18

Eröffnung 08.09.17 - 19:00


Die Ausstellung präsentiert Arbeiten von Bruno Barbey aus aller Welt – zum Beispiel Schwarzweiß-Bilder aus »Les Italiens«, Barbeys erstem Fotoessay (1961–1964), der ihn mit 25 Jahren zum Mitglied bei Magnum Photos machte. Seinen meisterhaften Umgang mit Farbe zeigen Aufnahmen aus Brasilien in den 1960er Jahren und später Impressionen aus Marokko, dem Land seiner Jugend. Einen Schwerpunkt der Schau bilden Barbeys Dokumentationen großer Weltereignisse – Sechstagekrieg im Nahen Osten, Vietnam-Krieg, Studentenunruhen in den 1960er Jahren, Polen zur Zeit von Solidarność oder der Irak-Krieg Anfang der 1990er Jahre.

Hayley Williams - Paramore, bei Rock im Park, Nürnberg 2013

Hayley Williams - Paramore, bei Rock im Park, Nürnberg 2013

Rock.Funk.Punk

10.06.17 - 27.08.17

Eröffnung 09.06.17 - 19:00


Emotionen und die Freiheit, sie zu leben: Die Ausstellung ROCK.FUNK.PUNK. präsentiert einzigartige Fotoaufnahmen von legendären Musikern und Konzerten seit den späten 1960er Jahren bis heute. Mehr als 150 Arbeiten von zehn Fotografen zeigen international berühmte Clubs und Bühnen – von der alternativen Punk-Club-Szene im San Francisco der 1970er Jahre bis hin zu „Rock am Ring“, dem jährlichen Festival am Nürburgring.
Daneben sind mehr als 100 Ikonen der Musikgeschichte zu sehen, darunter Iggy Pop, Janis Joplin, David Bowie, The Dead Kennedys, The Rolling Stones, Motörhead, Coldplay, Udo Lindenberg, Beth Dito, Jay Z, Deichkind und die Toten Hosen. Bands und Musiker sind on stage fotografiert und backstage – intim und unmittelbar. Außerdem bietet die Ausstellung eine Auswahl von Plattencovern privater Sammler, Fotografien extravaganter Fashion-Statements der Musikszene – und natürlich Musik.
Künstler der Ausstellung: Michael L. Abramson, Susan Barnett, Pep Bonet, Anton Corbijn, Stanley Greene, Bob Gruen, Gijsbert Hanekroot, Barbara Klemm, Günter & Felix Pfannmüller, Derek Ridger, u.a.

Lurdes R. Basolí - Maria – I, 2014 © Lurdes R. Basolí

Lurdes R. Basolí - Maria – I, 2014 © Lurdes R. Basolí

Donaureise

Auf den Spuren von Inge Morath

25.02.17 - 28.05.17


Neun Frauen, acht Länder, ein Fluss: Die Ausstellung präsentiert einen fotografischen Roadtrip durch Europa – und feiert die Frauen in der zeitgenössischen Dokumentar-fotografie. Die Ausstellung zeigt rund 100 Arbeiten von acht internationalen Fotografinnen, alle Preisträgerinnen des Inge-Morath-Awards. Ergänzt wird die Schau durch Originalfotos von Inge Morath (1923–2002).
Auf einer 34-tägigen Reise von der Donau-Quelle im Schwarzwald bis zur Mündung ins Schwarze Meer dokumentierten die Fotografinnen im Sommer 2014 ihre Sicht auf Menschen, Natur und Lebensthemen am Fluss. Entstanden sind dokumentarische, konzeptionelle, interaktive und abstrakte Fotografien – als Hommage an die Wegbereiterin Inge Morath: Die gebürtige Österreicherin war das erste weibliche Mitglied von Magnum Photos. Sie gilt als Pionierin des Fotojournalismus und hat selbst immer wieder an der Donau fotografiert.

Sascha Weidner

Was übrig bleibt

10.12.16 - 29.01.17

Eröffnung 09.12.16 - 19:00


Unter dem Titel "Was übrig bleibt" werden 1001 Bilder von Sascha Weidner präsentiert. Dazu eine Einladung an die Besucher zum Tausch: Wer unter den Fotografien eine entdeckt, die ihm besonders gefällt, darf sie mitnehmen – wenn er im Gegenzug eine schriftliche Begründung hinterlässt. Duplikate der entnommenen Bilder, die in einem zweiten Raumbereich mit dem Motiv zur Wand stehen, werden daraufhin umgedreht und sichtbar. So entsteht gemeinsam mit den Besuchern eine sich dauernd verändernde Schau auf die Welt – und eine Textsammlung voller Gedanken über das, was Kunst im Betrachter bewegt.

Mit der Ausstellung "Was übrig bleibt" erinnern Kuratorin Luminita Sabau und das Fotografie Forum Frankfurt an Leben und Werk des Fotografen Sascha Weidner, der 2015 im Alter von 40 Jahren starb. Bekannt geworden ist der Berliner Fotokünstler als romantischer Wanderer, der mit melancholischem Blick die vermeintlich kleinen Momente des Lebens fotografisch festgehalten hat. Hinterlassen hat er eine Fülle sehr persönlicher und assoziationsreicher Bilder. »Alles ist wichtig. Kulturelles. Katastrophen. Klischees. Banales. Politisches. Alles wird mich prägen. Alles soll festgehalten werden«, hat Weidner einmal seine Motivation beschrieben.