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Michelle Concepción

31.05.17 -


Winfried Skrobek - „o. T.“ (a. d. Gruppe „Zeit meines Lebens“), 2017, 40 x 150 cm

Winfried Skrobek - „o. T.“ (a. d. Gruppe „Zeit meines Lebens“), 2017, 40 x 150 cm

Winfried Skrobek

Töne und Zwischentöne

19.04.17 - 26.05.17

Eröffnung 19.04.17 - 18:30


Manchmal ist es ein zartes leises Tönen und dann wieder ein lautes helles Strahlen. In der verweilenden Betrachtung vor Winfried Skrobeks Bildern scheinen sich die Farben und Farbnuancen immer wieder zu verändern und neue Beziehungen einzugehen. Dies ist einer der Gründe, weshalb der Künstler seine Werke lieber als „Sehstücke“ denn als Bilder bezeichnet. Nicht das in sich abgeschlossene Bild interessiert ihn, sondern der lebendige Sehprozess, der sich im aufmerksamen Betrachten eröffnet. Winfried Skrobek versteht das „In-Beziehung-Treten“ als elementaren Teil des Bildprozesses. Das wechselnde Tageslicht, das sich auf die Farberscheinung auswirkt, malt ebenso an seinen Bildern mit wie auch das Augenlicht des Betrachters. Ziehende Wolken, wechselnde Licht- und Farberfahrungen üben auf Winfried Skrobek eine große Faszination aus. In dieser Ausstellung werden fließende Farblichtrhythmen und wolkenhaft „himmlische“ Farbräume in Beziehung gesetzt. „Bilder kommen und gehen, was bleibt ist das Sehen.“ (W. Skrobek)

Barbara Feuerbach - o. T. (aus der Serie „Die Kinder der Kaiserin“), 2017, je 29,7 x 21 cm, Ölkreide, Gouache und Applikationen/ Papier

Barbara Feuerbach - o. T. (aus der Serie „Die Kinder der Kaiserin“), 2017, je 29,7 x 21 cm, Ölkreide, Gouache und Applikationen/ Papier

Barbara Feuerbach

von Geblüth

08.03.17 - 07.04.17

Eröffnung 08.03.17 - 18:30


Nach den Märchenbildern (Grimm-Märchen), den Fabelwesen (des Straßburger Münsters) und dem biblischen „Eva und Adam“-Zyklus hat sich Barbara Feuerbach in ihren neuen Bildern einem historischen Thema zugewandt: den Kaiserbildern. Ausgangspunkt waren die Kaiserbilder aller 52 Kaiser des Heiligen Römischen Reichs im Kaisersaal des Frankfurter Römers, die ab 1838 entstanden sind und als Porträts dem tatsächlichen Aussehen der Herrscher gleichen sollten. Mit diesen „empfundenen“ Charakterdarstellungen wurden die seinerzeit besten Maler Frankfurts betraut. Nun hat sich die Frankfurter Malerin Barbara Feuerbach das Thema noch einmal vorgenommen. Wer ihre Arbeiten kennt, wundert sich nicht, dass nun auch die Kaiserinnen dargestellt sind und die Kinder, die seinerzeit zahlreichen Prinzessinnen und Prinzen. Allein Maria Theresia hatte 16 Kinder, von denen 12 das Kindesalter überlebten. „von Geblüth“ zeigt uns stolze Männer, starke und schöne Frauen und deren Kinder. Herausgeputzt und doch empfindlich zart, wirken sie immer kindlich anrührend. Barbara Feuerbach ist wiederum ein ganz neuer Kosmos an Figuren gelungen!

Dienstag, 4. April, 18.30 – 21 Uhr
Künstlergespräch mit Barbara Feuerbach (um Anmeldung wird gebeten)

Kacper Kowalski: „Funny Scribble – Winter #7“, Pigmentprint/ Aluminium, 70 x 70 cm, Aufl. 7 Ex. + 1 AP

Kacper Kowalski: „Funny Scribble – Winter #7“, Pigmentprint/ Aluminium, 70 x 70 cm, Aufl. 7 Ex. + 1 AP

Kacpar Kowalski

Aerial Photography - Autumn and Winter

25.01.17 - 24.02.17

Eröffnung 25.01.17 - 18:30


Kacper Kowalski (*1977) schwebt mit dem Gleitschirm über die polnische Landschaft, seine Heimat, und fotografiert unglaubliche Luftbilder, für die er bereits zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten hat. In der neuen Serie „Over“ führt er sein Projekt der Luftfotografien weiter: Anlass ist immer weniger zu dokumentieren, was unter ihm geschieht und zu sehen ist. Kowalski zielt auf Verfremdung und Abstraktion, die manchmal rätselhaft und manchmal komisch, immer jedoch hochästhetisch ist. Oft wird ihm deshalb Bildbearbeitung unterstellt, die er nicht macht und nicht nötig hat. „I got lost in the addiction of flying. Without a purpose. Into a mist. The effect is beyond photography, and beyond documentation.” (K. Kowalski). Und wir verlieren uns in der Schönheit der Landschaft, gesehen von oben. Wir zeigen Aufnahmen aus den Jahreszeiten Herbst und Winter.

Astrid Köppe

Fusiform - Neue Zeichnungen und Emaillen

09.11.16 - 16.12.16

Eröffnung 09.11.16 - 18:30


Astrid Köppe gibt ihren neuen Arbeiten, die wir in der Ausstellung zeigen, den übergeordneten Titel "Fusiform" und spielt damit auf einen Bereich des Gehirns an (gyrus fusiformis) , der für die Erkennung von Objekten und Gesichtern verantwortlich ist. In ihren auf den hellen oder den satt schwarzen Grund gesetzten Objekten und Linien begegnen wir dem vertraut Unbekannten, dem "so als ob" sich Gebenden, dem Neuen, das wir schon immer zu kennen glaubten. Es sind nach wie vor erfundene Formen: Resultate aus Reduktion, Extrapolation und Transformation von Dingen, die die Künstlerin umgeben und die ihr ins Auge springen. Ihre Arbeiten sind zart und filigran. Neben den Zeichnungen auf Papier (stets im Format DIN A4) und ihren großen Emailletafeln zeigen wir auch Leuchtkästen und versilberte Holzarbeiten, die Zeichnungen geheimnisvoll in sich tragen und erst unter bestimmten Bedingungen erkennen lassen.