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<div>Diane Preyer - Chromatic Wand. Foto: Diane Preyer</div>

Diane Preyer - Chromatic Wand. Foto: Diane Preyer

Diane Preyer

Tiefenverlauf

30.10.18 - 01.12.18

Eröffnung 29.10.18 - 19:00


Die Absolventin der Offenbacher Hochschule für Gestaltung stellt eine neue Serie quadratischer Gemälde vor, die Interieurs und räumliche Staffelungen mit Durchblicken darstellen. An der Schwelle zur abstrakten Komposition erzeugt die Malerin mit minimalen Mitteln den Eindruck von Raumtiefe, einerseits durch perspektivisch fluchtende Linien und Muster, andererseits durch Reflexionen auf dem Boden und eine Art Nebel, der die Farbigkeit in der Bildtiefe moduliert. 

Marcel Walldorf

Feedback

18.09.18 - 20.10.18

Eröffnung 17.09.18 - 18:00


Das Diorama stellt einen Ausschnitt einer öffentlichen Parkanlage in Teichnähe dar. Ein Teil des Galeriebodens ist durch angehäufte Erde leicht erhöht und flächig mit Kunstrasen bedeckt. Im Hintergrund warnt ein offizielles Schild: „Füttern verboten!“. Eine Gruppe realistisch gestalteter Nilgänse läuft an diesem Ort des Schreckens herum, verstreut liegen Gänsekot und Brotkrumen. Aus der Wiese ragt ein eingebuddelter Kopf samt Schultern hervor. Die Figur ist die Büste einer älteren Dame, kunstvoll gefertigt aus Silikon und Echthaar, mit starken Blessuren im Gesicht. Um sie herum türmen sich alte Brötchen und Brotkrusten.

In seinem Beitrag zu dem anlässlich der Ausstellung erscheinenden Katalog schreibt der Berliner Kulturwissenschaftler und Publizist Peter Szillat: „Dem juristischen Grundsatz folgend, dass Strafe und Verbrechen in einem direkten Verhältnis zueinander stehen sollen, wird hier die Strafe für das Verbrechen des Vogelfütterns vollstreckt. Das Diorama überspitzt die dystopische Vision einer überzogenen und absurden Bestrafung im Stil einer Steinigung: Die Brötung. 

Asal Khosravi

Ausgelassen

06.08.18 - 09.09.18

Eröffnung 06.08.18 - 19:00


Das 1822-Forum der Frankfurter Sparkasse eröffnet die Ausstellung "Ausgelassen" von Asal Khosravi. Die Absolventin der Justus-Liebig-Universität in Gießen zeigt großformatige Grafit- und Kohlezeichnungen. Ganz in sich gekehrt wahren die lebensgroß abgebildeten Figuren ihre Rätsel und Träume.

Einführung: Prof. Dr. Ellen Spickernagel

Daniel Stempfer

British parrot missing for four years returns speaking Spanish

29.05.18 - 30.06.18

Eröffnung 28.05.18 - 19:00


Tritt man einer Säule gegenüber, so wird eine frappante Ähnlichkeit zwischen ihrem und dem menschlichen Korpus offenbar. Denn am wichtigsten ist grundsätzlich, was sich darauf befindet. Der Korpus der Säule, wie auch der Körper unterhalb des Kopfes sind Stützen. Die Beschaffenheit solcher Stützen mag variieren, ihnen gemein ist jedoch, dass Elemente, die nicht der stützenden Funktion zuträglich sind primär der Anschauung dienen. Auf den Säulen der Installation von Daniel Stempfer würde ein Dach ruhen, würde diese Arbeit im Außenraum gezeigt. Dieses Dach wäre anfällig für die Umwelteinflüsse, die darauf einwirken könnten: Wind könnte es davontragen, Regen könnte es beschmutzen, Hagel beschädigen. Die Präsentation im Innenraum schirmt es von derartigen Umwelteinflüssen ab. Dies führt dazu, dass die Säulen kein Dach, sondern eine Decke tragen… Die nächsten Wände sind die Wände der Galerie und ihre Glasfront. Sie stellen die Installation von außen gesehen frei, und bringen sie gemeinsam mit der Erhebung des Ausstellungsraums zur Ansicht. (Marina Rüdiger)

Foto: Brenda Lien

Foto: Brenda Lien

Brenda Lien

Positive Affirmations

10.04.18 - 19.05.18

Eröffnung 09.04.18 - 19:00


Mit ihrer ersten Einzelausstellung schließt die junge Studentin der Filmklasse der Offenbacher Hochschule für Gestaltung die dreijährige Arbeit an einer Trilogie ab. Alle drei Filme handeln von populären Internet-Videos und untersuchen, woher deren Beliebtheit kommt und was diese über unsere Kultur aussagt. Der erste Film „Call of Beauty“ (2016) handelt von Beauty-YouTuberinnen, der zweite „Call of Cuteness“ (2017) von Katzenvideos, der dritte „Call of Comfort“ (2018) reflektiert darüber, wie neue Technologien uns dazu bewegen, unsere Privatsphäre aufzugeben.
Die Galerie-Version der Filmtrilogie wird im Rahmen einer Installation ausgestellt, in die sie auch während der Produktion der Filme entstandene  Zeichnungen integriert.
Mit Realfilm, Zeichentrick und 3D-Animation kombiniert Brenda Lien in ihren Arbeiten ganz unterschiedliche Filmtechniken.