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Taschen!

Tradition und Qualität - Recycling und Upcycling - Veredelung.

19.12.14 - 26.04.15


Das sind die Leitlinien, nach denen wir 16 Kleinserienhersteller außergewöhnlicher Lederwaren zur Ausstellung gebeten haben. Die einen nähen von Hand wie vor Hunderten von Jahren, andere kniffeln Schnitte aus, um EIN Lederteil mit Reißverschlüssen zur Tasche zu formen. Funktionale Elemente sind gleichzeitig gestalterische Dekormittel, und größen-variabel gehen die Taschen auf die Bedürfnisse moderner Stadtnomaden ein. Wer träumt nicht von dem Begleiter, der alle Dinge aufnimmt, die man/frau im Tagesablauf so braucht?

Gestalter und Gestalterinnen aus Deutschland, Italien, den Niederlanden und Portugal zeigen neue Lösungen für altbekannte und immer wieder neue Aufgaben. Klares Design, Funktionalität, beste Materialien und Verarbeitung stehen im Fokus, wenn per Hand oder mit der Nähmaschine Taschen von klassischer Eleganz und gleichzeitiger Modernität gefertigt werden. Ein gut organisiertes Innenleben mit separaten Fächern garantiert das Auffinden von Schlüssel, Mobiltelefon und Geldbörse. Die Verschlüsse halten der Beanspruchung stand, Nähte sind auch nach Jahren noch Nähte, und das Material wird durch den Gebrauch täglich schöner. Vielleicht entdecken Sie in der Ausstellung (und in der Boutique, gleich zum Mitnehmen) ja DAS eine Stück, das Sie Ihren Enkelkindern noch vererben möchten. Jedenfalls stehen Tradition und Qualität hier als Synonym für Langlebigkeit - sprich: Nachhaltigkeit.

Roger Vivier ca. 2010 (Bruno Frisoni)

Roger Vivier ca. 2010 (Bruno Frisoni)

Roger Vivier

SchuhWERKE

22.03.14 - 02.11.14

Eröffnung 21.03.14 - 17:00


Soraya, Elizabeth Taylor, Marlene Dietrich und Jeanne Moreau trugen seine Schuhe. Und natürlich Catherine Deneuve in "Belle de Jour".
Hätte er sich das träumen lassen, als der Student der Bildenden Künste aus der Not heraus eine Beschäftigung in einer familiennahen Schuhfabrik fand und fortan Schuhe wie Skulpturen gestaltete? Roger Vivier erfand den Stiletto-Absatz und die jedem statischen Verständnis widersprechenden Komma- und Choc-Absätze, ließ seine Seidenschühchen mit Federn und Perlen besticken und gab Brigitte Bardot die richtigen Stiefel für den Ritt auf der Harley-Davidson...

Seit den frühen 1930er Jahren revolutionierte Vivier den nordamerikanischen Schuhmarkt, er kreierte für I. Miller und Delman in New York. Und das alles tat er im Auftrag der S.A. Laboremus, einer Tochter der Heyl’schen Lederwerke in Worms-Liebenau mit Sitz an der Pariser Place Vendôme - und Blickkontakt zum renommierten Hotel Ritz.

Das DLM präsentiert erstmals aus seinem Fundus 40 Prototypen des Meisters aus den 1930er Jahren, die einen Fokus auf das bislang kaum erforschte Frühwerk Roger Viviers werfen. Leihgaben aus dem Musée Christian Dior in Granville, die Fondation Pierre Bergé Yves Saint Laurent sowie des heute im Konzern von Tod’s geführten Hauses Roger Vivier Paris erlauben einen Einblick in das Schaffen eines der Großen der Modewelt des 20. Jahrhunderts.

Gary Greenwood "Socked sole bearer"

Gary Greenwood "Socked sole bearer"

Schätze für das Deutsche Ledermuseum

10.11.13 - 16.02.14


Der Förderkreis stellt Ankäufe aus 25 Jahren engagierten Mäzenatentums vor

 Würde man alle Ankäufe des Förderkreises aus den Sammlungen entfernen, gliche die Ausstellung einem Schweizer Käse.... Lücken würden in allen Schwerpunktsammlungen klaffen, und manche Galerie müsste gleich ganz geschlossen werden.

 Seit der Förderkreis des Deutschen Ledermuseums 1987 gegründet wurde, sind fast 1.000 Objekte angekauft worden. In der Regel handelt es sich dabei um gezielt gesuchte Konvolute, die die Museumsleitung zur Neueinrichtung oder Erweiterung seiner Schwerpunktsammlungen braucht und ohne Unterstützung von außen nicht kaufen könnte. Dies betrifft z.B. die Ende der 1980er Jahre konzipierte Cowboy-Ausstellung und den kürzlich eröffneten China-Saal, den Bereich der Sportausstattungen und der Haute Couture sowie die Kunstgalerie. Das Museum durfte dabei immer auf die Aufgeschlossenheit der Mitglieder des Förderkreises zählen, denen nicht nur die experimentellen Ansätze im Schuhdesign gefielen, sondern auch Tendenzen der zeitgenössischen Kunst, sei es der "Irrsinn auf Eselshaut" von Lili Fischer oder die "Die Wandlung der Unschuld" in einer Fotoarbeit von Monika Golla.

 Bei der Gründung rekrutierten sich die Mitglieder vor allem aus den noch florierenden lederverarbeitenden Industriezweigen, die Taschen, Koffer und Kleinlederwaren sowie Schuhe fertigten. Aktuell wirbt der Förderkreis verstärkt um private Liebhaber des Museums, die mit ihrem Engagement ein Stück weit die Belange des Museums mittragen möchten.

Licher Fotopreis

"Mensch und Natur" 2011

15.10.12 - 02.01.13

Eröffnung 14.10.12 - 11:30


Wettbewerbsziel ist es, die fotografische Erfassung des aktuellen Verhältnisses von Mensch und Natur zu fördern. Dabei können sowohl positive als auch negative Folgen unseres Umgangs mit der Natur in den Blick gerückt werden. Der Mensch selbst muss nicht sichtbar sein; die Spuren, die er hinterlässt, können aber Ausdruck des Verhältnisses von Menschen und Natur sein. Die Preise werden für die künstlerisch, technisch und inhaltlich beeindruckendsten Fotos vergeben.