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Jan Christian Pohl - Moewe (Detail), 2015, Tinte, Sprühlack, Lack, Lackstift, Acryl, Öl/Baumwolle, 135 x 115 cm

Jan Christian Pohl - Moewe (Detail), 2015, Tinte, Sprühlack, Lack, Lackstift, Acryl, Öl/Baumwolle, 135 x 115 cm

Jan Christian Pohl

Null Show

12.05.16 - 01.07.16

Eröffnung 11.05.16 - 18:30


„Null Show“ ist der Titel der neuen Ausstellung von Jan Christian Pohl. Natürlich war Understatement schon immer eine Attitüde, mit der der Künstler gerne spielte, und tatsächlich werden wir trotz „Null Show“ Einiges zu sehen bekommen: neue, abstrakte Bilder, in denen Jan Christian Pohl Figürliches, Comic und Graffiti nahezu ganz verschwinden lässt. Befreit vom erzählerischen Rahmen setzt sich Pohl nun mit der ungegenständlichen Bildgestaltung auseinander, mit der Materialität des Farbauftrags und den ungeahnten Möglichkeiten der Collage. Die Bildgeschichte wird abgelöst vom luftig leichten Gedankensplitter, der – kaum erfasst – sich schon wieder aufzulösen scheint. Nach wie vor ist klar, dass Jan Christian Pohl ein Vollblutmaler ist. Es fällt ihm leicht, sich im Medium der Malerei frei zu bewegen, und den Betrachter unterhält er mit seinen Bildern aufs Beste. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.


Mittwoch, 1. Juni 2016, 18.30 - 21 Uhr
Künstlergespräch

Peter Schlör - Eyjafjörður, 2014, Fineart-Pigmentprint, 102 x 222 cm, Auflage: 6 + 2 AP

Peter Schlör - Eyjafjörður, 2014, Fineart-Pigmentprint, 102 x 222 cm, Auflage: 6 + 2 AP

Peter Schlör

Light Fall

02.03.16 - 06.05.16

Eröffnung 02.03.16 - 18:30


Seit nunmehr drei Jahrzehnten geht Peter Schlör seinen ganz eigenen Weg in der künstlerischen Fotografie. Mit seinem ausgeprägten Sinn für Licht spürt er ungewöhnliche Landschaftsräume auf, die im Wechsel komplexer Lichterscheinungen jeden Augenblick unterschiedlich wirken. Sorgfältig wählt er seinen Standpunkt und verweilt mitunter über Stunden an einem Ort, um das Geschehen zunächst in sich aufzunehmen, bevor er der Kamera die Aufzeichnung der Lichtspur überlässt. Es ist diese Wechselbeziehung zwischen Licht und Gegenstand, die ihn umtreibt, und im Ergebnis unsere Sehgewohnheiten in Frage stellt. In seinen neuesten Landschaftsaufnahmen reizt er einmal mehr die ganze Bandbreite spektakulärer atmosphärischer Momente aus, die dabei eher an abstrakte Kunst als an reale Landschaft denken lassen. So gibt es Bilder, in denen ruhige Abgeklärtheit, ausgewogene Formen und sorgfältig gesetzt Konturen überwiegen, in anderen wiederum zerreißen dramatische Wolkenformationen und Schlagschatten Berge und Täler. Im Schwarz-Weiß lenkt keine Farbe ab. Einzig das Licht - gleißend hell weiß, zurückgenommen und abfallend, gestreut oder gebündelt – führt in seinen Fotografien Regie. Auf Schlörs Reisen um die Welt kommen immer neue Regionen dazu. In dieser Ausstellung liegen die Schwerpunkte seiner Motive auf Island und Neuseeland. Gleichzeitig wird der Betrachter in ihnen etwas Universelles sehen. Der Ort der Entstehung tritt ganz zurück und wird beinahe unwichtig.

Barbara Eitel - Der Kodchbrunnen, 2014, Papierschnittzeichnung, 85 x 69 cm

Barbara Eitel - Der Kodchbrunnen, 2014, Papierschnittzeichnung, 85 x 69 cm

Barbara Eitel und Hanneline Visne

Ornament im Kontext

20.01.16 - 26.02.16

Eröffnung 20.01.16 - 18:30


Die Berliner Künstlerin Barbara Eitel verarbeitet in ihren fragilen, feinen Papierschnittzeichnungen räumliche Zusammenhänge ihrer Alltagsumgebung. In jüngster Zeit hat sich diese Umgebung, in der Menschen verschiedenster Länder eine Heimat suchen, verändert. In der künstlerischen Auseinandersetzung mit diesem Phänomen stellt Barbara Eitel Motive verschiedener Kulturen zusammen. Ihr ornamentaler Gestaltungswille bringt Gegensätzliches harmonisch und spannend zugleich zusammen.
Auch im Werk von Hanneline Visnes stellt das Ornament einen zentralen Aspekt ihres Schaffens dar. Die Norwegerin, die in Glasgow lebt und arbeitet, bereist immer wieder den Orient, um der Bedeutung des Ornaments nachzugehen. In ihren Arbeiten zieht sie direkte Verbindungen zur persischen Teppichkunst, zur indischen Miniatur wie zur chinesischen Keramik. Wichtig sind in ihren detailreichen Bildern vor allem der Farben- und Formenreichtum.

Stefan F. Konrad: „Reh.“, 2013, Papierschnittzeichnung, 14 x 12,2 cm

Stefan F. Konrad: „Reh.“, 2013, Papierschnittzeichnung, 14 x 12,2 cm

Stefan F. Konrad

Leben aus Linien – Alignments

04.11.15 - 15.01.16

Eröffnung 04.11.15 - 18:30


Stefan F. Konrad ist ein Zeichner, Maler, Radierer und Bildhauer, der unaufhörlich schafft. Er richtet sein Leben nach den Linien aus. Von diesen gibt es schnelle und langsame. Die Schnellen schneidet er in seinen Papierschnittzeichnungen und fügt sie zu spontanen Bildideen zusammen. Menschen und Tiere sind in den Raum gesetzt und suchen nach Orientierung. Beim Setzen seiner langsamen Linien, dem „Malen in Zeitlupe“, füllt Konrad abstrakte Kompositionen mit dichten Farbflächen, die er mit feinstem Pinsel Strich um Strich aufträgt. Gitterkonstruktionen suggerieren hier architektonische Elemente und Raumwinkel. Und in seinen kleinen Bronzefiguren mit ihren impressionistisch aufgebrochenen Oberflächen steigern sich Licht und Schatten wirkungsvoll im Liniengeflecht. Die Linie wird für den Künstler zum Synonym von Leben.

Galerieferien 24.12.2015 bis 10.Januar 2015

Kacper Kowalski - Flood from the Sky #08, Pigmentprint, Aufl. 6, 100 x 150 cm

Kacper Kowalski - Flood from the Sky #08, Pigmentprint, Aufl. 6, 100 x 150 cm

Kacper Kowalski

Side Effects – Photographie

09.09.15 - 23.10.15

Eröffnung 09.09.15 - 18:30


Kowalski zeigt uns die Vielfalt der Landschaft und ihren steten Wandel, dem sie unterworfen ist, sei es allein durch die Jahreszeiten, aber noch viel mehr durch den Menschen. In den meisten seiner Bilder taucht der Mensch nur in den Spuren seiner Besiedlung auf: Straßen teilen wie geometrische Linien die Landschaft und mit in Reihen bepflanzte Getreide- oder Blumenfelder sind lediglich als farbige Linienarrangements erkennbar. Überhaupt ist ihm die Linie ein wichtiges Kompositionselement und dient vor allem der Verfremdung. Man erkennt erst in diesen Bildern, dass die Straße - für uns ja allgegenwärtig - ein Fremdkörper in der Landschaft ist. Züge, Lastwagenkolonnen, umgestürzte Kräne oder gefällte Bäume: von oben herab sind das alles ganz seltsame Linien. Seen, Silos und Geräteschuppen werden zu Ellipsen, Kreisen und Rhomben. So wird Natur zu Geometrie und Struktur und bleibt dennoch Landschaft