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100 Köpfe | 100 Heads

Skulptur – Malerei – Papierarbeiten

09.06.16 - 03.09.16


Als Ausdruck der höchsten Konzentration des menschlichen Antlitzes steht der Kopf in der bildenden Kunst  seit Jahrtausenden im Interesse des Künstlers: die griechische und römische Porträtplastik, die byzantinischen Mosaiken und gotischen Christusbildnisse, Albrecht Dürers und Rembrandts beispiellose Selbstporträts, nicht zuletzt die allgegenwärtige Mona Lisa, die zahllosen höfischen Auftragsporträts des Barock und Rokoko und seit dem 19. Jahrhundert die Charakter- und Milieustudien. Ausgelöst durch den  Vormarsch der Fotografie findet die Bildniskunst in der Moderne neue Aufgaben und neue Formen, Abbild- und Selbstdarstellungscharakter treten in den Hintergrund. Die Abstraktion führt graduell bis zur Unkenntlichkeit; das Bildnis in der Postmoderne bedient sich aller Traditionen.

Horst Antes | Francis Bacon | Enrico Baj | Georg Baselitz | Sandra Brandeis Crawford | Beate Debus | Max Ernst | Guy Ferrer | Dario Fo | Katsura Funakoshi | Alfred Haberpointer | Johannes Heisig | Martin C. Herbst | Torsten Holtz | Karl Hubbuch | Bernhard Jäger | Alexej von Jawlensky | Dietrich Klinge | Eckhard Kremers | Lucebert | Saša Makarova | André Masson | Igor Mitoraj | Pablo Picasso | Bernd Schwarzer | Volker Stelzmann | Max Uhlig | Andrea Ventura | Reinhard Voss | Andy Warhol | Constanza Weiss | Paul Wunderlich | Klaus Zylla

Hsiao Chin

The Universe Energy

21.04.16 - 04.06.16

Eröffnung 21.04.16 - 18:30


Hsiao Chins sehr individuelles Œuvre lässt sich erst mit der Kenntnis seiner Biographie begreifen, hier spiegelt sich seine persönliche Entwicklung, die mit der Veränderung seiner künstlerischen Auffassung einhergeht. In seinen abstrakten und höchst ästhetischen Kompositionen, in denen pulsierende und stark kontrastierende Farbflächen zu immateriellen Formen auf den Bildgrund gesetzt werden, verbindet sich der Geist traditioneller östlicher Ästhetik mit den stilistischen Prinzipen der westlichen nicht-figurativen Kunst des 20. Jahrhunderts.

Die erstmalige Ausstellung in DIE GALERIE gibt anhand von rund 60 Werken aus den Jahren 1961 bis 2016 einen Überblick über das Schaffen des Künstlers.

Hsiao Chin wird zur Finissage am 4.06.2016 um 11:00 Uhr seinen Besuch nachholen und uns noch einmal in seine Welt der farbintensiven Abstraktion zwischen fernöstlicher Tradition und westlicher Moderne entführen.- Die Matinée wird durch die chinesische Yangqin-Spielerin Shi Qing des Peking Oper Clubs begleitet.

Klaus Zylla, Kopf vor grünem Grund, 2006, Mischtechnik auf Leinwand, 100 x 80 cm

Klaus Zylla, Kopf vor grünem Grund, 2006, Mischtechnik auf Leinwand, 100 x 80 cm

Klaus Zylla

Ahnenfolge

28.01.16 - 09.04.16

Eröffnung 27.01.16 - 18:30


Ahnenfolge - der Titel verheißt eine Reise in die Vergangenheit und einen Einblick in die Welt des Künstlers Klaus Zylla. Seine vielfach in Anlehnung an literarische Vorbilder geschaffenen Wesen bevölkern phantastische Landschaften, erinnern an frühzeitliche Geschöpfe, verbinden Vergangenes mit Gegenwärtigem. So reihen sie sich in verschiedenen Entwicklungsphasen wie eine Abfolge von Generationen aneinander. Wichtige künstlerische Elemente werden von einer zur nächsten weitergegeben, der Künstler erfindet sich aber auch immer wieder neu.

Eduardo Arroyo - Mickey Mouse - Cristobal Colon, 1992, Mischtechnik, 43 x 37 cm, signiert

Eduardo Arroyo - Mickey Mouse - Cristobal Colon, 1992, Mischtechnik, 43 x 37 cm, signiert

Auf Papier - On Paper

12.11.15 - 23.01.16

Eröffnung 11.11.15 - 18:30


Das einst als heilig geltende Material Papier ist heute eines der meist genutzten und achtlos verbrauchten Medien. Seit mehr als 2000 Jahren dient es dem Menschen unter anderem als Kommunikationsträger und Basis intellektuellen und kreativen Austauschs. Dem Bedürfnis, sich künstlerisch mitzuteilen, erwuchsen verschiedenste Gestaltungs-möglichkeiten und Techniken.
Auf Papier drückt sich der Künstler aus, hält Gedanken fest, probiert sich aus, notiert und studiert. Nicht immer entwickelt sich daraus auch ein eigenständiges Kunstwerk. Papier ist plan, flexibel, leicht und unkompliziert zu bearbeiten. Schon längst hat es sich vom bloßen Mal- und Zeichengrund hin zu einem eigenen, vielseitig einsetzbaren Werkmaterial entwickelt, genutzt für Studienblätter und Skizzen ebenso wie für detailliert ausgearbeitete Bleistiftzeichnungen, Aquarelle, Gouachen, aber auch Collagen, Fotoarbeiten und Künstlerbücher.
Die Ausstellung präsentiert eine Fülle von Papierarbeiten, die künstlerische Intentionen, Handwerk und Sensibilität gleichermaßen offenbaren. Durch die Fokussierung auf die verschiedenen Techniken setzt sie Künstler der klassischen Moderne wie André Masson, Pablo Picasso oder Joan Miró, Künstler der CoBrA-Gruppe und zeitgenössische Positionen wie Johannes Heisig, Volker Stelzmann oder Klaus Zylla zueinander in Bezug und findet neue, zuweilen unerwartete Zusammenhänge.

Volker Stelzmann

Panoptikum

09.09.15 - 07.11.15

Eröffnung 09.09.15 - 18:30