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S. A. Manufactures Céramiques d ’Hemixem, Gilliot & Cie., Fliesenfries mit Maiglöckchen, 1900, © Institut Mathildenhöhe, Städtische Kunstsammlung Darmstadt, Englische Jugendstilfliesen-Sammlung Inge Niemöller, Foto: Gregor Schuster

S. A. Manufactures Céramiques d ’Hemixem, Gilliot & Cie., Fliesenfries mit Maiglöckchen, 1900, © Institut Mathildenhöhe, Städtische Kunstsammlung Darmstadt, Englische Jugendstilfliesen-Sammlung Inge Niemöller, Foto: Gregor Schuster

Ornament im Quadrat

Die Jugendstilfliesen-Schenkung Inge Niemöller

12.03.17 - 02.07.17

Eröffnung 11.03.17 - 18:30


Die Fliese war um 1900 in Europa allgegenwärtig: Ob an öffentlichen Plätzen wie Bibliotheken oder Kaufhäusern, oder in privaten Räumlichkeiten wie Küchen oder Bädern – überall hielt die Ornamentfreude des Jugendstils mit einer Fülle neuer Bildmotive auf Wand- und Bodenfliesen Einzug. Das handliche – meist 15 x 15 cm große – Format konnte dank moderner Produktionsmethoden seriell und damit kostengünstig angefertigt werden. Auch aufgrund ihrer hygienischen und dekorativen Vorteile fand die Fliese beinahe in allen Bereichen des Alltags Verwendung.

Die Ausstellung in den Bildhauerateliers des Museum Künstlerkolonie stellt die Fliese als Ornamentträger und zugleich als Gebrauchsgegenstand vor und verdeutlicht dabei anschaulich die radikalen kunst- und kulturgeschichtlichen Entwicklungen sowohl im privaten als auch im gesellschaftlichen Bereich – angefangen bei der Industrialisierung über die Stilerneuerung bis hin zur Lebens- und Kunstgewerbereform.

Patriz Huber, Einrichtungsprojekt für ein Arbeitszimmer, Aufriss einer Wand mit Bücherschrank, 1901 – 1902, Bleistift, Aquarellfarben und Deckweiß auf Papier, 14,5 x 27,8 cm, Institut Mathildenhöhe, Städtische Kunstsammlung Darmstadt, Inv.-Nr. 2603/3 ZG, Foto: Gregor Schuster. <br />

Patriz Huber, Einrichtungsprojekt für ein Arbeitszimmer, Aufriss einer Wand mit Bücherschrank, 1901 – 1902, Bleistift, Aquarellfarben und Deckweiß auf Papier, 14,5 x 27,8 cm, Institut Mathildenhöhe, Städtische Kunstsammlung Darmstadt, Inv.-Nr. 2603/3 ZG, Foto: Gregor Schuster.

Weltentwürfe

Die Künstlerkolonie Darmstadt 1899-1914

05.05.15 - 21.02.16

Eröffnung 05.05.15 - 18:30


Museum Künstlerkolonie

Das Jubiläum „25 Jahre Museum Künstlerkolonie Darmstadt (1990 – 2015)“ leitet ein spannendes Jahr für die Mathildenhöhe ein. Ein erstes Highlight in 2015 wird ab dem 6. Mai 2015 zu erleben sein. An diesem Tag eröffnet im Museum Künstlerkolonie die umfassende Neupräsentation der Sammlung zu Jugendstil und Moderne. Unter dem Titel der Ausstellung „Weltentwürfe – Die Künstlerkolonie Darmstadt 1899 – 1914“ werden alle 23 Künstler, die auf der Mathildenhöhe tätig waren, mit ihren Arbeiten in der Ausstellung vertreten sein. Anhand von Werken der freien und angewandten Kunst sowie Modellen und Multimedia Vorführungen wird die herausragende Bedeutung der Künstlerkolonie für die Entwicklung der Architektur, Kunst und Design seit 1900 vorgestellt. Die Ausstellung wird bis zum 21. Februar 2016 im Museum Künstlerkolonie zu sehen sein.

Jugendstil in Darmstadt 1899 bis 1914

Die Sammlung

01.01.14 - 03.05.15



Die Sammlung zum Darmstädter Jugendstil im 1901 erbauten Ernst-Ludwig-Haus dokumentiert die Geschichte und das Wirken der Darmstädter Künstlerkolonie (1899 bis 1914) und gibt einen Überblick über das umfassende kreative Schaffen und die avantgardistischen Leistungen ihrer Mitglieder.

Die Präsentation im ehemaligen Ateliergebäude der Künstlerkolonie vereint Malerei, Skulptur, Architekturmodelle, Grafik, Buchkunst, Möbel, Textilien, Porzellan, Schmuck und Goldschmiedearbeiten des Darmstädter Jugendstils – und zeigt die Mitglieder der Künstlerkolonie als Stil prägende Universalkünstler ihrer Zeit. Gezeigt werden Meisterwerke von so namhaften Künstlern wie Peter Behrens, Hans Christiansen, Bernhard Hoetger oder Joseph Maria Olbrich. Mit räumlichen Gesamtensembles wie dem Wertheim-Speisezimmer von Behrens wird die Idee des Gesamtkunstwerks als Ideal der Jugendstilbewegung in der Sammlungspräsentation erlebbar gemacht.

Das von Joseph Maria Olbrich errichtete Ernst-Ludwig-Haus – mit seiner beeindruckenden Südfassade, flankiert von zwei gewaltigen Monumentalfiguren des Bildhauers Ludwig Habich – kann selbst als wahres Jugendstiljuwel bezeichnet werden. Im ehemaligen Ateliergebäude manifestierte Olbrich seine symbolische Absicht einen „Tempel der Arbeit“ zu schaffen, in dem das Wirken der Künstler sich in Form eines „Gottesdienstes“ hoch über den Niederungen des Alltags vollziehen sollte.

Neben der ständigen Ausstellung bieten die Bildhauerateliers des Museums zusätzlichen Platz für kulturhistorische Präsentationen und Sonderausstellungen zu aktuellen Designpositionen.

Bernhard Hoetger

Der Platanenhain

26.05.13 - 25.08.13


Umfassender Hoetger-Parcours auf dem Freigelände der Mathildenhöhe sowie Ausstellung von Bronzen, Majoliken, Zeichnungen und Zeitdokumenten zu Bernhard Hoetgers Platanenhain-Projekt im Museum Künstlerkolonie aus Anlass der Restaurierung des skulpturalen Gesamtkunstwerks im Platanenhain auf der Mathildenhöhe Darmstadt.

Die Ausgestaltung des Platanenhains auf der Mathildenhöhe Darmstadt durch Bernhard Hoetger (1874-1949) war der künstlerische Höhepunkt der letzten Ausstellung der Darmstädter Künstlerkolonie im Jahr 1914. Mit über 40 plastischen Werken auf dem gesamten Areal der Mathildenhöhe schuf Hoetger ein emphatisches Gesamtkunstwerk zum Kreislauf des Lebens. Im Ensemble der großen Reliefs „Frühling“, „Sommer“, „Schlaf“ und „Auferstehung“, der Tierfiguren, Krugträgerinnen, Textreliefs, Vasen und Personifikationen menschlicher „Licht- und Schattenseiten“ ließ Hoetger mit Anklängen an buddhistische und christliche Motivik sowie altägyptische und romantische Lyrik einen geradezu sakralen Außenraum entstehen.

Die Ausstellung findet im Anschluss an eine groß angelegte Restaurierung der skulpturalen Werke des Platanenhains statt und wird das Programm des Gesamtkunstwerks in situ und im Museum Künstlerkolonie mit herausragenden Leihgaben präsentieren. Bernhard Hoetger wird so als exemplarischer Transformator der Moderne sichtbar.

Kunsthalle Marcel Duchamp

Caroline Bachmann und Stefan Banz

21.04.13 - 03.11.13

Eröffnung 20.04.13 - 18:30


Das kleinste Museum der Welt ist zu Gast auf der Mathildenhöhe Darmstadt: Den ganzen Sommer über zeigt die gerade einmal einen halben Kubikmeter große Kunsthalle Marcel Duchamp vor dem wegen Sanierung geschlossenen Ausstellungsgebäude eine hochkarätige Themenausstellung, konzipiert von den Erfindern und Betreibern der Kunsthalle Marcel Duchamp: den Schweizer Künstlern Caroline Bachmann und Stefan Banz.

Erstmals wechselt die Kunsthalle, sonst im schweizerischen Cully am Genfer See beheimatet, ihren Standort. Zur Feier des 100-Jahr-Jubiläums von Duchamps Schokoladenreibe präsentieren Caroline Bachmann und Stefan Banz bedeutende Werke nach Marcel Duchamp (F), Meret Oppenheim (CH), Joseph Beuys (D), Dieter Roth (CH), Ed Ruscha (USA), Aldo Walker (CH), Robert Gober (USA), Vik Muniz (BR), Sonja Alhäuser (D) – im Miniaturformat, und deshalb umso eindrucksvoller.